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Chancen ergreifen23.5.2012
Die Fotografie ist ein sehr komplexer Bereich, der einen immer wieder herausfordert und auf die Probe stellt. Ich glaube, dass das auch genau der Aspekt ist, der mich an dieser Sache fasziniert. In meinem Job arbeite ich nach festen Strukturen. Dies ist natürlich in der Fotografie nicht möglich. Hier muss man einfach die Gunst der Stunde nutzen und man muss letztlich auch schnell reagieren können. In der Fotografie geht es darum Chancen zu ergreifen. Meine Fotokünste haben sich in den letzten Monaten sehr verbessert. Dabei ist es natürlich auch sehr praktisch, dass ich einen gelernten Fotografen an meiner Seite habe, der mir immer mal die einen oder anderen Tipps geben kann. Doch mit meinem Können sind auch meine Ansprüche gewachsen. Ich versuche schon, dass meine Bilder perfekt sind und dass sie durch ein stimmiges Konzept überzeugen. Für mich sind diese Aspekte sehr wichtig, denn ein gutes Bild lebt immer von der Stimmung, die es präsentiert.
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Weiterkommen16.5.2012
Manchmal habe ich schon das Gefühl, dass ich auf der Stelle trete. Meine Wohnung ist fertig eingerichtet, ich habe einen sicheren Job und meine Beziehung mit Jan läuft glatt. Doch auch wenn ich Ruhe und feste Strukturen mag, wünsche ich mir schon manchmal, dass ich sehen könnte, dass es auch ein bisschen weitergeht. Alles in allem bin ich schon mit meinem Leben zufrieden, doch manchmal wünsche ich mir auch eine Herausforderung. Wenn ich nach dieser suche, gehe ich immer zum Fotografieren. Jan und ich gehen eigentlich immer in die Natur, um zu fotografieren. Ich muss schon zugeben, dass uns die Fotografie in weiten Teilen wirklich zusammenschweißt. Es ist schön, wenn man einen Partner hat, mit dem man ein Hobby und Interessen teilen kann. Ich habe mit Jan schon einen Mann an meiner Seite gefunden, der zu mir passt und mit dem ich mich auch wohlfühle. Das ist mir sehr wichtig.
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Den Überblick behalten23.4.2012
Seit einigen Tagen führe ich ein eigenes Haushaltsbuch und ich muss zugeben, dass das eigentlich so gar nicht meinem Lebensstil entspricht. Es macht nicht sonderlich viel Spaß, die eigenen Einkäufe zu gliedern, um so herauszufinden, wo man noch Geld sparen kann. Doch das Haushaltsbuch erwies sich auch schon als praktisch. Sicherlich kommt es immer mal vor, dass ich vergesse, einen Posten einzutragen, doch Sabine hat mir auch gesagt, dass sie eine gewisse Toleranz hat. Ich habe diese für mich bei 50 Euro definiert. Als Jan gesehen hat, dass ich ein Haushaltsbuch führe, war er verblüfft. Ich habe ihm dann aber erklärt, warum ich das mache und er hat das schließlich auch verstanden. Eigentlich waren alle davon überrascht, dass ich mich dazu entschlossen habe. Meine Mutter hat mir jedoch gesagt, dass sie sehr stolz auf mich ist. Mittlerweile habe ich mich an das Haushaltsbuch gewöhnt und ich bin froh, dass ich mich dazu durchgerungen habe.
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Aus Situationen lernen16.4.2012
Die Sache mit meinem Auto hat mir gezeigt, dass ich in meinem Leben noch sehr viel lernen muss. Ich muss einfach versuchen, mein Geld noch besser beisammen zu halten und mir eine gewisse Summe anzusparen. Sicherlich ist das bei meinem Gehalt nicht einfach, doch ich bin alleine und es gibt niemanden außer mir, den ich ernähren muss. Manchmal frage ich mich schon, wohin das ganze Geld verschwindet. Ich habe mit Sabine darüber gesprochen. Immerhin ist sie alleinerziehend und muss mit noch weniger Geld auskommen. Sie hat mir gesagt, dass sie ein Haushaltsbuch führt. Auf diesem Weg kann sie immer nachvollziehen, wofür sie Geld ausgegeben hat und erkennt auch, wo Sparpotenzial besteht. Von der Idee war ich wirklich angetan und ich bin mir auch sicher, dass das eine gute Lösung ist. Ich denke, dass ich auch mit dem Führen eines Haushaltsbuchs beginnen werde. Vielleicht hilft mir das, um ein wenig zu sparen.
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Hilfe annehmen23.3.2012
Die Reparatur meines Autos schlägt mit über 1000 Euro zu Buche. Das ist Geld, was ich nicht habe. Wenn ich ehrlich bin, wusste ich lange nicht, wie ich aus diesem Schlamassel wieder rauskommen soll. Nur die Hälfte der Rechnung konnte ich aus eigener Kraft begleichen. Jan hat mir natürlich angemerkt, dass irgendwas ist und hat mir seine Hilfe angeboten. Für mich kam das aber nicht in Frage. Ich habe schließlich meine Eltern gefragt und habe ihnen garantiert, dass ich ihnen das Geld zurückzahlen werde. Zwei Monate brauche ich, um ihnen die 500 Euro wieder zu geben. Selbstverständlich haben sie mir geholfen. Doch die Situation war mir sehr unangenehm. Allerdings haben mir meine Eltern keine Vorwürfe gemacht. Letztlich kennen sie mich ja und so wissen sie auch, dass ich eigentlich ein sehr sparsamer Mensch bin. Schon im nächsten Monat will ich ihnen die ersten 250 Euro geben, sodass ich meine Schulden abstottere.
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Finanzprobleme16.3.2012
In meinem Beruf verdiene ich nicht viel. Eigentlich ist das Gehalt zu wenig zum leben und zu viel zum Sterben. Bis jetzt bin ich aber immer über die Runden gekommen. Sicherlich musste ich jeden Cent zweimal umdrehen und ich konnte auch keine großen Sprünge machen, doch mein Geld hat gereicht, um die Kosten zu decken und Essen zu kaufen. Derzeit ist meine Finanzlage aber sehr angespannt. Der Grund dafür ist mein Auto. Das muss mal wieder in die Werkstatt. Ich hatte vor wenigen Tagen eine Panne und musste vom ADAC abgeschleppt werden. Ich war richtig genervt in der Situation und hätte die Kiste am liebsten zum Teufel gejagt. Auf jeden Fall hat mich der ADAC abgeschleppt und er hat mir einem Mietwagen besorgt. Das Ganze hat ein ziemliches Loch in meine Haushaltskasse gerissen, denn nur die Abschleppkosten wurden von der Versicherung übernommen. Nun kommen auch noch die Reparaturkosten auf mich zu.
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Freundlich sein23.2.2012
In meinem Job habe ich Tag ein Tag aus mit Menschen zu tun. Das ist auch ein Aspekt, den ich an meiner Arbeit sehr schätzen gelernt habe und der mir großen Spaß macht. Doch es gibt auch Tage, an denen ich mich frage, ob es überhaupt noch freundliche Menschen gibt. Wenn ich an der Kasse sitze und die Kunden bekommen nicht mal ein einfaches Hallo heraus, dann würde ich am liebsten aufstehen. Manche behandeln einen wirklich wie den letzten Dreck und man merkt ihnen auch an, dass sie die Arbeit von uns als minderwertig ansehen. Doch ist es wirklich so schwer, freundlich zu sein. Kann man nicht einfach jemanden begrüßen. Immerhin wollen die Kunden doch was von uns. Sie wollen, dass wir ihren Einkauf abrechnen, sodass sie möglichst schnell den Laden verlassen können. Ich finde es nicht falsch, wenn ich von den Menschen ein bisschen Freundlichkeit erwarte. Immerhin bin ich auch höflich zu ihnen.
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Ein paar schöne Tage16.2.2012
Auch wenn ich, was Jan anging, zunächst skeptisch war, hatten wir ein paar wunderschöne Tage. Ich hatte mir nicht viel von seinem Besuch erhofft und bin eigentlich ganz nüchtern an die Sache herangegangen. Doch schon am ersten Abend war wieder das Gefühl da, was ich bereits auf Rügen hatte. Bei Jan habe ich seit langem mal wieder das Gefühl, dass es sich bei ihm um den Mann meines Lebens handeln könnte. Am ersten Abend haben wir nur miteinander geredet. Erst im Laufe der Woche sind wir uns schließlich näher gekommen. Jan und ich sind jetzt ein Paar und ich bin froh, dass ich meinen Stolz überwunden habe. Wenn ich ehrlich bin, fand ich ihn von Anfang toll, doch ich wollte mir das einfach auch nicht eingestehen. Unsere Beziehung ist natürlich noch ganz frisch, doch ich bin schon richtig gespannt, was daraus wird. Bis jetzt kann ich das alles noch nicht so richtig einschätzen.
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Entschuldigungen und Nachrichten23.1.2012
Irgendwie hat Jan in den letzten Tagen nicht locker gelassen. Immer und immer wieder hat er bei mir angerufen. Mir wurde das eigentlich schon zu viel und ich hatte auch keine Lust, mich Tag ein Tag aus mit ihm zu unterhalten. Doch das Ganze nahm schließlich eine Kehrtwende. Gestern Morgen bekam ich eine SMS, die mein Herz quasi erweichte. Jan hat sich bei mir entschuldigt und hat mir mit ein paar Worten klar gemacht, dass er mich ganz toll findet. Doch schon kurze Zeit danach erinnerte ich mich wieder an meinen Stolz. Eigentlich hätte ich ihn am liebsten angerufen, doch das habe ich mir dann einfach verkniffen. Erst am Abend habe ich mich bei ihm gemeldet. Jan hat nicht lange um den heißen Brei herum geredet und hat mich gefragt, ob er mich besuchen darf. Er hat ein paar Tage frei und würde die gerne zusammen mit mir verbringen.
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Abweisend16.1.2012
Also eigentlich hatte ich Jan schon abgeschrieben und ich hatte auch nicht gedacht, dass er sich noch einmal bei mir meldet. Doch gestern Nachmittag klingelte mein Handy. Die Nummer, die auf dem Display angezeigt wurde, kannte ich nicht und so habe ich das Gespräch weggedrückt. Außerdem war ich auf Arbeit und hatte auch einfach nicht die Zeit, um zu telefonieren. Doch es blieb nicht bei dem eigenen Anruf. Mein Handy hat jede halbe Stunde geklingelt und immer wieder wurde die gleiche Nummer angezeigt. Als ich zuhause war, bin ich dann schließlich ran gegangen. Es war Jan. Obwohl ich so lange auf diesen Anruf gewartet habe, konnte ich mich nicht richtig darüber freuen. Ich war einfach enttäuscht und ich wollte auch nicht so richtig mit ihm reden. Er hat sich zwar bei mir entschuldigt und hat mir auch erklärt, warum er sich so spät meldet, doch ich konnte mich einfach nicht überwinden, freundlich zu ihm zu sein.
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Warten21.12.2011
Jan hat sich immer noch nicht bei mir gemeldet und so langsam glaube ich auch, dass er mich nicht anrufen wird. Ich finde das sehr schade, denn er machte auf mich einen sehr angenehmen Eindruck. Sicherlich war ich vorsichtig und habe mir nicht zu viel erhofft, doch insgeheim habe ich schon damit gerechnet, dass er sich bei mir meldet. Selbstverständlich bin ich mit meinem Singleleben weiter zufrieden, doch Jan ist einfach ein Mann, mit dem ich eine große Leidenschaft teile. Irgendwie bin ich schon ein bisschen traurig, dass so gar nichts von ihm gekommen ist. Ich erwarte ja keine Wunder, aber eine SMS oder ein kurzer Anruf hätten doch eigentlich drin sein müssen. Aus weiser Voraussicht habe ich aber noch niemandem vom Jan erzählt. Ich wollte erst einmal abwarten, was daraus wird und ob wir uns überhaupt noch mal sehen. Immerhin war unser ersten Treffen auf Rügen sehr flüchtig. Vielleicht meldet er sich ja aber doch noch bei mir.
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Liebesangelegenheiten16.12.2011
Vielleicht ist es euch aufgefallen, dass ich in den bisherigen Beiträgen eigentlich kaum ein Wort über mein Liebesleben verloren habe. Im Grunde gibt es auch nichts, worüber man da berichten könnte, zumindest war das bis jetzt so. Doch bei meinem Aufenthalt in Stralsund habe ich einen netten Mann kennengelernt. Wir sind uns eher zufällig auf Rügen über den Weg gelaufen, da auch er am Strand fotografiert hat. Irgendwie hat er von Anfang an mein Interesse wecken können und er machte auf mich auch einen sehr netten Eindruck. Wir haben uns ein bisschen über die Fotografie unterhalten. Er ist gelernter Fotograf und hat mir damit natürlich in Sachen Professionalität einiges voraus. Wir haben dann einen Kaffee zusammen getrunken und haben uns über Kameras und so etwas unterhalten. Zum Schluss haben wir dann noch die Telefonnummern ausgetauscht. Er hat mir versprochen, dass er mich anruft, bis jetzt hat er sich aber noch nicht gemeldet.
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Tolle Aufnahmen22.11.2011
Beim letzten Mal hatte ich bereits verraten, dass ich ein paar Tage an die Küste fahren möchte. Nun ja, mein Aufenthalt am Meer gehört schon wieder der Vergangenheit an, doch er hat sich wirklich gelohnt. Ich habe ein paar tolle Aufnahmen gemacht. Die wirklich guten Bilder habe ich entwickeln lassen. Die anderen muss ich am Rechner noch bearbeiten. Nicht jedes Foto ist ein Volltreffer geworden, aber damit muss man ganz einfach rechnen, wenn man so etwas macht. Übrigens war auch die Ferienwohnung sehr schön. Sie hatte nur zwei kleine Räume, hat für mich aber vollkommen gereicht. Ich bin mir sicher, dass ich so einen Ausflug noch mal wiederholen werde. Allerdings werde ich mir dann ein neues Ziel aussuchen. Die fertigen Bilder kann ich in zwei Tagen abholen. Ich bin schon richtig gespannt auf die Aufnahmen. Immerhin weiß ich nicht, ob die wirklich so toll geworden sind, wie ich es mir vorstelle.
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Fotografieren16.11.2011
Das Fotografieren ist für mich wirklich zu einer Leidenschaft geworden und es ist auch ein hervorragender Ausgleich zu meinem Beruf. Nächste Woche habe ich ein paar Tage frei. Ich will an den Tagen an die Küste fahren und dort fotografieren. Bis jetzt hatte ich dazu keine Gelegenheit. Eigentlich hätte ich Sabine gerne mitgenommen, doch sie muss in der Zeit arbeiten und mich vertreten. Gestern habe ich im Internet eine kleine Ferienwohnung in Stralsund gebucht. Ich möchte während meiner freien Tage dort wohnen. Eigentlich wollte ich zuerst im Zelt übernachten, doch das habe ich dann verworfen. Zudem ist die Ferienwohnung recht günstig und so hat das Ganze schon etwas mit einem Urlaub gemeinsam. Ich freue mich schon riesig darauf. Allerdings muss ich meine Fotoausrüstung in den nächsten Tagen noch fit dafür machen. Meine Kamera spinnt zurzeit ein wenig. Ich muss mal schauen, ob ich das alleine hinbekomme.
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Eine gute Bekannte22.10.2011
Die neue Kollegin ist für mich in den letzten Wochen zu einer guten Bekannten geworden. Wir reden sehr viel zusammen und treffen uns auch mal außerhalb der Filiale. Wir haben sehr viele Gemeinsamkeiten. Sabine fotografiert zum Beispiel auch sehr gern. Sie hat den Beruf nicht gelernt und arbeitet bei uns deswegen als Aushilfskraft. Da sie ein kleines Kind hat, hat sie den Job ohne zu zucken angenommen. Das finde ich schon sehr beeindruckend. Vor zwei Tagen war sie bei mir zuhause zu Besuch. Sie hatte ihren kleinen Sohn dabei. Der Kleine ist wirklich goldig und richtig lieb. Wir haben zwei Stunden miteinander geredet. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut mit jemandem unterhalten. Vom Charakter her sind wir uns sehr ähnlich. So gehört Sabine auch nicht zu denen, die nicht gerne feiern gehen. Das geht auch nicht, da sie alleinerziehend ist. Zudem hat sie nicht viele Bekannte in Prenzlau, da sie erst hergezogen ist.
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Eine nette Atmosphäre16.10.2011
Die Arbeit in dem Discounter macht mir sehr viel Spaß. Schon als Kind habe ich immer davon geträumt, mal in einem Laden zu arbeiten. Wenn man das bedenkt, steht schnell fest, dass ich mich für den richtigen Job entschieden habe. Ich bin sehr froh, dass mich mein Ausbildungsbetrieb übernommen hat. Immerhin kenne ich dort die einzelnen Abläufe und meine Kollegen. Die sind übrigens sehr nett. Wir haben seit zwei Tagen eine neue Arbeitskollegin. Sie ist nur zwei Jahre älter als ich und wir verstehen uns hervorragend. Ich habe mich von Anfang an gut mit ihr unterhalten können. Wir wollen in den nächsten Tagen mal außerhalb der Filiale einen Kaffee zusammen trinken. Während der Arbeit hat man nicht immer die Zeit für einen Plausch. Es gibt schon Tage, an denen mein Job stressig ist – auch wenn das viele nicht nachvollziehen können. Doch er macht mir auch wirklich Spaß und ich fühle mich wohl.
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Lobende Worte21.9.2011
Meine Eltern haben die Einladung zum Abendessen natürlich angenommen und es machte auch den Anschein als hätten sie sich darüber gefreut. Ich war an dem Tag richtig aufgeregt und wenn ich ehrlich bin, wusste ich auch nicht so richtig, wo ich anfangen sollte. Immerhin war es das erste Mal, dass ich jemand zum Essen eingeladen habe. Sicherlich waren es nur meine Eltern und sie hatten auch keine großen Ansprüche an mich, aber trotzdem war es mir wichtig, dass sie sich bei mir wohlfühlen. Ich war heilfroh, dass ich an diesem Tag frei hatte. Schon früh bin ich mit Besen und Lappen durch die Wohnung geflitzt und habe Staub und Dreck den Garaus gemacht. Am Nachmittag habe ich dann mit der Zubereitung des Essens begonnen. Meine Mutter hat mich sehr für das Essen gelobt und sie schien auch damit zufrieden gewesen zu sein. Auch meiner Schwester und meinem Vater hat es geschmeckt.
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Ein Dankeschön16.9.2011
Ich habe mir gestern überlegt, dass ich meine Eltern zu einem Abendessen einladen werde. Es soll das Dankeschön dafür sein, dass sie mich bei meinem Auszug unterstützt haben und mir auch in den ersten Wochen immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Selbstverständlich werde ich das Abendessen selbst zubereiten. Ich habe in den letzten Wochen immer wieder gekocht und kann einfache Gerichte mittlerweile schon auswendig. Auch wenn meine Eltern kommen, möchte ich ein einfaches Gericht kochen. Immerhin will ich mich nicht blamieren und ich muss ihnen auch kein großartiges Essen auftischen, das nicht schmeckt, weil es für meine Kochkünste einfach zu schwer war. Ich bin in dieser Angelegenheit lieber bodenständig und ich denke auch, dass ich damit ganz gut fahren werde. Ich dachte, dass ich irgendein Gericht mit Kartoffeln zubereiten werde. Im Schälen von Kartoffeln habe ich mittlerweile immerhin Erfahrung und man kann dabei auch nicht viel falsch machen.
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Einen Rhythmus finden23.8.2011
Wenn ich mich an die letzten Wochen zurück erinnere, steht für mich eines fest, der Umzug in die erste eigene Wohnung war die richtige Entscheidung. Ich bin ganz einfach erwachsen geworden und so gab es nun einmal auch viele Ansichten, die mit denen meiner Mutter nicht mehr identisch waren. Allerdings gab es in den ersten Wochen auch einige Hürden, die ich in meiner Wohnung nehmen musste. Ich war es immerhin gewohnt, dass immer jemand da ist, wenn ich von der Arbeit komme. Nun ja, in der eigenen Wohnung ist das nicht mehr so. Was mir jedoch am schwersten fiel, war es einen eigenen Rhythmus zu finden. Ich gehöre zu den Menschen, die Ordnung und feste Strukturen brauchen. Die haben mir gerade in der ersten Zeit gefehlt und so hatte ich nicht selten das Gefühl, dass ich mich in einem Wettlauf mit der Uhr befinde. Alles in allem geht es mir jedoch gut und mittlerweile habe ich auch einen Tagesablauf gefunden, mit dem ich fantastisch leben kann.
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Die ersten Versuche16.8.2011
In den letzten Wochen habe ich mich jeden Tag dazu durchgerungen, selbst zu kochen. Dabei landeten oft die einfachsten Sachen auf meinem Teller. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ein riesiges Gericht brauchen. Mir reicht es, wenn ich ein kleines warmes Abendessen habe. Das Kochbuch, das ich mir gekauft habe, ist wirklich Gold wert. In dem finden sich zahlreiche Rezepte, die sich total leicht nachkochen lassen. Was ich sehr gut finde, ist, dass in dem Kochbuch keine Zutaten stehen, die ich nicht kenne. Meine ersten Kochversuche liefen eigentlich ganz gut. Sicherlich schmecken meine Gerichte noch lange nicht so gut wie das Essen meiner Mutter, doch ich denke schon, dass ich auf einem guten Weg bin. Allerdings brauchen meine Gerichte noch den gewissen Feinschliff. Gerade beim Abschmecken bin ich sehr vorsichtig. Wenn ich ehrlich bin, bin ich sehr froh, dass ich nur selbst meine Gerichte essen muss und nicht hoffen muss, dass sie noch jemand anderem schmecken.
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