Peggy`s Orchideen-Blog | |
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Endlich FrühlingIn den letzten Monaten sind leider einige ältere Phalaenopsis-Hybriden eingegangen. Vermutlich durch saugende Insekten wurden die Blätter in Mitleidenschaft gezogen. Jegliche Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung sind fehlgeschlagen, so dass die Pflanzen entsorgt werden mussten. Aber es gibt auch Erfreuliches zu berichten: Stanhopea tigrina wächst und gedeiht. Aktuell hat sie 6 Triebe. Coleogyne speciosa hat geblüht, ein wunderschöne Blüte war für einige Tage zu bewundern. Coelogyne speciosa var. salmonicolor wird in den nächsten Tagen aufblühen, zwei Knospen sind zu erkennen. Wobei ich gestehen muss, dass mir der Unterschied zwischen beiden Pflanzen noch nicht aufgegangen ist. Warten wir es ab. Epidendrum pseudepidendrum wurde als Jungpflanze mit einem längeren Trieb und einem kürzeren Trieb erworben. Dazu sind nun schon zwei weitere Triebe gekommen, jeder länger als sein Vorgänger. An den drei längsten Trieben entstehen derzeit wieder Blütentriebe. Insgesamt hat die Orchidee eine Höhe von derzeit 1,00 m. Oncidium ornithorhynchum hat ebenfalls etliche Blütentriebe angesetzt. Die roten Blüten werden in den nächsten Tagen aufgehen. Oncidium hybr. 'Tiny Twinkle' hat das erste Mal seit dem Erwerb vor 2 Jahren Blütentriebe gebildet. Vermutlich werden die Blüten weiß sein. Ganz besonders erfreulich: Dendrobium sulcatum wird blühen. Die Pflanze wurde vor ziemlich genau 2 Jahren gekauft. Damals hatte sie gerade abgeblüht. Sobald die Blüten aufgehen, wird fotografiert und das Foto natürlich hier im Orchideen-Blog veröffentlicht. Coelogyne flaccida hat im Dezember einen Blütentrieb hervorgebracht. Die feinen, weißen Blüten geben einen sehr intensiven (unangenehmen?) Duft ab. Die Orchidee treibt fleißig neue Bulben, so dass das Lattenkörbchen, in welchem sie sitzt, demnächst ausgetauscht werden muss. Dendrobium kingianum hatte Knospen gebildet, diese sind allerdings (vermutlich wegen zu trockener Umgebung) nicht aufgegangen. Diese Orchidee wird die erste sein, die einen Platz auf dem Balkon erhält. Sie ist sehr kälteresistent und verträgt die momentanen Außentemperaturen ohne Probleme. Das Ende der Sommerfrische - Teil 1Der Sommer will anscheinend übergangslos Winter werden. Es ist jetzt nachts doch schon recht kalt, knapp über dem Nullpunkt. Deshalb habe ich die ersten Orchideen (Encyclia cochleata, Epidendrum Josef Lee x arachnoglossum, Oncidium) hereingeholt. Coelogyne christata, Coel. flaccida und Dendrobium kingianum bleiben noch bis zum ersten Nachtfrost draussen. Encyclia cochleata (Octopussy) hat heute 3 Blüten und 1 sich bald öffnende Knospe, sowie einen bis jetzt übersehenen zweiten Blütentrieb. Der steckt noch in seiner Scheide und wird in den nächsten Tagen erscheinen. Auch ein größeres Oncidium hat wieder einen Blütentrieb, der jedoch noch klein ist und die Knospen erst noch zeigen muss. Die Blüten bzw. Blütentriebe waren der Grund, warum ich die Orchideen hereingenommen habe. In Sachen Sommerfrische auf dem Balkon kann ich dieses Jahr eine positive Bilanz ziehen. Das Wetter war laut Meteorologen sehr durchschnittlich für einen mitteleuropäischen Sommer, also keine langen Trocken- oder Regenperioden. Schön abwechslungsreich, das hat den Orchideen gut getan. Die Knitterwuchs-gefährdeten Oncidien zeigen an den im Sommer gebildeten Trieben keinen Knitterwuchs. Die neuen Triebe und Blätter sind sehr kräftig, meist größer als die Triebe vom Vorjahr. Lediglich bei Epidendrum Josef Lee x arachnoglossum sind die neuen Triebe etwas gedrungener als die alten, soll heißen, der Abstand zwischen den Blattreihen ist etwas geringer. Die Blätter selbst sind sehr grün und kräftig. Insgesamt sieht die Orchidee sehr gesund aus. Da sie aus dem Topf herausgewachsen war, habe ich sie auch gleich in eine größere Schale umgetopft. Dieses Epidendrum-Exemplar wächst nämlich sehr in die Breite. Der Verkäufer hat dazu folgendes gesagt: " An dieser Orchidee werden Sie viel Freude haben, die wächst wie Unkraut." Stimmt, außerdem bildet sie auch gerne mal Kindel, die auch recht schnell im eigenen Topf anwachsen und groß werden. Mit Schädlingen gab es auf dem Balkon überhaupt keine Probleme. Weder Ameisen noch Schnecken kommen bis zu uns herauf. Auch Läuse in ihrer bekannten Vielfalt und Spinnmilben haben sich nicht sehen lassen. Alles in allem ist die Sommerfrische meinen Orchideen also sehr förderlich gewesen. Jetzt müssen sie wieder hinter dem Fensterglas nach Sonnenlicht lechzen, bevor sie im April/Mai nächsten Jahres wieder an die frische Luft kommen. Forum-Layout überarbeitetDas Layout unseres Orchideen-Forums wurde überarbeitet und dem Layout von Orchideen-Portal und Orchideen-Versand angepasst. So sieht es doch gleich viel frischer aus. Der Urlaub wirft bereits seine Schatten voraus. Jetzt sind erste Überlegungen anzustellen, wie die Orchideen die drei Urlaubswochen (Mitte Juli bis Anfang August) überstehen können. Bei den Flaschenkindern und den Phalaenopsis ist das sicher ein Problem. Beide werden vor der Abreise ordentlich gewässert, dann überstehen sie die drei Wochen problemlos. Kritischer wird es bei den Orchideen, die gern etwas feuchtere Bedingungen haben: Dendrobium sulcatum und Vanda. Außerdem gibt es da diverse Setzlinge und "Problemfälle", welche derzeit ebenfalls eine höhere Luftfeuchte benötigen. Hier wird wohl alle 2-3 Tage gesprüht werden müssen. Die Orchideen, welche bereits draussen übersommern, können wohl weiter draussen bleiben. Bei ausreichenden Regenfällen erübrigt sich das Gießen, ansonsten muss je nach Wetterlage gewässert werden. Mal schauen, wen wir als Urlaubsvertretung anheuern können ;o) Raus an die LuftDie teils hochsommerlichen Temperaturen (bis 30°C) in den letzten Tagen haben mich dazu verführt, etliche Orchideen auf den Balkon zu stellen: Oncidium, Dendrobium kingianum, Epidendrum Josef Lee x arachnoglossum, Coelogyne, Encyclia. Die Nachttemperaturen liegen derzeit bei min. 16°C, also nicht zu tief. Die Luftfeuchte ist aktuell sehr hoch, teils gibt es heftige Gewitter. So ist die größte Sorge momentan, ob die Orchideen zwischen den Regengüssen auch wieder gut abtrocknen können. Vor Sonne sind sie geschützt, die Orchideen stehen und hängen direkt hinter der Balkonbrüstung, so dass nur kurze Zeit Sonnenstrahlen auf die Pflanzen treffen. Der Regen gelangt problemlos an die Pflanzen - das spart im Moment die Gießerei. Mit dem Frischluftaufenthalt habe ich letztes Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Orchideen danken es mit prima Wachstum und - wie ich finde - mehr Blüten. Nur an sehr heißen Tagen und in langen Trockenperioden muss man häufiger sprühen. Orchideen-Pflege - gar nicht schwierig!?Hallo Emma, vielen Dank für Deinen Kommentar. Phalaenopsis blühen nicht ununterbrochen. Da gibt es schon mal einige Monate "Ruhepause", bevor wieder ein Blütenstängel austreibt. Neben dem "grünen Daumen" brauchst Du bei Orchideen vor allem Geduld. Umtopfen solltest Du, wenn der alte Topf zu klein geworden ist. Nimm dann einen ausreichend großen Topf. Theoretisch mögen Phalaenopsis durchsichtige Kunststoff-Töpfe. Die Wurzeln nehmen dadurch Licht auf und so am Stoffwechsel teil. Wenn Du aber Übertöpfe verwendest, dann kannst Du auch andere Plastetöpfe verwenden. Durch die Übertöpfe kommt ja dann kein Licht mehr durch, da ist es egal, ob der Plastetopf durchsichtig ist - oder nicht. Ich selbst habe meine Phalaenopsis in durchischtigen Töpfen ohne Übertopf auf dem Fensterbrett stehen. Zur Erhöhung der Luftfeuchte stehen die Orchideen auf Blähton. Denn übergieße ich alle ein bis zwei Wochen mit Wasser, welches langsam verdunstet. Als Substrat kannst Du bei Phalaenopsis ganz normales Orchideen-Substrat aus dem Baumarkt oder dem Gartenmarkt verwenden. Der Umtopf-Zeitpunkt könnte jetzt genau richtig sein. Ich empfehle, vor dem Umtopfen die Orchidee ausgiebig zu tauchen. Dadurch werden die Wurzeln schön feucht und geschmeidig. Sie brechen dann nicht so schnell beim Eintopfen. Ab und an kannst Du Phalaenopsis abduschen. Dabei darf aber kein Wasser im Herz der Pflanze stehen. Das kann zu Fäulnis und damit zum Tod der Orchidee führen. Wie oft Du gießt, hängt von Deiner Gießlaune ab. Wer eher reichlich gießt, kann seltener gießen. Die Orchidee muss zwischen jedem Gießgang abtrocknen. Wer eher sparsam gießt, wird öfter zur Gießkanne greifen. Längere Trockenperioden überstehen Phalaenopsis gut. Werden die Blätter schlaff, wurde meist zuviel gegossen. Was nun vielleicht etwas kompliziert klingt, ist gar nicht so schwer. Phalaenopsis sind eigentlich relativ anspruchslos. Ich ignoriere meine ja (arbeitsbedingt) auch recht häufig und ausgiebig. Aber offensichtlich ist das genau die richtige Art und Weise für Phalaenopsis ;o) Baby-PflegeHeute stehen die Orchideen-Babies im Mittelpunkt der wöchentlichen Pflegearbeiten. 10 winzige Ableger von Dendrobium kingianum wurden eingetopft und etikettiert. Sie sind für den Verkauf bestimmt und werden in einigen Monaten, nachdem sie genügend Wurzeln und Triebe gebildet haben, angeboten. Bis dahin stehen die Töpfe in einem etwas kühleren Raum und werden im Frühjahr bei wärmeren Temperaturen "vor die Tür" gesetzt - zum Frischluftaufenthalt. Bei den Phalaenopsis treiben immer noch neue Blütenstängel. Von den Orchideen, welche im letzten Jahr geblüht haben, sind aktuell eine Mini-Phalaenopsis und eine Phalaenopsis Mini Mark ohne Blütentriebe. Lediglich die Jungpflanzen zeigen derzeit keinerlei Anzeichen, blühen zu wollen. Heute: Orchideen-PflegeZum Wochenende hin betreibe ich meine wöchentliche Orchideen-Pflege. Für heute bedeutet das: alle Orchideen gießen, die Lattenkörbchen ausgiebig wässern. Zwei Blütentriebe wurden hochgebunden. Zwei gelbe Blätter wurden entfernt. Die Verdunstungsschalen mit Wasser auffüllen. Orchideen nach Schädlingen absuchen - ich habe immer wieder mal mit Spinnmilben zu tun und zuletzt leider auch mit Wollläusen (habe ich wohl durch einen neue Orchidee eingeschleppt). Gegossen wird bei mir vorrangig mit angestandenem Mineralwasser. Mineralwasser deshalb, weil Sohnemann vom täglichen Training immer nicht ganz ausgetrunkene Wasserflaschen mitbringt. Diese werden dann eben nicht in den Ausguss entsorgt, sondern in die Gießkanne. Und die Orchideen freuen sich. |