1 Geschrieben Donnerstag, Februar 18, 2010 @ 08:38:42
Überall dicke Eisschichten, kaum begehbare Wege, ich gehe wirklich nur raus, wenn es unbedingt sein muss. Nun ich brauche Medikamente aber der Weg zur Apotheke ist mir zu weit und zu gefährlich.Zum Glück gibt es ja die Onlineapotheke.Ich bestelle dort meine Medikamente und will per Nachnahme bezahlen. Ich bekomme 3Mails von der Onlineapotheke. 1. Vielen ank für Ihre Bestellung. 2. Ihre Bestellung wurde beareitet. 3. Wir haben die Ware als Nachnahmepaket über die DHL versendet. Ich bekam sogar eine Sendungsverfolgungsnummer, die ich auch beobachtete.
Gestern morgen um 10.00 schaue ich dann unter der angegebenen Nummer nach. Sieht nicht so aus, als ob das Paket den Tag noch kommt. Also fahren wir weg.Mussten nach Hamburg eine Auftragsarbeit wegbringen.
Abends kommen wir zurück. Da lag eine Paketkarte im Briefkasten. Oh, meine Medikamente doch schon da. Das zum Thema Sendungsverfolgung. Kein Verlass drauf. Dann denke ich mir, kann mein Mann ja von der Post abholen, wenn er von der Arbeit kommt.
Dann schaue ich mir die Karte genauer an und werde richtig sauer.
Das Paket wurde in einer Packstation abgegeben und dort kann man nur mit EC- Karte bezahlen. Sowas mache ich eigentlich grundsätzlich nicht. Außerdem müsste ich zu dem Postamt, wo ich normalerweise auch sonst die Pakete abhole, um meine Karte aufzuladen und dann müsste ich einen Ort weiter um das Paket zu holen. Ich habe dann auch noch die Möglichkeit, die Paketkarte einzuschicken, welche ich natürlich nun nutzen werde, muss aber mindestens 3 Tage länger warten.
Nun habe ich an der DHL eine Beschwerde geschickt. Denn wer ersetzt mir mein Geld, wenn die Medikamente durch die vielen Tage Frost, denen sie ja nun ausgesetzt sind, die Wirkung verlieren? Was nützt einem die tollste Onlineapotheke, wenn die Dhl nicht den angebotenen Service leistet?
Die DHL habe ich schon mal unter Wind gehabt. da habe ich ein Brot nach Hamburg geschickt. Geht normal von einem Tag auf den anderen. Das eine Mal dauerte es eine Woche und das Brot war gammelig. Aber die DHL hat 6,90 für ihre Nichtleistung bezogen.
GLS holte sich von meinem Mann eine Unterschrift, das die die Pakete auch mal vor der Tür stellen dürfen, wenn mal niemand zu Hause ist. Zu dem Zeitpunkt waren wir noch nicht verheiratet, aber meine Pakete, sogar Wertpakete wurden einfach nur noch vor der Tür abgestellt, ohne das geklingelt wurde. Nach mehrmaligen Mailverkehr und der Androhung mit hinzuziehen eines Anwalts wurde dann auch wieder geklingelt, wenn eine Lieferung kam.
Und bei Hermes? Da dauerts manchmal 14 Tage und eine Lieferung ist ganz verschwunden.
Am besten man holt und bringt alles selber, nur manchmal geht es nicht anders und man ist auf diese Paketbringdienste angewiesen. Trotzdem muss man sich ja nicht alles gefallen lassen.