Peggy`s Orchideen-Blog | |
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Erfrischende TemperaturenDie Schafskälte hat dieses Jahr für ordentlich kühle Temperaturen gesorgt. Besonders nachts fielen die Temperaturen bis auf 5°C. Aber offensichtlich hat das den Orchideen draussen nichts ausgemacht. Im Gegenteil: Encyclia cochleata glänzt mit 2 neuen Trieben und einem neuen Blütenaustrieb. Die Dendrobium kingianum-Setzlinge treiben ebenfalls reichlich neu aus. Die Orchideen werden den Temperaturen gemäß momentan nur wenig gegossen. In Aussicht steht schwülwarmes bis regnerisches Wetter bei tags um die 25°C. Perfekt für die Orchideen, solange es keinen Dauerregen gibt. Wichtig ist, dass die Orchideen zwischenzeitlich gut abtrocknen können. Wie bereits im April berichtet, habe ich über eBay einen Paphiopedilum-Trieb erstanden, leider ohne Wurzel angekommen. Aber meine Behandlung zeigt Wirkung. Der Trieb steht mit der Basis auf ganz normalem Orchideen-Substrat. Dieses wird ab und an gegossen, zwischendurch alle 1-2 Tage eingesprüht. Über dem Ganzen sorgt eine Plastetüte für etwas höhere Luftfeuchte. Nun zeigt sich die erste kleine Wurzel. Etwa 1 cm ist der Trieb bisher lang. Die Tüte bleibt noch, bis die Wurzeln lang genug sind und die Orchidee allein klar kommt. Auch das Sprühen werde ich noch einige Zeit beibehalten. Die Cattleya-Setzlinge sind aus ihrem bisherigen Treibhaus (Mini-Gewächshaus mit Sphagnum als Substrat) in eigene Töpfe umgezogen. Als Substrat habe ich kleine Rindenstückchen mit Vermiculite und Kork-Chips gemischt. So stehen die Töpfe wieder im Mini-Gewächshaus, wo eine etwas höhere Luftfeuchte für eine bessere Anpassung der Setzlinge an die neue (Substrat-)Umgebung sorgen soll. Aber da bin ich optimistisch, bisher ist es ja gut gegangen. Raus an die LuftDie teils hochsommerlichen Temperaturen (bis 30°C) in den letzten Tagen haben mich dazu verführt, etliche Orchideen auf den Balkon zu stellen: Oncidium, Dendrobium kingianum, Epidendrum Josef Lee x arachnoglossum, Coelogyne, Encyclia. Die Nachttemperaturen liegen derzeit bei min. 16°C, also nicht zu tief. Die Luftfeuchte ist aktuell sehr hoch, teils gibt es heftige Gewitter. So ist die größte Sorge momentan, ob die Orchideen zwischen den Regengüssen auch wieder gut abtrocknen können. Vor Sonne sind sie geschützt, die Orchideen stehen und hängen direkt hinter der Balkonbrüstung, so dass nur kurze Zeit Sonnenstrahlen auf die Pflanzen treffen. Der Regen gelangt problemlos an die Pflanzen - das spart im Moment die Gießerei. Mit dem Frischluftaufenthalt habe ich letztes Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Orchideen danken es mit prima Wachstum und - wie ich finde - mehr Blüten. Nur an sehr heißen Tagen und in langen Trockenperioden muss man häufiger sprühen. Pelorische Blüten - Was ist das?
20:07, 23.5.2008 von Peggy
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Diesmal sind im Online-Shop ein paar Kuriositäten neu eingetroffen. Wer Interesse hat, schaut mal hier: http://www.orchideen.ws/orchideen-versand Da gibt es Orchideen mit pelorischen Blüten, mit gefransten Blütenblättern oder mit geschlossenen Blütenblättern. Pelorische Blüten sind konkret bei Phalaenopsis solche Blüten, bei denen die Petalen (die inneren Blütenblätter) zu weiteren Lippen mutiert sind. Somit entsteht der Eindruck, die Phalaenopsis-Blüte hätte drei Lippen. Dadurch wird die Symmetrie der Blüte verändert, statt einer Symmetrie-Achse (nämlich senkrecht) gibt es nun drei Symmetrie-Achsen. Und so etwas nennt man dann "pelorische" Blüten. Orchideen-Pflege - gar nicht schwierig!?Hallo Emma, vielen Dank für Deinen Kommentar. Phalaenopsis blühen nicht ununterbrochen. Da gibt es schon mal einige Monate "Ruhepause", bevor wieder ein Blütenstängel austreibt. Neben dem "grünen Daumen" brauchst Du bei Orchideen vor allem Geduld. Umtopfen solltest Du, wenn der alte Topf zu klein geworden ist. Nimm dann einen ausreichend großen Topf. Theoretisch mögen Phalaenopsis durchsichtige Kunststoff-Töpfe. Die Wurzeln nehmen dadurch Licht auf und so am Stoffwechsel teil. Wenn Du aber Übertöpfe verwendest, dann kannst Du auch andere Plastetöpfe verwenden. Durch die Übertöpfe kommt ja dann kein Licht mehr durch, da ist es egal, ob der Plastetopf durchsichtig ist - oder nicht. Ich selbst habe meine Phalaenopsis in durchischtigen Töpfen ohne Übertopf auf dem Fensterbrett stehen. Zur Erhöhung der Luftfeuchte stehen die Orchideen auf Blähton. Denn übergieße ich alle ein bis zwei Wochen mit Wasser, welches langsam verdunstet. Als Substrat kannst Du bei Phalaenopsis ganz normales Orchideen-Substrat aus dem Baumarkt oder dem Gartenmarkt verwenden. Der Umtopf-Zeitpunkt könnte jetzt genau richtig sein. Ich empfehle, vor dem Umtopfen die Orchidee ausgiebig zu tauchen. Dadurch werden die Wurzeln schön feucht und geschmeidig. Sie brechen dann nicht so schnell beim Eintopfen. Ab und an kannst Du Phalaenopsis abduschen. Dabei darf aber kein Wasser im Herz der Pflanze stehen. Das kann zu Fäulnis und damit zum Tod der Orchidee führen. Wie oft Du gießt, hängt von Deiner Gießlaune ab. Wer eher reichlich gießt, kann seltener gießen. Die Orchidee muss zwischen jedem Gießgang abtrocknen. Wer eher sparsam gießt, wird öfter zur Gießkanne greifen. Längere Trockenperioden überstehen Phalaenopsis gut. Werden die Blätter schlaff, wurde meist zuviel gegossen. Was nun vielleicht etwas kompliziert klingt, ist gar nicht so schwer. Phalaenopsis sind eigentlich relativ anspruchslos. Ich ignoriere meine ja (arbeitsbedingt) auch recht häufig und ausgiebig. Aber offensichtlich ist das genau die richtige Art und Weise für Phalaenopsis ;o) Und wieder wird es blühenNach neuester Orchideen-Beschau hat sich gezeigt, dass sowohl Dendrobium sulcatum einen neuen Trieb, als auch Phalaenopsis Mini Mark eine neue Rispe treibt. Von beiden Pflanzen war lange Zeit keine Aktivität zu sehen. Nun also doch. Ebenso erfreulich ist, dass Oncidium ornithorhynchum eine wirklich große Anzahl von Blüten zeigt. Sehr hübsch anzusehen, auch wenn die Blüten nur kurze Zeit zu sehen sein werden. Epidendrum pseudepidendrum hat zwei Blüten am diesjährigen Neutrieb geöffnet. Damit sind derzeit 3 dieser schönen Blüten zu bewundern. Sorgen macht im Moment Epidendrum Josef Lee x arachnoglossum wegen Spinnmilben-Befall. Hier wird die Zeit zeigen, ob die Niemöl-Behandlung anschlägt. Es tut sich wieder was...Nachdem in den letzten Wochen wenig über die Orchideen zu berichten war, gibt es nun doch einige Neuigkeiten. Wegen ständiger Abwesenheit mussten die Orchideen einige Trockenheit ertragen. Heute nun das große Wässern, teils mit der Gießkanne, teils durch Tauchen. Das weiße Paphiopedilum hat nun drei Blüten gleichzeitig. Außerdem scheint der Topf nun zu klein zu sein. Baldiges Umtopfen ist anvisiert. Epidendrum pseudepidendrum hat eine Blüte am alten Trieb geöffnet. Wunderschön. Außerdem sind am neuen Trieb zwei Knospen zu sehen. Phalaenopsis Mini Mark 'Maria Theresa' schiebt nun endlich auch einen Blütentrieb. Der ist aber noch recht winzig, etwa 2 cm. Die anderen Phalaenopsis haben alle Knopsen geöffnet. Etliche Blüten welken bereits wieder, nach über 3 Monaten Blütezeit ist das aber wohl nicht verwerflich. Die Vanda-Jungpflanzen haben sich in ihren Gläsern gut eingewöhnt. Die Wurzeln wachsen bei allen Pflanzen, nur die Blätter scheinen etwas unter der Umstellung gelitten zu haben. Ein Neuzugang ist zu verzeichnen: ein nicht näher benanntes Paphiopedilum. Laut Verkäufer weiße Blüten mit rosarotem "Schuh". Die Jungpflanze mit einer etwa 15 cm langen Wurzel wurde ungetopft verschickt. Leider ist durch die unzureichende Verpackung die Wurzel beim Transport abgebrochen. Nun steht die Pflanze im Substrat und unter der Haube (Plastetüte). Das Substrat wird beinahe täglich eingesprüht. Mal schauen, ob die Pflanze zu retten ist, bisher scheint sie durchzuhalten. Flower Power und FrühlingsgefühleAnscheinend lassen sich einige Orchideen von den Frühlingsblumen draußen anstecken. Das weiße Paphiopedilum hat gerade die letzte der 4 Blüten abgeworfen, da schiebt es einen neuen Blütentrieb mit mindestens 3 Knospen. Dies ist das erste Mal, dass die Orchidee zwei Blütentriebe zeigt. Wenn das nicht Flower Power ist! Auch Epidendrum pseudepidendrum hat sich dazu entschlossen, weitere Knospen zu treiben. Der Ansatz ist mit wenigen Millimetern zwar noch sehr klein, aber doch deutlich erkennbar. Allerdings war E. pseudepidendrum in der Zwischenzeit nicht untätig - der neue Spross ist reichlich gewachsen, jetzt schon größer als der vom Vorjahr und dabei noch nicht ausgewachsen. Die Vanda-Babies im Glas scheinen ihre neue Umgebung zu mögen - aktives Wurzelwachstum ist angesagt. Man kann beinahe zusehen, wie die Wurzeln von Tag zu Tag länger werden. Auch die Herzblätter wachsen gut weiter. Vanda im GlasVor einigen Tagen sind die Vanda-Jungpflanzen aus ihrem Mini-Gewächshaus ausgezogen - zum einen erschienen sie kräftig genug (guter Blattwuchs - die Pflanzen stießen an den Deckel), zum anderen wuchsen die Wurzeln in das Drainagesubstrat, manche Wuirzeln waren sehr schnell gewachsen und sahen etwas schwach aus. Also wurden die Babies vorsichtig aus dem Sphagnum genommen und etwas gesäubert ohne die Wurzeln zu berühren. Für je zwei Vanda-Jungpflanzen wurde eine Glasvase vorbereitet, gesäubert und mit bunten Glassteinen etwa 1-2 cm hoch befüllt. Das dient natürlich auch zur Dekoration, es soll aber gleichzeitig das eingefüllte Wasser etwas verdecken. Dieses Wasser soll in den nächsten Wochen die Luftfeuchte im Glas erhöhen, damit die Umstellung für die Vandas nicht zu krass ist. Die Orchideen selbst wurden mit Pflanzendraht umwickelt. Dieser wurde geknickt, so ergibt sich ein praktischer Aufhänger, der einfach auf dem Vasenrand platziert wird. Auf diese Weise kann die Höhe der Vanda im Glas reguliert werden, nicht zu hoch, damit die Pflanze noch vom Mikroklima profitieren kann, aber auch nicht zu tief, damit die Wurzeln nicht im Wasser hängen und faulen. Die Vandas wuchsen etwa 10 Monate in ihrem Mini-Gewächshaus und haben in dieser Zeit deutlich an Größe zugelegt. Nach etwa 2 Wochen in der Vase sind die schwachen Wurzel eingegangen. Jedoch sind die kräftigen Wurzeln weitergewachsen, außerdem bilden sich neue starke Wurzeln an allen Vandas. In sofern kann man durchaus von einem gelungenen Wechsel aus dem Mini-Gewächshaus in die Glasvase sprechen. Pflegemaßnahmen aktuell: ständig den Wasserstand im Glas kontrollieren, gegebenenfalls nachfüllen. Einmal wöchentlich die Vandas wässern, alle 2 Wochen eine geringe Düngergabe. Die WinterblüherDie blühenden Orchideen bringen ein wenig Licht und Farbe in die graue Winterzeit. Zuverlässige Blüher in der kalten Jahreszeit sind bei uns die Phalaenopsis. Der sonnige Stand auf dem Wohnzimmer-Fensterbrett mit direkter Sonneneinstrahlung in der Mittagszeit scheint goldrichtig zu sein. Hier mal ein paar Impressionen:
Alle anderen Phalaenopsis, die derzeit nicht blühen, schieben neue Herzblätter. Paphiopedilum ist inzwischen abgeblüht, insgesamt 4 wunderschöne weiße Blüten über einen Zeitraum von 2 Monaten. Coelogyne flaccida ist auch abgeblüht. Coelogyne cristata wollte diese Saison noch nicht blühen, sie hat wohl den Umzug vom Topf in ein Lattenkörbchen bei gleichzeitiger Teilung übelgenommen. Mittlerweile sprießen neue Blätter, im Sommer steht dann wieder Frischluft auf dem Plan. Vielleicht erfreut uns C. cristata im nächsten WInter mit ihren wunderschönen Blüten. Epidendrum Josef Lee x arachnoglossumEpidendrum Josef Lee x arachnoglossum sieht aus wie das im Handel sehr verbreitete Epidendrum Ballerina. Mein Exemplar blüht rot und wächst "wie Unkraut". Deshalb habe ich heute einen bewurzelten Seitentrieb abgenommen, der morgen in einen eigenen Topf eingesetzt wird. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die Blüten (die Mutterpflanze hat zwei Blütentriebe, von denen einer bereits Knospen zeigt) DIe Pflanze hängt im Wohnzimmer an einem Südfenster. Dadurch ist die Temperatur konstant um die 22 °C, im Winter direkte Sonneneinstrahlung und im Sommer indirekt, da der Balkon die Sonne abhält. Einmal wöchentlich wird der Topf getaucht, alle 2 Wochen gibt es etwas Orchideendünger dazu. { Vorherige Seite } { Seite 3 von 4 } { Nächste Seite } |