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| Von wegen! Erinnert ihr euch noch daran, was ich meinen Nachbarn gesagt habe? Und wisst ihr, was die in „ich möchte diese Unterhaltungen nicht immer zwischen Tür und Angel führen“ interpretiert haben?! Richtig. Die beiden sind gestern Nachmittag/Abend, als ich von der Arbeit todmüde nach Hause gekommen bin, einfach zu mir rüber gekommen. Ich hatte keine 5 Minuten, in denen ich mal meine Ruhe hatte und mich alleine hinsetzten und ankommen konnte. Nein, da hatte es schon geklingelt und meine Nachbarn standen mit einem Kuchen vor der Tür und haben sich selber quasi eingeladen. Und was macht man in so einem Fall? Ich jedenfalls gar nichts. Außer es ertragen. Die beiden sind dann auch noch bis halb neun Abends geblieben und haben mir von Gott und der Welt erzählt. Als sie gegangen sind, haben sie auch noch gesagt, dass sie demnächst nochmal vorbei kommen wollen. Aber da überlege ich mir noch was, das mache ich nicht mehr mit. | ||
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| Heute habe ich meine Nachbarn wieder getroffen und ihnen die Meinung gesagt. Also vielleicht ist das jetzt etwas dick aufgetragen… Ich habe ihnen höflich aber direkt gesagt, dass ich unsere kleinen Unterhaltungen zwar immer sehr genieße, aber leider nicht mehr zwischen Tür und Angel führen möchte. Dafür fehle mir schlichtweg die Zeit, habe ich ihnen gesagt. Ich denke mal, das hat gesessen. Den Wink mit dem Zaunpfahl haben sie sicher verstanden. Ich hoffe nur, ich war nicht zu grob. Aber mal ehrlich. Ich weiß, dass ich nicht so gut in der Art von Gesprächen bin, aber was würdet ihr machen? Mir jedenfalls ist das total unangenehm. Ich will nicht unhöflich erscheinen, und traue mich nicht, ihnen zu sagen, wie sehr sie mich nerven. Obwohl ich das gerne getan hätte, schon allein um meinen eigenen Frust abzubauen. Aber ich denke mal, das hat auch so gesessen. | ||
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| Gestern ist es wieder passiert! Ich kam gerade von der Arbeit. Ziemlich kaputt und genervt, von meinem neuen Kollegen. Da hat mich mein Nachbar direkt schon am Auto abgefangen. Warum ich denn noch Winterreifen auf dem Auto hätte. Das konnte ich jetzt echt gebrauchen. „Das sind keine Winterreifen, das sind Ganzjahresreifen“ habe ich ihm dann erklärt. Dann musste ich Ihm noch den Unterschied zwischen denen und Sommer- und Winterreifen erklären. Dafür hatte ich ja genug Zeit. „Natürlich weiß ich, dass Winterreifen im Winter da sicher sind“, meine ich, „aber ich habe den Wagen nun mal nicht mit Sommer- und Winterreifen, sondern mit diesen Ganzjahresreifen gekauft. Unglaublich der Mann. Nachdem er sich dann auch noch über das Bremsverhalten und den Verbrauch meiner Reifen informiert hat, hat er mich mit seiner Weisheit erfreut. Er empfehle unbedingt die Winterreifen von, ach ich hab es auch schon wieder vergessen, von wem. Jedenfalls seinen diese Winterreifen besonders gut. Ich weiß ja selber, dass Sommer- und Winterreifen besser sind, als die, die ich jetzt habe, aber was soll ich machen? Und das Problem mit meinem Nachbarn bleibt bestehen. Ich will nicht so unhöflich sein, wenn es sind ja schließlich alte Leute, die nie unhöflich gewesen waren, aber sie nerven mich trotzdem so sehr. | ||
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| Ich habe echt ganz schlimme Nachbarn. Nicht die Sorte, die einem das Leben durch gemeine Streiche zur Hölle machen. Das zum Glück nicht. Aber meine Nachbarn rauben mir trotzdem nochmal den Verstand. Immer, wenn ich was tue und sie können mich dabei sehen, sind sie sofort da. Weil sie Rentner sind, kann man Ihnen auch nicht entkommen, es sei denn, man fährt abends nach neun Uhr weg. Aber sonst, wenn man einen Fuß vor die Tür setzt sind sie schon da. Immer mit sehr viel Zeit und unglaublich wichtigen Informationen und Tipps, wie ich mein Leben zu führen habe. | ||
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