Wetter über Deutschland | |
Wie eiskalt ist dies Händchen . . .
9:28 AM, 3.2.2012
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Wer am gestrigen Donnerstag beim Verlassen der Wohnung ziemlich bald
abgestraft wurde, weil er Mütze oder Handschuhe vergessen hatte,
hatte hoffentlich heute früh alles parat gelegt. Schließlich gingen
die Temperaturen noch tiefer in den Keller. In großen Teilen
Thüringens und Sachsens wurde diesmal die -20 Grad- Marke
unterschritten. Bad Elster war mit -23,6 Grad am kältesten.Nun ist für diese Kälte noch immer das Russland-Hoch DIETER zuständig. Wer aber einen Blick auf die aktuelle Wetterkarte wirft, entdeckt auch 2 Tiefdruckgebiete. Tief KATARZYNA ist über der Ostsee entstanden, weil beständig Kaltluft über die mit 4 Grad Wassertemperatur recht milde Ostsee streicht. Im Bereich dieses Tiefs kommt es immer wieder zu Schneefällen. Daher hat sich im Norden und Nordosten bereits eine bis zu 6 cm dicke Schneedecke gelegt. Da sich an der Wettersituation nichts Grundlegendes ändert, wird noch einiges an Schnee durch weitere Schauer hinzu kommen. Wintersportregion Mecklenburg-Vorpommern?? Beim Blick auf das heimische Barometer mag man sich übrigens verwundert die Augen reiben: Tiefdruck bei 1034 hPa?? Jawohl, richtig! Es gibt keinen einheitlichen Druckwert für die Definition eines Tiefs. Vielmehr definieren sich hoher und tiefer Luftdruck immer nur relativ zur Umgebung. Verglichen mit 1037 hPa im Saarland und in Südschweden ist der Luftdruck eben im Ostseebereich niedriger. Dieses Tief ist nicht sehr hochreichend, deswegen sind die ausfallenden Schneemengen meist such nur gering. Über Italien hat ein Tief namens JULIA bedeutend mehr Schnee abgeladen. So wurde heute früh in Bologna 26 cm Schnee gemessen. Nun stellt sich natürlich die Frage: wie lange bleibt es denn so kalt? Die aktuellen Computerberechnungen deuten auch in der nächsten Woche noch keine Milderung an! Dipl.-Met. Dorothea Paetzold Deutscher Wetterdienst aktuelles Wetter gibt es hier Offenbach, den 03.02.2012 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst Europa, ein einziger Eisschrank!
8:42 AM, 2.2.2012
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Schaut man sich die Tiefsttemperaturen in Europa von Donnerstagfrüh
an, kommt man schnell ins Zittern. Die Grenze zwischen dem Osten
Deutschlands und Polen ist dabei fließend. Tiefstwerte zwischen -15
und -20 Grad C.Nach Westen hin war der Frost nicht ganz so streng, aber die Werte waren auch hier durchweg zweistellig. -10 bis -15 Grad C wurden hier gemeldet. Ein Blick nach Skandinavien zeigt, dass es auch noch kälter geht. -20 bis -30 Grad C zeigte dort das Thermometer. Im Norden Finnlands wurden sogar -39 Grad C registriert. Wer nun glaubt, dass eine Flucht in Richtung Mittelmeer ein probates Mittel sei, dem Frost zu entfliehen, der wird arg getäuscht. Auch in diesen Regionen ist es kalt geworden. Spanien und Portugal haben in den nördlichen Landesteilen überall Frost zwischen -2 und -7 Grad C. Frostfrei sind lediglich die unmittelbaren Küstenbereiche. Aber +2 Grad C als Tiefsttemperatur in Barcelona sind wohl wenig geeignet zum Auftauen. Auch Palma auf Mallorca hat lediglich 6 Grad C als Tiefstwert gemeldet. Schaut man weiter nach Osten, wird es auch nicht wärmer. Italien hat fast bis in die Stiefelspitze Frost, auf dem Balkan kommt zu zweistelligen Minuswerten auch noch Schneefall. Frost auch in Griechenland, sogar auf dem Pelepones. Selbst in Athen war es mit 4 Grad C kalt. Auch die Türkei, als letzter Fluchtort (die Schweiz kommt bei der Kälte nämlich als Alternative mit Temperaturen zum Teil bis -20 Grad C auch nicht in Frage) stellt keine wirkliche Lösung dar. -2 Grad C in Antalya und Istanbul reihen sich nahtlos in das Kältescenario ein. Betrachtet man die weitere Wetterentwicklung für die nächsten Tage, dann wird sich nur wenig ändern. Der Zustrom von trockener Kaltluft aus dem Osten wird nämlich unvermindert andauern und die Tiefsttemperaturen eher noch etwas nach unten hin absenken. Da hilft Europa kein noch so großer Rettungsschirm. Was Europa jetzt dringend benötigt, findet man auf den Britischen Inseln. Einen "Tower" (sprich: Tauer) braucht es, der das Eis zum Schmelzen bringt. Dipl.-Met. Helmut Malewski Deutscher Wetterdienst aktuelles Wetter gibt es hier Offenbach, den 02.02.2012 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst Deutschlandwetter im Januar 2012Die wärmsten, trockensten und sonnigsten Orte in Deutschland
9:52 AM, 1.2.2012
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Erste Auswertungen der Ergebnisse von 2 000 Messstationen des
Deutschen Wetterdienstes (DWD) in ganz Deutschland
Besonders warme Orte im Januar 2012*
1. Platz Köln-Stammheim (Nordrhein-Westfalen) 4,9°C Abweich. +2,1 Grad
2. Platz Helgoland (Schleswig-Holstein) 4,8°C Abweich. +2,3 Grad
3. Platz Geilenkirchen (Nordrhein-Westfalen) 4,8°C Abweich. +2,7 Grad
Besonders kalte Orte im Januar 2012*
1. Platz Zinnwald-Georgenfeld (Sachsen) -2,8°C Abweich. +1,8 Grad
2. Platz Carlsfeld (Sachsen) -2,5°C Abweich. +1,1 Grad
3. Platz Reit im Winkl (Bayern) -2.2°C Abweich. +1,4 Grad
Besonders niederschlagsreiche Orte im Januar 2012**
1. Platz Reit im Winkl (Bayern) 280,1 l/m² 216 Prozent
2. Platz Freudenstadt (Baden-Württemberg) 269,5 l/m² 155 Prozent
3. Platz Oberstdorf (Bayern) 254,7 l/m² 191 Prozent
Besonders trockene Orte im Januar 2012**
1. Platz Grünow (Brandenburg) 40,2 l/m² 131 Prozent
2. Platz Artern (Thüringen) 40,8 l/m² 153 Prozent
3. Platz Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) 41,5 l/m² 106 Prozent
Besonders sonnenscheinreiche Orte im Januar 2012**
1. Platz Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern) 77 Stunden 208 Prozent
2. Platz Aldersbach-Kriesdorf (Bayern) 76 Stunden 171 Prozent
3. Platz Attenkam (Bayern) 73 Stunden 102 Prozent
Besonders sonnenscheinarme Orte im Januar 2012**
1. Platz Andernach (Rheinland-Pfalz) 33 Stunden 85 Prozent
2. Platz Blankenrath (Rheinland-Pfalz) 33 Stunden 85 Prozent
3. Platz Deuselbach (Rheinland-Pfalz) 35 Stunden 69 Prozent Bergstationen oberhalb 920 m NN sind hierbei nicht berücksichtigt. * Monatsmittel und Abweichung vom vieljährigen Durchschnitt ** Prozentangaben bezeichnen das Verhältnis des gemessenen Monatswertes zum vieljährigen Mittelwert der jeweiligen Station (normal = 100 Prozent) Hinweis an die Redaktion: Den Monatsüberblick für ganz Deutschland sowie die Temperaturdaten der Bundesländer finden Sie im Internet unter www.dwd.de/presse. Detaillierte Informationen zu rund 400 ausgewählten Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes finden Sie im Wettershop des DWD unter http://www.dwd-shop.de/wetterrueckblick.html Rüdiger Seidel Deutscher Wetterdienst aktuelles Wetter gibt es hier Offenbach, den 01.02.2012 Copyright (c) Deutscher Wetterdienst { Vorherige Seite } { Seite 1 von 426 } { Nächste Seite } |
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