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 Knuddelbär-Balu
Master Sergeant
Geschlecht: männlich aus: Hamburg-Wilhelmsburg Registriert: Jun 2009 Geburtsdatum: 03-05-1962
Beiträge: 177
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1 Geschrieben Donnerstag, Juni 18, 2009 @ 12:17:28
Hamburg Überseequartier in der HafenCity Richtfest auf Hamburgs größter Baustelle 17. Juni 2009, 17:20 Uhr Neun Gebäude mit höchst unterschiedlicher Architektur stehen dort im Rohbau, rund 350 Millionen Euro hat die Überseequartier-Beteiligungsgesellschaft bereits investiert. Insgesamt soll auf dem knapp acht Hektar großen Areal rund eine Milliarde Euro investiert werden – trotz Wirtschaftskrise. So soll das Hotel und Cruise Terminal aussehen. Foto: Überseequartier Beteiligungs Gesellschaft mbH 
Über dem Nordteil des künftigen Überseequartiers in der Hamburger HafenCity weht seit Mittwoch ein mächtiger Richtkranz. Hamburg. Über dem Nordteil des künftigen Überseequartiers in der Hamburger HafenCity weht seit Mittwoch ein mächtiger Richtkranz. Neun große Gebäude mit höchst unterschiedlicher Architektur stehen dort im Rohbau, rund 350 Millionen Euro hat die Überseequartier-Beteiligungsgesellschaft bereits investiert. Insgesamt soll auf dem knapp acht Hektar großen Areal rund eine Milliarde Euro investiert werden – trotz Wirtschaftskrise. „Wir haben mit dem Nordteil jetzt einen wichtigen Meilenstein erreicht“, sagte der Geschäftsführer des Investoren-Konsortiums, Nikolaus Bieber. Auch für die letzte Lücke im Nordteil des Quartiers kündigte er einen Fortschritt an, nachdem dort ein Bau zunächst seit längerem nicht weiterkommt, weil ein australischer Hotel-Konzern abgesprungen war. Dort sei mit dem Hotel-Unternehmen „25 Hours“ jetzt gerade ein neuer Pächter gefunden worden, so Bieber. Bis zum Sommer 2010 sollen im Nordteil des Überseequartiers 370 Wohnungen bezogen sein, 27.500 Quadratmeter Bürofläche sind dort geplant, sowie 60 Geschäfte, Restaurants und Bars. Auch für den Südteil des Überseequartiers gab sich Konsortiums-Geschäftsführer Bieber zuversichtlich: 2010 werde auch dort mit dem Bau begonnen, sagte er. Bürgermeister Ole von Beust begrüßte diese Ankündigung und bezeichnete das Überseequartier als „Kernstück“ der HafenCity. Allerdings führe die Finanzkrise eben auch zu „kleineren vertretbaren Verzögerungen.“
Hafencity - Das Überseequartier Impressionen vom Überseequartier und seinen markantesten Bauten. Tatsächlich sind die Folgen an einigen Stellen bereits zu spüren, wie die HafenCity GmbH jüngst festgestellt hatte. Das betrifft offenbar vor allem den Büromarkt, während es für Wohnungen in Hamburg laut Übersee-Konsortium noch immer eine gute Nachfrage gebe. So werden voraussichtlich im noch nicht begonnenen Südteil nicht mehr allein private Nutzer neue Büros beziehen, sondern auch das Bezirksamt Mitte mit etwa 1100 Mitarbeitern. Eine entsprechende Option hatten die Investoren mit der Stadt vereinbart, um die Finanzierung absichern zu können. Auch der Neubau eines Kreuzfahrt-Terminals samt Hotel sowie das geplante Science-Center dürften sich verzögern. (at) -------------------- Baumwolle statt Plastik !!
meint Knuddelbär BALU
Hinweis für Allergiker: Meine Beiträge können Spuren von Rechtschreib- und Grammatikfehlern, Ironie, Sarkasmus, Zynismus, Übertreibung, Humor und Erdnüssen enthalten. Sollten sie mit einer dieser Substanzen in Konflikt geraten oder einfach nicht in der Lage sein, diese zu erkennen, so konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker
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 Anja
Plauderstubenboss
Geschlecht: weiblich aus: Arendsee Registriert: Nov 2008 Geburtsdatum: 16-07-1972
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2 Geschrieben Donnerstag, Juni 18, 2009 @ 17:47:21
mensch Balu, in Hamburg ist ja mächtig was los...die Architektur gefällt mir eigentlich ganz gut...hier in Arendsee wird wohl sowas wohl nie entstehen, denn hier schieben sie ja den Mond mit der Stange weiter  --------------------
**** Ich bin der Boss ****

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 Knuddelbär-Balu
Master Sergeant
Geschlecht: männlich aus: Hamburg-Wilhelmsburg Registriert: Jun 2009 Geburtsdatum: 03-05-1962
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3 Geschrieben Donnerstag, Juni 18, 2009 @ 20:39:42
... also, wenn Dich das schon beeindruckt ...
... schau doch mal auf folgende Seiten
http://www.iba-hamburg.de/de/00_start/start.php
http://www.igs-hamburg.de/
denn hier, in (auf) Hamburg-Wilhelmsburg, der größten Flußinsel Europas, findet 2013 eine IBA (Internationale Bauausstellung) und auch eine IGS (Internationale Gartenschau) statt.
Euer BALU -------------------- Baumwolle statt Plastik !!
meint Knuddelbär BALU
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 Anja
Plauderstubenboss
Geschlecht: weiblich aus: Arendsee Registriert: Nov 2008 Geburtsdatum: 16-07-1972
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4 Geschrieben Donnerstag, Juni 18, 2009 @ 21:13:13
Danke Bärchen, ich schaue gerne mal rein... --------------------
**** Ich bin der Boss ****

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 Helga
Sergeant
Geschlecht: weiblich aus: Hamburg Registriert: Apr 2009 Geburtsdatum: 29-09-1944
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Stimmung:
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5 Geschrieben Freitag, Juni 19, 2009 @ 10:54:26
Habe ich doch schon immer gesagt Hamburg ist die schönste Stadt der Welt,na gut,vielleicht nicht für jeden,für mich Hamburgerin aber bestimmt.   --------------------
Gruß Helga
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 Knuddelbär-Balu
Master Sergeant
Geschlecht: männlich aus: Hamburg-Wilhelmsburg Registriert: Jun 2009 Geburtsdatum: 03-05-1962
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6 Geschrieben Samstag, Juli 18, 2009 @ 19:46:11
Hamburg Schießerei in Mümmelmannsberg Fünf Menschen bei Schusswechsel verletzt 18. Juli 2009, 11:51 Uhr In der vergangenen Nacht kam es in einem Billiard-Café in Billstedt zu einer Schießerei, bei der fünf Menschen zum Teil schwer verletzt wurden.
In der Nacht zum Sonnabend kam es wor dem Lokal "Oase am Berg" zu einer blutigen Auseinandersetzung. Foto: © Michael Arning Hamburg. Nach einem Streit in der Gaststätte "Oase am Berg" an der Feiningerstraße in Billstedt sind in der Nacht zu Sonnabend mehr als 20 Schüsse gefallen. Zu der Auseinandersetzung kam es gegen 1.30 Uhr, als nach Angaben der Polizei eine Gruppe das Lokal betrat. Kurz darauf kam es zu dem Streit zwischen Gästen und der Gruppe Dabei wurden in und vor dem Billard-Café fünf Menschen im Alter zwischen 23 und 36 Jahren teils schwer verletzt. Ein Opfer erlitt durch einen Schuss in den Rücken lebensbedrohliche Verletzungen, ein anderer wurde am Kopf getroffen. Ein Verletzter begab sich aus eigener Kraft ins Krankenhaus, ein anderer wurde ganz in der Nähe des Lokals aufgefunden. Zwei blutende Männer flüchteten nach den Schüssen in einen Kulturclub in der Kapellenstraße. Ersten Angaben zufolge wurden bei der Schießerei verschiedene Waffen eingesetzt. Einige der Opfer sind angeblich iranischer Herkunft. Der Tatort in der Fußgängerzone "Mümmelmannsberg" wurde weiträumig abgesperrt. Die Mordkommission der Hamburger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie und warum es zu dem Streit und zu dem anschließenden Schusswechsel kam, ist noch völlig unklar. Die Polizei bittet Zeugen des Schusswechsels sich unter der Telefonnummer 428656789 mit dem Landeskriminalamt in Verbindung zu setzen. dfe -------------------- Baumwolle statt Plastik !!
meint Knuddelbär BALU
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 Anja
Plauderstubenboss
Geschlecht: weiblich aus: Arendsee Registriert: Nov 2008 Geburtsdatum: 16-07-1972
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7 Geschrieben Sonntag, Juli 19, 2009 @ 17:21:12
  oh mein Gott, das ist ja furchtbar, was ist bloß aus unserer Welt geworden
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**** Ich bin der Boss ****

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 Knuddelbär-Balu
Master Sergeant
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8 Geschrieben Sonntag, Juli 19, 2009 @ 19:57:38
... Das ist mein Stadtteil ... WILHELMSBURG - STADTTEIL DER ZUKUNFT
Die Schanze der Wilhelmsburger STEPHANIE LAMPRECHT
 Studenten, Künstler, Multikulti - das Reiherstiegviertel mit seinen prachtvollen Gründerzeitbauten soll nach dem Willen des Hamburger Senates eine zentrale Rolle spielen bei der Aufwertung des einstigen Hamburger Stiefkindes Wilhelmsburg. Es soll schick werden, in die "örtliche Schanze" der Elbinsel zu ziehen. Tatsächlich wandelt sich das alte Arbeiterquartier derzeit stärker als jeder andere Teil Wilhelmsburgs - entsteht hier wirklich ein neues Szeneviertel? Im zweiten Teil der Wilhelmsburg-Serie in der MOPO am Sonntag stellen wir die Pioniere des Reiherstiegviertels vor.
"Ich hätte das 80. Café in Ottensen eröffnen können oder das erste hier", sagt Sengül Bulut (32) aus Ottensen. "Da hab' ich mich für das Reiherstiegviertel entschieden." In Wilhelmsburg zahlt sie ein Drittel der Ottensener Miete. 2008 eröffnete Sengül ihre "Kaffeeliebe" an der Fährstraße, ein kleines Café mit violetten und grünen Wänden - hübsch und szenig wie die Wirtin. Es gibt Leute, denen sind Sengül und ihr Café zu hübsch und zu szenig: "Das ist hier wie auf dem Dorf", hat sie fest gestellt: "Die Neuen freuen sich über mein Café, aber die Alteingesessenen kommen nicht."
Eine Türkin mit Kopftuch geht vorbei, den Blick abgewendet. Die "Alteingessenen" im Reiherstiegviertel, das sind vor allem die Migranten. Die "Neuen", das sind Studenten, die mit städtischen Wohnprogrammen gelockt werden. Bisher rund 250, laut SAGA.
"Dorf", das Wort fällt immer wieder, wenn man mit den Menschen rund um Veringstraße, Fährstraße und Vogelhüttendeich spricht. "Hier kennt man sich wie in einem Dorf", sagt Christina Fernandes (29), die vor vier Jahren aus der Schanze herzog und das portugiesische "Café Seu" eröffnete. Piercer Nils Pape, der im ersten Tattoo-Studio im Viertel arbeitet: "Hier spricht sich alles rum wie auf dem Dorf." Die meisten sind sicher, dass dieses "Dorf", noch dazu auf einer Insel, nie zu einem Touristen-Rummel wie die Schanze wird.
Zwei junge Frauen sitzen mit ihrem Latte Macchiato vor der "Kaffeeliebe" in der Sonne. Annika Klinckhamer (27) und Maarit Pickenpack (28) sind Lehrerinnen an der Schule Fährstraße. Fast alle ihrer Schüler stammen aus Migrantenfamilien. "Damit die Studenten auch bleiben, wenn sie Kinder bekommen, muss sich noch viel an den Schulen tun", sagt Annika. Sie wohnt in Eilbek.
Im ersten Tattoo-Shop im Viertel gibt's kunstvoll schrabbelige Wände, schwarze Kronleuchter: "Tattoo Freestyle 2". Tätowiererin Ulrike Grabowski (33) wohnte lange in der Schanze, bis Parkplatznot und "Shoppingtouristen" ihr auf die Nerven gingen: "Hier setzt man sich hin, um Kaffee zu trinken, und nicht, um sich zu zeigen." Sogar "Schanzenflüchtlingen" wie Ulrike schlägt Misstrauen entgegen: "Einer sagte ,Ihr bringt die Schanze her, das ist der Anfang vom Ende`", erzählt ihr Kollege, Piercer Nils.
Schanze ist das Reizwort. Dabei gibt es noch keinen Designerladen, keinen Nachtclub, dafür türkische Handyshops und Kioske. In den Hauseingängen stehen Frauen mit Kopftüchern und tratschen. Wahrscheinlich werden sie nie einen "Latte" in der "Kaffeeliebe" trinken. Aber die, die gerade ihre Umzugskartons auspacken, fühlen sich in Cafés mit lila Wänden zu Hause. Der Quadratmetermietpreis für eine Altbauwohnung im "Dorf" ist bereits von 5,70 auf 7,30 Euro gestiegen.
5 FRAGEN AN Körrie Kantner
Viele Vorurteile stimmen nicht
Körrie Kantner ist Musiker und zog vor elf Jahren aus St. Georg ins Reiherstiegviertel.
? MOPO am Sonntag: Körrie, wird das die neue Schanze hier?
! Körrie: Nie im Leben! Wilhelmsburg ist eine Insel und das nicht nur geografisch. Die Menschen hier sind stolz auf "Willytown" und lassen sich nicht so einfach was von denen nördlich der Elbe aufdrücken. Die Kultur ist schon hier und jede Menge Netzwerke. Wenns drauf ankommt, halten die Wilhelmsburger zusammen, und zwar unabhängig von Alter und Nationalität.
? Was hat dich denn damals hierher gezogen?
! Ich lernte Wilhelmsburg durch eine Freundin kennen und fand es sofort spannend. Im Stadtteilzentrum Honigfabrik hab ich musikalische Kontakte geknüpft, hab' mich im Kinderkulturbereich engagiert und dort auch mein erstes Kindermusical aufgeführt.
? Was verändert sich gerade?
! Neue Leute ziehen her. Bei mir im Haus wohnen jede Menge Studenten. Die wollen sich auch einmischen, das finde ich gut.
? Worauf muss sich jemand gefasst machen, der neu herzieht?
! Darauf, dass eine Menge Vorurteile über Wilhelmsburg nicht stimmen.
? Was ist dein Lieblingsort in Wilhelmsburg?
! Der Auenwald an der Süderelbe. Das ist die einzige urwaldartige Landschaft in Deutschland. Ganz toll.
Alle Folgen der Serie unter: www.mopo.de/wilhelmsburg
Lesen Sie am nächsten Sonntag: Die Sorgen und Nöte der Wilhelmsburger
URL:// http//archiv.mopo.de/archiv/2009/20090719/hamburg/panorama/wilhelmsburg/die_schanze_der_wilhelmsburger.html
WILHELMSBURG STADTTEIL DER ZUKUNFT
Ein Megagarten für die Elbinsel STEPHANIE LAMPRECHT
Hamburg setzt an zum "Sprung über die Elbe" - und landet in Wilhelmsburg. Wie es "drüben" ist? Schön und schrecklich. Arm und total angesagt. Brüllend laut mittendrin und still achtern Diek. Aber alles kann sich schnell ändern: Kein Stadtteil wird sich so sehr wandeln wie Wilhelmsburg. Die MOPO am Sonntag stellt Hamburgs Insel im Süden, ihre Menschen und Widersprüche in einer Serie vor. Teil eins: die Internationale Gartenschau (igs), der (noch namenlose) Park, der ab 2013 Wilhelmsburgs neues Herz werden soll.
Springen wir doch mal ins Jahr 2013: April, die "igs" ist eröffnet. Aus aller Welt strömen die Gartenfreunde nach Wilhelmsburg, bestaunen das Blütenmeer auf der größten Flussinsel Europas. Das Motto: "In 80 Gärten um die Welt". "Igs"-Geschäftsführer Heiner Baumgarten (57): "Wir erwarten Gartenarchitekten aus China, Brasilien, aus der Schweiz, ach, von überall her." Er strahlt, als sähe er die Orchideen schon blühen.
Die Besucher kommen am S-Bahnhof an, der für viele Millionen Euro modernisiert wurde, und flanieren über die nagelneue Brücke zum flaggengeschmückten Haupteingang. Wenn sie nach rechts gucken, sehen sie den Neubau der Umweltbehörde. Hinter dem Haupteingang steht Wilhelmsburgs "Neue Mitte", innovative Architektur, klimaneutrale Hybridhäuser, in denen Menschen wohnen und arbeiten. Das ist die Vision der "Internationalen Bauausstellung 2013", Partnerin der "igs".
Augen wieder auf: Bisher deuten nur ein paar Sandberge an, dass die Arbeiten am 6,5 Kilometer langen Rundweg schon begonnen haben. Noch im dichtesten Grün, wo Erlen im Wasser stehen, hört man den Verkehr rauschen: 55000 Autos donnern jeden Tag auf der Reichsstraße quer durch das zukünftige "igs"-Gelände.
Die Schnellstraße, die seit 75 Jahren die Insel zerschneidet, soll bis 2013 verlegt und bei der Gelegenheit doppelt so breit werden. Wie immer in Wilhelmsburg gibt es dazu mindestens zwei Meinungen: Viele finden die Verlegung auf die Bahntrasse gut, andere kämpfen bereits gegen die neue Autobahn.
Auch die schöne Promenade vom Fähranleger zum Westeingang ist bisher nur Vision: Es ist unklar, ob die Eigentümer die fehlenden Grundstücke an die Stadt verkaufen. "Die Zeit drängt", mahnt Wolfgang Denien, Leiter der "igs"-Planung.
Fest steht aber eines: Das Parkgelände braucht einen Namen. Vorschläge bitte bis zum 10. August an die MOPO, Stichwort: "Parkname", Griegstraße 75, 22763 Hamburg. Oder eine Mail an wilhelmsburg@mo po.de, Stichwort "Parkname". Adresse und Telefonnummer nicht vergessen. Den Sieger erwartet eine Fahrt im "igs"-Heißluftballon für vier Personen.
URL:// http//archiv.mopo.de/archiv/2009/20090712/hamburg/panorama/wilhelmsburg/ein_megagarten_fuer_die_elbinsel.html
4 FRAGEN AN HEINER BAUMGARTEN, GESCHÄFTSFÜHRER DER IGS GmbH (57)
Ihr Geheimtipp für Wilhelmsburg? STEPHANIE LAMPRECHT
? MOPO am Sonntag: Herr Baumgarten, Sie leben in Stade - was verbindet Sie mit Wilhelmsburg?
! Baumgarten: Gleich meine erste Aufgabe bei der Hamburger Umweltbehörde 1982 hat mich nach Wilhelmsburg geführt. Für mich ist das der Stadtteil mit den vielen Gesichtern, auch nach Jahren entdecke ich immer wieder Neues.
? Gibt's ein igs-Projekt, auf das Sie sich besonders freuen?
! Wir wollen das alte Wasserwerk zum Restaurant für die igs-Besucher machen. Ich hoffe, das wird ein neues Highlight für die Wilhelmsburger. Gerade für einen Stadtteil, der sich so stark wandelt, ist der Erhalt solcher Bauwerke wichtig. Das ist ein Stück Identität.
? Wenn Sie jemand fragt, was man sich jetzt in Wilhelmsburg ansehen sollte, was sagen Sie ihm?
! Dem würde ich das neue Wegenetz entlang der Kanäle zeigen. Man geht zum Beispiel am Veringkanal entlang, über Wege, Stege und Brücken und sieht, wie die Wilhelmsburger wohnen und arbeiten. Ganz typisch, dabei abseits vom Straßenverkehr, der in Wilhelmsburg ja manchmal sehr stört.
? Und ihr ganz persönlicher Wilhelmsburg-Geheimtipp?
! Der Biergarten "Am Anleger", direkt am Ernst-August-Kanal. Das ist ein ganz romantisches Plätzchen. So was erwartet man in Wilhelmsburg nicht.
URL: http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090712/hamburg/panorama/wilhelmsburg/ihr_geheimtipp_fuer_wilhelmsburg.html
-------------------- Baumwolle statt Plastik !!
meint Knuddelbär BALU
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...aber VORSICHT; immer schön fair bleiben.... |
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