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 Karin
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1 Geschrieben Montag, Januar 12, 2009 @ 21:33:54
Okay, da es offenbar Probleme mit meinem Beitrag vom 10. gibt, poste ich ihn jetzt nochmal - und hoffe, dass es diesmal besser klappt Marion, wenn dieser hier sichtbar ist, könntest du dann den anderen thread wenn möglich löschen bitte??
Ich möchte hier eine Empfehlung geben für das Buch ‚Sugar Blues’ von William Dufty. Zumindest für alle die sich zutrauen, ein Buch in Englisch zu lesen, denn leider habe ich per Internet-Recherche gerade festgestellt, dass die deutsche Fassung ‚Zucker Blues’ nur noch als Antiquariat erhältlich und entsprechend teuer ist (gebundene Version bei Amazon derzeit ca. 60€ ). Das Buch behandelt die Geschichte des Zuckers mit allen gesundheitlichen Auswirkungen, die das ‚süße Laster’ seit seiner Entdeckung auf die Menschen hatte. Dufty beleuchtet darin die negativen Einflüsse von raffiniertem Einfach-Zucker auf den menschlichen Organismus, sowohl mit Hilfe von persönlichen Beobachtungen und Fallbeispielen als auch mit Statistiken und informativen Zahlen. Nun kenne ich zwar auch den Spruch ‚Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast’, aber selbst wenn man nur die Hälfte seiner Ausführungen glaubt, zeichnet das immer noch ein dramatisches Bild. Ich muss jedenfalls sagen, dass mir nach der Lektüre diese Buches die Lust auf Zucker ziemlich vergangen ist und ich auch gar nicht mehr gut zu sprechen bin auf Eltern, die ihre lieben Kleinen mit Süßkram beglücken und sich hinterher über Hyperaktivität und andere Probleme beschweren. Für mich war das Buch definitiv ein Augen-Öffner. Ich finde, jeder sollte es gelesen haben. Ja, ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass auch die deutsche Version ihren stolzen Preis wert ist. In diesem Sinne - zuckerfrei ist besser! LG Karin Zur Info: Dieses Buch ist nicht direkt über Makrobiotik. William Dufty ist bereits in den 60ern Makrobiot geworden durch seine Frau Gloria Swanson (eine Schauspielerin). Er ist auch der Übersetzer des Buches 'You ar all Sanpaku' aus dem Japanischen, im Original geschrieben von George Ohsawa und eine Einführung in die Makrobiotik. --------------------
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 Agape
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2 Geschrieben Montag, Januar 12, 2009 @ 21:40:57
Karin, der neue thread ist ok, ich habe den alten gelöscht. LG Marion --------------------
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 Karin
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3 Geschrieben Montag, Januar 12, 2009 @ 21:42:57
Super! Vielen Dank - und übrigens, ich mag deine Bilder Sieht doch gleich ganz anders aus, ein Beitrag mit 'Deko'  LG Karin --------------------
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 Agape
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4 Geschrieben Montag, Januar 12, 2009 @ 21:58:58
Hihi, hab' ja lange genug gebraucht, bis die Bilder mehr waren als nur ein rotes Kreuz auf weißem Grund... Danke nochmal für deine Tipps! Ohne dich hätte ich wahrscheinlich den letzten Versuch nicht mehr gemacht. Aber weißt du, Karin, es ist auch ein super Gefühl, wenn's dann doch noch klappt und auch noch gefällt - freut mich! Selbst ist die Frau - odr? Übrigens finde ich deine Buchempfehlung Klasse - ich habe ganz am Anfang meiner Makrozeit zunächst diese drei Bücher verschlungen: Das von dir empfohlene "Sugar Blues" (ist unbedingt lesenswert, damals war ich wirklich, wirklich, wirklich entsetzt - danach fiel es mir gleich leichter auf Zucker zu verzichten), dann "Auch du bist Sanpaku", und das Buch, das mich eigentlich auf den Pfad gebracht und drauf gehalten hat, war "Mein Leben als Kamikaze-Cowboy". Diese beiden wurden auch schon irgendwo hier erwähnt. Diese drei Bücher haben mich seinerzeit angeregt freiwillig auf "Entzug" zu gehen, mit anderen Worten meine Küche leer zu räumen und zu lernen nur noch mit den neuen Lebensmitteln zu kochen. Das war nicht einfach, eine Radikalkur. Aber ich bin manchmal ein bisschen radikal *grins*. Ich denke, diese drei Bücher sind ein absolutes Muss für den Einstieg, weil sie dem Leser wirklich ein AHA-Erlebnis nach dem anderen bescheren. Liebe Grüße  Marion
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 Karin
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5 Geschrieben Montag, Januar 12, 2009 @ 23:11:29
Gern geschehen mit der Hilfe Du hast völlig recht - selbst ist die Frau!  Soso, den Kamikaze-Cowboy kennst du also auch? Das Buch hatte ich erwähnt, weil es mich mit MB bekannt gemacht hat, sozusagen (und jetzt sag bitte bitte nicht, dass du den Beitrag auch nicht lesen kannst!). Auch du bist Sanpaku habe ich mir vorgemerkt und werde es so bald als möglich lesen. Gehört hatte ich davon schon, mehr aber auch nicht. Ich muss zugeben, dass ich es nicht gewagt habe, Mein Leben als Kamikaze Cowboy hier vorzustellen, weil es eben nicht nur MB ist. Wer sich nicht für Dirk Benedict interessiert, wird vermutlich manches darin nicht sonderlich interessant finden. Dirk´s Erfahrungen mit der MB und seine Gedankengänge dazu sind hingegen sehr lesenswert. Schön, ich gebe jetzt hier zu, dass ich ein riesiger Dirk-Fan bin und bestimmt nicht unvoreingenommen, aber wenn sogar du das Buch gut findest - sollte vielleicht einer von uns dazu eine Empfehlung schreiben? Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie es auf deutsch ist, ich habe es im Original gelesen und weiß nicht, ob sein Schreibstil im Deutschen so rüberkommt. Aber wenigstens ist es ein Buch, was es auf ebay recht günstig zu erhaschen gibt. Übrigens hat Dirk irgendwo gesagt, wenn er damals gewusst hätte, was er heute weiß, hätte er es langsamer angehen lassen. Er ist also auch so ein Radikaler  Ja, und der Zucker-Blues ist wirklich ein Augen-Öffner und Apetit-Verderber. Ist nett zu hören, dass es mir nicht nur allein so ging. Das Buch macht den Zucker-Verzicht gleich viel einfacher! LG Karin --------------------
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 Agape
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6 Geschrieben Dienstag, Januar 13, 2009 @ 00:24:08
Hallo Karin, doch, doch, na klar kann ich deinen Beitrag mit dem Kamikaze-Cowboy lesen. Ich konnte mich, als ich vorhin die Antwort schrieb, nur nicht mehr erinnern, ob du oder Kerstin oder jemand anders das Buch erwähnt hatte. Ich war sehr begeistert vom Kamikaze-Cowboy, gerade weil es nicht von einem Makrobiotiklehrer geschrieben wurde, sondern von einem Laien, von jemandem, dessen Weg ihn mit Hilfe der makrobiotischen Lebensweise aus der Krankheit heraus zur Gesundheit führte, und das auch noch auf ziemlichen Umwegen. Ich litt damals unter Panik-Syndrom, immer wenn ich mich überfordert fühlte, und damals beschloss ich es Dirk Benedikt nachzumachen (dessen Fan ich ebenfalls bin, ich schaue immer noch regelmäßig das A-Team, wenn ich Zeit habe). Drei Monate nachdem ich meinen Radikalversuch gestartet hatte, verließ mich die Panik und ward nicht mehr gesehen. Bis heute nicht mehr. Das ist zwar nicht mit einer Krebsheilung gleichzusetzen, aber immerhin konnte ich damit - und in Verbindung mit einer Shiatsuausbildung, bei der wir alle regelmäßig aneinander übten - einem Zustand ein Ende setzen, der mich 28 Jahre lang immer wieder mal heimgesucht hatte, mal mehr, mal weniger. Meine Nierenenergie wurde immer ausgeglichener und stärker, und plötzlich war es vorbei. Je stärker die Nierenenergie, desto weniger Raum hat die Angst, die lt. der TCM mit der Wasserenergie verbunden ist. Was für eine Verbesserung der Lebensqualität!!! Dieses Buch hat den Durchbruch und mich in die Makrobiotik gebracht. Ich empfehle es immer noch jedem, der mich nach Einstiegslektüre fragt, genau wie das Sanpaku-Buch, das mindestens ebenso interessant ist, aus anderen Gründen. Wenn du Lust hast, schreib' du doch ruhig die Empfehlung dazu, mir fehlt momentan die Zeit dazu, und ich bin sicher, du machst das sehr gut. Abgesehen davon hast du sicherlich den Inhalt und die Einzelheiten mehr im Gedächtnis als ich, bei mir ist es schon sehr lange her. Ich habe die englische Version nicht gelesen, erinnere mich aber daran, dass ich mehr als einmal grinsend gelesen habe, sogar laut lachend, weil er nicht so tierisch ernst geschrieben hat, sondern auch Situationskomik mit eingebaut hatte. Von daher scheint die deutsche Übersetzung ganz gut gelungen zu sein. Übrigens, wusstest du, dass Dirk Benedikt seit vielen Jahren eine makrobiotische Kochshow im amerikanischen Fernsehen hat? D.h. ich weiß zwar nicht, ob er die jetzt auch noch hat, aber im letzten Jahr habe ich einen Ausschnitt gesehen, und da stand er am Herd, gesund und fit wie eh und je. Ich könnte mir aber schon vorstellen, dass er die Show weiterhin durchzieht. Er hat sich nach seiner Heilung sehr für die Verbreitung der makrobiotischen Idee eingesetzt. Dass er gesagt hat, er hätte es mit dem Wissen von heute langsamer angehen lassen, ist natürlich verständlich. In seinem Zustand - mit einer Prognose von nur noch ein paar Monaten Lebenszeit - musste seine radikale Umstellung von Normalkost mit allem Drum und Dran auf eine Heilernährung aus Reis, Miso und ein bisschen Gemüse (am Anfang) zu schlimmsten Ausscheidungsreaktionen führen, und ich meine mich zu erinnern, dass er in dieser Zeit mal zusammengebrochen ist und sein Leben ganz gut am seidenen Faden gehangen hatte. War da nicht auch etwas mit einem schwarzen Gewebeklumpen, den er beim Urinieren ausgeschieden hat? Doch die Frage ist: Hätte er es nicht so radikal und schnell gemacht - wäre er dann trotzdem gesund geworden? Vielleicht musste es bei ihm so schnell gehen, damit er noch eine Chance hatte. Hinterher kann man nie sagen, ob es besser gewesen wäre, wenn... es ist sowieso egal, denn man kann es nicht rückgängig machen. Nee, wirklich der Sugar Blues hat mich sowas von abgeturnt, was Zucker, Coca Cola, weißen Reis etc. betrifft. Erinnerst du dich an den Teil über Beri Beri und den geschälten Reis? Und wie die Zuckerkrankheit zuerst nur die Reichen erwischt hat und erst dann unters Volk kam, als der Zucker nicht mehr teuer in der Apotheke verkauft wurde, sondern in ganz normalen Läden für jeden erschwinglich zu haben war? Auch die Geschichte der Coca Cola fand ich super interessant, und die Tatsache, dass zumindest in den USA weißer Zucker sogar Mehl und Salz beigemischt wurde (und wird???). Und dann, als herauskam, was in dem Manuskript stand, haben sie es verschwinden lassen. Ein richtiger Krimi... Ja siehst du, da haben wir etwas gemeinsam: Wir sind von denselben Büchern fasziniert und sind beide Dirk Benedikt Fans. Schön. Freut mich. Liebe Grüße  Marion --------------------
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 Karin
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7 Geschrieben Dienstag, Januar 13, 2009 @ 21:01:51
Hallo Marion, das finde ich ja sehr interessant, dass du sozusagen ein ´psychisches`Problem mit Essen in den Griff bekommen hast. Ist natürlich eine schöne Bestätigung für die fernöstliche Weisheit, dass Körper und Seele eins sind, aber trotzdem. Bemerkenswertes Ergebnis, das mich jetzt zusätzlich zum Nachdenken bringt. Denn ich schlage mich seit 2 Jahren mit Schwindel rum, der mittlerweile als psychisch behandelt wird, da körperlich nichts gefunden wurde. Jetzt habe ich deshalb auch noch meinen Arbeitsplatz verloren, was natürlich sehr frustierend ist. Irgendwie fehlte mir in der ganzen Zeit der Kopf, um voll in die MB einzusteigen, aber langsam frage ich mich, ob die MB da auch einen Ausgleich schaffen könnte. Denn Schwindel hat ja nun ganz direkt mit Gleichgewicht zu tun... Vielleicht hätte ich den Gedanken schon früher viel konsequenter verfolgen sollen und hätte es so längst im Griff gehabt. Hmmmm.... definitiv eine interessante Überlegung  Tja, der Kamikaze Cowboy...dann werde ich mir mal Gedanken machen über eine Empfehlung. Manchmal denke ich, Dirk hat gar keine Ahnung, wie vielen Menschen er mit seinem Buch den Anstoß zum gesünderen Leben gegeben hat. Ich hab ihn selber kennengelernt vorletztes Jahr und hatte den gleichen Eindruck wie viele andere, dass er nämlich manchmal direkt überrascht ist über das Interesse. Aber es freut ihn wohl auch, wenn jemand mit ihm über MB reden will. Übrigens finde ich es klasse, dass du auch Dirk-Fan bist. Da werden sich in der MB sicher noch einige herumtreiben Das mit der Koch-Show ist mir allerdings völlig neu, hat nie jemand erwähnt in den Fan-Kreisen, in denen ich unterwegs bin Da muss ich doch gleich mal nachhaken bei den entsprechenden Leuten Aber ich stimme dir völlig zu, dafür dass er in wenigen Wochen 64 wird, ist er topfit. 2007 war er in England in einer Promi-Version von Big Brother und was er da an morgendlichen Fitnessübungen abgezogen hat, hat sowohl die halb so alten Mitbewohner als auch viele Fernsehzuschauer mächtig beeindruckt. Das muss einfach die gesunde Ernährung sein! Urteilt selbst (das Bild ist von 2007, da war er 62): 
Mit dem Zusammenbruch hast du teilweise recht, das war nachdem er 1972 aufgehört hatte, Fleisch zu essen und eine Woche lang ging es ihm da wirklich mies. Milchprodukte hat er damals aber noch auf dem Speiseplan gehabt. Seine Totalumstellung auf MB war aber erst 1975, nach der Krebsdiagnose. Da war sein Essenplan aber schon eingeschränkt, kein Fleisch, kein Zucker etc. Deshalb hat es mich so gewundert, dass er so harte körperliche Reaktionen gehabt hat. Wieviel Zeit ihm noch geblieben wäre mit dem Krebs, weiß aber niemand, auch nicht er selbst, denn er hat ja nie die komplette Diagnostik über sich ergehen lassen. Stattdessen ist er mit Volldampf in die MB eingestiegen und hat mit seinem Leben Lotto gespielt. Finde ich eigentlich ganz schön mutig, aber für ihn ist es ja gut ausgegangen. Um jetzt für alle die Kurve zurück zum Thema dieses Threads, dem Zucker-Blues zu bekommen: für Dirk's erste Begegnung mit der MB und anschließende Unterstützung zeichnen verantwortlich Gloria Swanson und ihr Mann William Dufty. Der Mann, der Zucker-Blues geschrieben hat, nachdem Gloria ihn bekehrt hatte. Ja, an die Stories mit dem geschälten Reis und der Zuckerkrankheit erinnere ich mich. Wie so viele andere in dem Buch sollten solche Informationen wirklich nachdenklich machen. Ich verstehe überhaupt nicht, wie viele Menschen noch die Augen davor verschließen können. Von der Industrie erwartet man nichts anderes, die wollen nur Geld verdienen, aber letztendlich ist es doch der Verbraucher, der mit seinem Kaufverhalten bestimmt, was in den Läden steht. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden für alle und jeden! So, und jetzt habe ich schon wieder einen Roman geschrieben. Deshalb höre ich jetzt erst mal auf. Die Buchempfehlung kommt dann ein andernmal, ok? Jetzt erst mal LG an alle Karin --------------------
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 Agape
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8 Geschrieben Mittwoch, Januar 14, 2009 @ 13:41:26
Hallo Karin, ja, natürlich kann man alle Probleme mit Makrobiotik angehen, nicht nur körperlliche. Und du hast völlig Recht: Schwindel hat mit dem Gleichgewichtssinn zu tun, und der gehört ins Ohr. Das Ohr wird mit der Wasserenergie, speziell der Nierenenergie assoziiert. Da würde sich also schon mal anbieten, generell die Wasserenergie zu stärken. Nun kann ich natürlich von hier aus nicht feststellen, was bei dir alles mit hineinspielt, aber grundsätzlich, einfach als Symptom betrachtet, würde ich da etwas tun. Und auch das Erdelement stärken - das ist bei uns Frauen sowieso ganz häufig geschwächt, einfach weil wir dazu erzogen werden (zumindest wurden), viel zu geben, zu helfen, zu heilen - noch immer gibt es mehr Frauen in Heilberufen, auch mehr Heilpraktikerinnen und Therapeutinnen als männliche HPs. Das fällt mir in allen Seminaren auf, die ich gebe oder an denen ich selber teilnehme. Geben können die meisten Frauen gut, aber nehmen müssen sie auch lernen. Viele haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie etwas nehmen, ohne gleich wieder etwas dafür zu tun. Und so schwächen wir u.a. unser Erdelement. Die assoziierte Emotion für dieses Element ist Mitgefühl. Wenn es auf gesunder Basis praktiziert ist, haben wir ein gesundes Erdelement. Zuviel Geben oder sich ständig um jemanden zu sorgen schwächt es aber. Das kann bis hin zu unterdrückter Wut führen (dann spielt auch Leber/Galle, das Holzelement mit hinein). Du siehst also schon: Es ist nicht nur ein einzelnes Element beteiligt, sondern das Zusammenspiel der Elemente. Was also passiert, wenn wir uns ausgewogen ernähren und ein ausgewogenes Leben führen? Unsere Energie wird ausgeglichen, wir können mehr in unsere Mitte gelangen (mal mehr, mal weniger), und die auf Ungleichgewicht bezogenen Symptome dürfen verschwinden. Nutze also alle 5 Farben und alle 5 Geschmäcker - wobei du mehr salziges und süßes (süßes Gemüse, nicht Süßmittel!) verwendest und mit bitter, sauer, scharf akzentuierst. Dann hast du eine ausgeglichene Energie in deinem Essen - das wirkt sich auf die Zellen, auch die Geistzellen aus. Ausgleich erfolgt mit der Zeit auf allen Ebenen: körperlich, geistig und emotional. Übrigens: Die Wirkung von Nahrungsmitteln bzw. ganzen Menüs hält ca. 4 Tage lang an, wobei sie sich täglich abschwächt. Hast du also mal etwas "Falsches" gegessen, kannst du beobachten, wie die Reaktion wieder verschwindet. Ist interessant als Erfahrung, aber nicht schlimm. Die Gerichte bzw. Nahrungskombinationen, die dir gut tun, merkst du dir und behältst sie bei. Die positive Wirkung hält dann so lange an, wie du dich auf diese Weise ernährst. Behältst du diese Ernährung bei, wirst und bleibst du gesund. Dein Gleichgewicht wird wiederhergestellt. In diesem Sinne, herzliche Grüße Marion  PS: In diesem Thread ging es ja ursprünglich um Zucker. Es gibt ein Buch "Deine Nahrung sei deine Medizin" von Alex Jack mit Kommentaren und Berichten zu 188 wissenschaftlichen Studien und medizinischen Berichten über den Nutzen vollwertiger Ernährung für Körper, Geist, Gesellschaft und Umwelt. Er gibt dort viele Beispiele, u.a. auch über Experimente mit Ernährung in Gefängnissen und Jugendeinrichtungen für Schwererziehbare. Immer wieder hat sich eins herausgestellt: Schon alleine das Weglassen von weißem Zucker wirkt stark auf den emotionalen Zustand. Man hat z.B. herausgefunden, dass sich damit die Aggressivitätsrate auffällig senken lässt. Und wenn die Gefangenen insgesamt ausgewogen vollwertig ernährt wurden, hat sich insgesamt sehr viel verändert - es wird über Beispiele berichtet, wo die Gefangenen in Seminaren unterrichtet wurden und dann selber kochen durften. Bei diesen Gefangenen hat sich ein Wandel in Richtung Resozialisierung gezeigt, und sie hatten es sehr viel einfacher als andere, sich später wieder in die Gesellschaft zu integrieren, ohne wieder auffällig zu werden. Sollte ich dieses Buch vielleicht auch bei den Buchempfehlungen vorstellen?  Ich freue mich übrigens schon auf deine Buchbesprechung zu "Sugar Blues". --------------------
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 Kerstin
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9 Geschrieben Mittwoch, Januar 28, 2009 @ 01:09:16
Hallo Karin und Marion, obwohl ich zum Glück nicht gerne süß esse (mit diesem Geschmack habe ich noch Probleme in der MB, habe aber tapfer Reismalz gekauft) lässt mich die Zuckergeschichte nicht in Ruhe. Das Buch "Zucker Blues - Suchtstoff Zucker" habe auch ich wie Karin bei amazon für 60 Euro gefunden. Leider nicht im optimalem Zustand - da muss man dann schon 70 Euro herausrücken. Daraufhin habe ich das Thema mal gegoogelt und diesen interessanten Artikel "Zucker -Tod auf Raten" gefunden http://www.kent-depesche.com/themenhefter/artikel_zucker.html. Hier wird auf ein erschwingliches Buch "Zucker, Zucker,..." von Max Otto Bruker hingewiesen, dass ich mir sofort bestellt habe. Hier wird auch auf die ganzen Machenschaften der Lebensmittelindustrie eingegangen und dass z.B. dem Verbraucher suggeriert wird, dass brauner Zucker natürlicher und gesünder sei. Des weiteren, dass vielen Lebensmitteln Zucker hinzugefügt wird ohne, dass man es weiß - auch Senf. Jetzt werde ich stutzig, denn ich habe im Naturkostladen Senf gekauft. Auf dem Glas ist kein Hinweis auf Zucker. Jetzt kommt was ganz Ekeliges: Ich habe mal im Fernsehen gesehen, dass der allen bekannten Nuss-Nougat-Creme Schweineblut hinzugefügt wird. Dann wurde auch gesagt, dass Zusätze, die einen bestimmten Prozentsatz nicht übersteigen, auf der Inhaltsangabe nicht erwähnt werden müssen. Und nun: Ist jetzt Zucker in meinem Senf oder nicht? Wenn ich das Buch gelesen habe folgt noch ein kleiner Bericht dazu. Liebe Grüße, Kerstin --------------------
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 Agape
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10 Geschrieben Mittwoch, Januar 28, 2009 @ 01:26:04
Igitt, Kerstin, Schweineblut in der Nuss-Nougat-Creme? Gut, dass ich nie sonderlich scharf darauf war. Nun wundert es mich aber auch nicht mehr, dass gerade unsere National-Fußballer dafür Werbung machen. Schweineblut wird u.a. die Aggressivitätsrate kräftig ansteigen lassen... Das stärkt doch dann die "Kampfkraft", oder? Bin gespannt auf deine Buchbeschreibung! Was den "süßen Geschmack" betrifft, den du in einem Menü betonen solltest, ist damit nicht das Dessert gemeint, auch nicht Reismalz oder andere Süßmittel. Die sollten eher in Maßen verwendet werden. Süße kann man sehr gut mit einer Prise Salz herausholen, z.B. auch bei Apfelmus oder Birnenkompott. Wenn man Kompott mit Naturapfelsaft und einer Prise Salz kocht, kann man sich oft das Reismalz ganz sparen. Nein, es ist die natürliche Süße der Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken & Co. sowie der runden Gemüse wie Zwiebeln, Hokkaido, Kohlrabi, Steckrüben, Sellerieknolle etc. Diese Süße wird stärker, je länger du diese Gemüse - mit einer Prise Meersalz möglichst im eigenen Saft - köcheln lässt. Deshalb sautiere ich das Gemüse für meine Misosuppe immer in wenig Öl, bedecke es dann mit wenig Suppenstock und lasse es gar köcheln. Erst dann gieße ich mit Suppenstock nach Bedarf auf und würze mit Miso, Thymian etc. Dann hast du den süßen Geschmack in der Suppe, gleichzeitig mit dem salzigen, und wenn du mit Ingwer würzt, auch dem scharfen. Auch gebackenes Gemüse wird sehr süß. Die Süße kommt einmal durch das langsame Garen in wenig Wasser bzw. im Backofen, aber auch - bei Suppen und Saucen - durch die Verwendung von Suppenstock hinein, der ja auch aus süßen Gemüsen gewonnen wird. Das war Karen Acuff's Trick, uns schon morgens über die Misosuppe mit "Süß" zu versorgen. Und damit unterstützt du deine Bauchspeicheldrüse, regulierst deinen Blutzucker und stärkst dein Erdelement. So, jetzt gehe ich aber WIRKLICH ins Bett. Buona notte Marion --------------------
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 Steve
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11 Geschrieben Montag, Februar 2, 2009 @ 00:01:53
Hallo Karin, danke für die Buchbesprechung. Habe mir das Buch daraufhin bestellt und hoffe, dass es bald bei mir eintrudelt. Aber amazon ist ja immer sehr schnell und verlässlich. Ich freue mich schon aufs Schmökern. Das A-Team schaue ich mir immer mal wieder gerne an, muss ich gestehen. Gruß, Steve  --------------------
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 Karin
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12 Geschrieben Montag, Februar 2, 2009 @ 22:05:33
Hallo Steve! Freut mich, dass dich die Buchbesprechung dazu animiert hat, das Buch zu kaufen. Ich denke mal, du hast die erschwingliche englische Version bestellt, ja? Auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen - und stell dich besser auf einige Schocks und Aha-Momente ein. Dufty´s Enthüllungen sind zum Teil wirklich haarsträubend und man fragt sich, warum das Buch nicht Pflichtlektüre für jeden wird. Na ja, ist schon klar warum. Man stelle sich nur vor, plötzlich würde keiner mehr Zucker wollen. Die arme Industrie...  LG Karin --------------------
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 Karin
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13 Geschrieben Montag, Februar 2, 2009 @ 22:14:46
Hallo Kerstin, ich bin sehr gespannt auf deinen Bericht über das Buch. Am besten machst du dann wohl einen neuen Thread draus, mit einer eigenen Buchbesprechung  Dass Inhaltsstoffe, die nicht über eine bestimmte Menge hinaus gehen, nicht angegeben werden müssen, hatte ich schon mal irgendwo gehört. Damit würden die Hersteller wohl auch ihre kleinen Rezept-Geheimnisse verraten. Zufriedenstellend ist das wohl kaum, aber ganz ehrlich...es ist doch heutzutage fast unmöglich, genau herauszufinden, was man so zu sich nimmt. Selbst bei selbst gezogenem Gemüse weißt du doch nicht mehr, wass alles mit der Luft über den Gartenzaun kommt... Und dein Posting zu den 'angeblichen' Bioprodukten hat es doch auch deutlich gemacht: ob es uns gefällt oder nicht, irgendwie sind wir alle abhänging von den Produzenten. Wir können nur versuchen, möglichst gesund zu leben.  LG Karin --------------------
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 Steve
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14 Geschrieben Dienstag, Februar 3, 2009 @ 00:18:26
Hallo Karin, ich habe eine sehr erschwingliche gebrauchte Version für € 18,95 bestellt. der Anbieter gibt an, dass es in "sehr guter" Verfassung ist. Bin auch schon sehr gespannt und werde euch meine Eindrücke nach dem Lesen wissen lassen. Es gibt noch ein paar gebrauchte Ausgaben - ja, in Englisch natürlich: http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_b?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Denglish-books&field-keywords=william+dufty&x=18&y=15 Was du sagst, gibt zu denken: Wenn keiner mehr Zucker will, was wäre dann? wieviele Arbeitsplätze gehen dann verloren, wieviele Steuern kann der Staat sich dann in die Haare schmieren? Und wenn man das ausweitet auf Milchprodukte, Fleisch, Fastfood - die Wirtschaft würde weltweit zusammenbrechen. Wie den Banken müssten die Regierungen all diesen Firmen mit Milliarden-Steuergeldpaketen unter die Arme greifen, damit das nicht geschieht. Am Ende sind wir es, die wir gesund leben wollen, die den Firmen, die uns nicht gesund leben lassen wollen, über unsere Steuern eine Art Abfindung zahlen, damit sie nicht mehr produzieren oder ihre Produktion umstellen und die Mitarbeiter nicht entlassen. Eigentlich darf man vor dem Hintergrund gar nicht gesund leben WOLLEN. Ist das nicht schizophren? Gruß, Steven  --------------------
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 Kerstin
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15 Geschrieben Dienstag, Februar 3, 2009 @ 01:24:21
Hallo Steve, die von Dir aufgeführten wirtschaftlichen Aspekte bzw. die Konsequenzen bei Nichtkonsumierung sind sehr interessant. Nur wir können nicht alles zu uns nehmen, um hier quasi Subventionen zu tätigen (Tabak, Milchprodukte, zuckerhaltige Dinge,. ..) Nein, auf gar keinen Fall zu Lasten meiner Gesundheit. Jeder Unternehmer kann sich frei entscheiden, was er produziert bzw. verkauft. Sie denken nicht an die Schäden für die Endverbraucher (Fernsehen: gesundheitlich bedenkliche Spielzeuge, chemiebehaftete Kleidung...), sonder nur an den schnöden Mammon. Das birgt nun mal Chancen und Risiken. Mit unserer MB-Ernährung unterstützen wir ja auch bestimmte Wirtschaftzweige und das tue ich mit einem guten Gewissen. Viel Spaß beim Lesen Kerstin --------------------
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 Steve
Command Sergeant Major
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16 Geschrieben Dienstag, Februar 3, 2009 @ 11:47:24
Hi Kerstin, nein, natürlich ist das keine Option. Ich will auch nicht zugunsten der Arbeitsplätze aller Beschäftigter in diesen Branchen meine Gesundheit verhunzen. Aber wenn man es von der obigen Warte aus betrachtet, geschieht genau das: HP's kosten Ärztejobs, Gesundheitsinteressierte kosten Jobs in der Nahrungsmittelindustrie, das wiederum macht den Bauern Probleme, die ihre Milch und ihr Fleisch nicht mehr so gut absetzen können wie vorher. Aber du hast natürlich Recht, wir schaffen auch Arbeitsplätzte - und es wird wohl immer eine Mehrheit geben, die lieber Fastfood, Chemikalien, Milchprodukte, Fleisch und denaturierte Nahrung zu sich nehmen, als ihrer Gesundheit zuliebe Änderungen vorzunehmen. Und das bringt dann natürlich wieder Ärztejobs. Ich für meinen Teil bleibe jedenfalls dabei, weil es mir mit der neuen Ernährung einfach gut geht!  Gruß Steve --------------------
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 rita
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17 Geschrieben Dienstag, Februar 3, 2009 @ 14:14:53
Hi Steve, super - ich hatte bei amazon gar nicht nachgesehen - dass es dort Secondhand-Bücher im Angebot gibt, war mir gar nicht mehr präsent! Ich werde mich gleich einlinken und meine Bestellung aufgeben. Ich hoffe, mein Englisch reicht aus, um den Buchinhalt zu verstehen.  Danke für den Tipp - ich bin schließlich eine von denen, die wirklich ein Problem damit haben sich von Zuckersüßem zu lösen, auch wenn es jetzt besser klappt. Aber vielleicht, wenn ich noch mehr Hintergrundwissen habe, fällt es mir ja leichter. Grüße an die Community Rita  --------------------
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