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| Ich glaube, ich spiele gerade ernsthaft mit dem Gedanken, mir eine neue Stelle zu suchen. Vielleicht auch etwas ganz neues. Der Bankjob ist auch nicht das, was ich mein ganzes Leben lang machen möchte. Im Internet bin ich auf eine Seite gestoßen, welche eine sogenannte Kompetenzanalyse anbietet. Die Kompetenzanalyse misst dabei den Schnittpunkt meiner Veranlagungen, also Talente, und dem, was ich mir an Können angeeignet habe. So stand es zumindest in der Beschreibung der Kompetenzanalyse auf der Seite. Das Ziel dieser Kompetenzanalyse wäre dann, mich optimal meinen Fähigkeiten entsprechend zu fordern und entsprechende Jobempfehlungen auszusprechen. Vielleicht sollte ich diese Kompetenzanalyse einfach mal machen. Schaden wird es ja nicht. Ich wusste ohnehin noch nie so recht, wo wirklich meine Stärken liegen, und es wäre eine Erfahrungen wert, das durch die Kompetenzanalyse einmal herauszufinden. Auch Annika findet, dass sich die Idee mit der Kompetenzanalyse gut anhört, da sie mich oft auf Stärken aufmerksam macht, die mir noch gar nicht an mir selbst bewusst aufgefallen sind, was mir natürlich wieder zeigt, wie wenig ich mich selber einschätzen kann. Ich denke, es ist einfach Zeit, einen neuen Schritt zu wagen. Ich bin schließlich noch jung und wandelbar. | ||
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| Seit ich mir gestern einmal ernsthaft über meine Stelle Gedanken gemacht habe, kommt es mir vor, als könne ich dort keinen weiteren Monat verbringen. Meine Anstellung ist wirklich gut bezahlt, daher können Annika (die ja auch recht gut verdient in ihrer Position) und ich uns auch zwei Mal im Jahr Urlaub leisten. Aber bräuchten wir den tatsächlich auch dann, wenn unser Job uns total viel Spaß machen würde? Das ist so ein bisschen die Frage, die ich mir seit neuestem stelle. Natürlich ist Geld nicht alles. Ich würde auch einen schlechter bezahlten Job annehmen, wenn ich dann glücklicher nach Hause kommen könnte! | ||
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| Jetzt sind wir schon einige Tage wieder zurück in Köln. Das Traurige nach einem Urlaub ist ja, wie schnell die vielen tollen Erinnerungen verblassen und der Alltag wieder voll und ganz zurückgekehrt ist. Man hat nach einer Woche so viel Stress auf der Arbeit, weil man alles aufholen muss, was man verpasst hat, dass man das Gefühl haben könnte, gar nicht weg gewesen zu sein. Ich war so froh, die letzten zwei Wochen mal nicht über meinen Job in der Bank nachdenken zu müssen. Der Job nervt mich schon seit Jahren. Ich weiß auch nicht so genau, ob es an der Stelle liegt oder einfach an meinem furchtbaren Chef, welcher als totaler Despot die Abteilung „regiert“ und immer mal wieder ohne Ankündigung die Kollegen anschreit. Zuletzt sogar so schlimm, dass Kathi, mit der ich im Büro sitze, anfing zu weinen und aus dem Raum gerannt ist. Muss ich mir das wirklich jeden Tag wieder aufs Neue antun? | ||
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| Gerade erst sind Annika und ich aus dem Urlaub wieder gekommen. Gran Canaria war einfach traumhaft schön, mit den tollen Stränden und dem kanarischen milden, aber trotzdem immer heißen Klima. Wir haben viel Zeit am Strand verbracht, sind im Meer geschwommen, haben Ausflüge gemacht, durch Orte gebummelt. Und im Hotel hatten wir auch eine super Zeit. Unser Hotel hatte vier Sterne, und das Essen war einfach spitzenmäßig. Annika und ich stehen ja auch total auf diese weitläufigen Anlagen, die wie ein großer Garten gestaltet sind. Da hat man gar nicht mehr das Gefühl eines Pauschalurlaubers in einem vollgestopften, hässlichen Kastenhotel, aus dem man sowieso nur noch an den Strand fliehen kann. Wir hatten auch bis jetzt wirklich immer Glück, wenn wir last minute gebucht haben, und haben bis jetzt immer tolle Schnäppchen bekommen, diese zwei Wochen zum Beispiel für insgesamt unter 1400 €! | ||
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