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Das wünsche ich mir2.1.2012
Ich hätte gerne ein richtiges Auto. Mit „richtigem“ Auto meine ich, dass ich gerne meine zweite Leidenschaft neben Büchern befriedigen würde und das sind nun mal, so komisch es auch klingt, Autos. Ich hätte unheimlich gerne einen richtig schicken, gut gepflegten Oldtimer. Leider waren die bisher für mich immer unbezahlbar, aber es gibt nicht umsonst den Beamtenkredit, oder? Der Beamtenkredit ist übrigens ein weiterer Vorteil, den ich bisher vergessen habe, zu erwähnen. Ich denke, wenn ich schon so sicher in meinem Job bin, dann kann ich den Beamtenkredit ruhig in Anspruch nehmen. Das letzte Mal, als ich meinem Vater gegenüber den Beamtenkredit erwähnt habe, war er zwar viel zu besorgt und wollte mir die Idee, mir einen Oldtimer zu kaufen, ausreden. Aber als ich ihm gesagt habe, dass er in meinem Alter schon zwei Söhne hatte und gerade ein Haus gebaut hat, konnte er auch nicht mehr viel sagen. Stattdessen hat er sich erboten, sich die Sache mit dem Beamtenkredit zusammen mit mir bei der Bank mal näher anzuhören. Dafür wiederum war ich ziemlich dankbar, weil er natürlich mehr Erfahrung mit so etwas hat als ich. Aber wenn alles gut klappt mit dem Beamtenkredit, setze ich das mit dem Oldtimer früher oder später wirklich um!
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Wünsche28.12.2011
Natürlich bin ich noch ziemlich jung und sollte mich erst einmal auf meinen Job konzentrieren, aber das ändert nichts daran, dass ich wie jeder andere Mensch meine Vorstellungen und Wünsche habe, wie es weitergeht. Einige Dinge möchte ich wirklich gerne haben. Ich habe das bisher immer hinausgeschoben und mir gedacht, dass ich erst einmal sparen sollte, aber warum eigentlich? Ich frage mich in letzter Zeit immer wieder, was mir eigentlich passieren kann, schließlich bin ich fest angestellt und verbeamtet. Ich weiß, ich weiß, das klingt wirklich viel zu leichtsinnig, aber glaubt mir, ich habe mir das sehr gut überlegen können.
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Heute21.12.2011
Heute bin ich sogar in einer Bibliothek angestellt, aber nicht in einer ganz normalen Stadtbibliothek oder so etwas, nein, in einer Universitätsbücherei. So bin ich doch irgendwie auf die Uni gekommen, wenn auch nicht so, wie mein Vater sich das seinerzeit vorgestellt hatte. Aber ich bin zufrieden. Mir macht die Arbeit viel Spaß und ich berate gerne die Studenten. Manchmal kommt auch mein jüngerer Bruder zu mir, der in der gleichen Stadt studiert und fragt nach Büchern, die er für Medizin braucht. Ein Vorteil, den mein Job hat, ist definitiv, dass ich verbeamtet bin. Es hat einiges für sich, privat versichert zu sein und früher in Rente gehen zu können. Da kommen dann noch ein paar andere Kleinigkeiten dazu, die aber in der Summe eine ganz nette Sache ergeben. Ich glaube, das hat meinen Vater letztendlich auch mit dem Beruf als Bibliothekar versöhnt. Ich arbeite mehrheitlich mit Frauen zusammen, da gibt es aber auch keine Probleme.
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„Orchideenfach“14.12.2011
So eins habe ich studiert. Zumindest haben das immer meine Freunde zu mir gesagt, um mich aufzuziehen, und auch mein Vater, der jahrelang als Arzt tätig war, hat dieses Wort benutzt, um das Fach, das ich studiert habe, zu bezeichnen. Es handelt sich um Bibliothekswesen. Klingt gar nicht so schlimm, oder? Ich muss schon sagen, ich habe als Kind schon immer unheimlich gerne gelesen und Stunden in der Bücherei verbracht. Kein Buch war wirklich sicher vor mir und mir war irgendwie immer klar, dass ich später etwas mit Büchern machen möchte. Ich glaube, meiner Mutter war das auch immer klar, wohingegen mein Vater sich gewünscht hat, dass ich so, wie meine zwei Brüder, in seine Fußstapfen treten würde. Aber auch wenn er am Anfang etwas skeptisch war, mittlerweile hat er akzeptiert, dass einer seiner Söhne ein Bücherwurm ist. Ich jedenfalls bin zufrieden, dass ich mich durchgesetzt habe und das gemacht habe, was ich wollte.
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