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| Jetzt ist unser großes Abenteuer schon zwei Monate her und ich zehre immer noch davon! Unvergessen bleiben die Momente in Amerika! Mein Nachbar und Weggefährte kommt immer noch regelmäßig abends hinüber und dann schauen wir uns die Fotos bei einer Flasche Bier an. Für jemanden, der nicht dabei gewesen ist oder generell noch nie in Amerika war, kann das vielleicht nicht nachvollziehen. So etwas ist eben einzigartig. Sicherlich gibt es noch andere Länder, die ebenfalls unendliche Weiten aufweisen. Nur findet man diese schon mal gar nicht bei uns in Europa und Amerika ist eben das Land, das am besten für Biker ausgestattet ist, weil es eben nicht nur diese unendlichen Weiten hat, sondern auch die nötige Infrastruktur! Solch eine Motorradtour, wie wir sie jetzt gemacht haben, hätten wir niemals in beispielsweise Asien durchführen können. Hach ja, die Sehnsucht überkommt mich wieder! Wir überlegen jetzt schon, ob wir so etwas noch einmal machen! | ||
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| Eine Sache, die mir außerdem sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass man auf Reisen sehr flexibel ist. Wir haben vorab keinerlei Unterkünfte gebucht außer die ersten beiden und die letzten beiden Nächte in Chicago und Los Angeles. Ansonsten haben wir immer dort Halt gemacht, wo wir gerade waren. Dann haben wir in einem Motel an der Straße gefragt und wir haben auch immer einen Platz bekommen! Gar kein Problem! Das ganze Land ist auf Durchreisetouristen und Amerikaner auf der Durchreise eingestellt. Es gibt tausende kleiner Motels oder Hotels nahe der Highways. Es ist eine so hohe Zahl, dass die meisten unter ihnen niemals ausgebucht sind. Es ist also üblich, sich spontan ein Zimmer zu nehmen. Meistens bleibt man doch nur für eine einzige Nacht, bevor es am nächsten Morgen weiter auf den Highway geht. Ein wunderbares System. In Deutschland ist so etwas überhaupt gar nicht vorstellbar. Aber wir haben ja lediglich Berufspendler. Für einen richtigen Durchreisetourismus ist unser Land schlichtweg zu klein. | ||
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| Was mich auch verwundert hat, war die freundliche Art der Amerikaner. Die Amerikaner werden ja allgemein als oberflächlich und aufgesetzt beschrieben. Diese Behauptung kann ich so nicht unterstreichen. Wir haben fast nur gute Erfahrungen mit den Amis gemacht. Von aufgesetzter Freundlichkeit keine Spur. Im Gegenteil, sie wirkten sehr aufrichtig und bemüht einem wirklich zu helfen. Natürlich bestätigt die Ausnahme die Regel, aber ich habe mich durchweg wohl bei ihnen gefühlt. Auch sehr gastfreundlich waren sie. Kurz gesagt: ich möchte hier mit den Vorurteilen gegen die Amerikaner aufräumen. Man tut ihnen Unrecht. Diese Vorurteile stammen allesamt aus den uns hier in Deutschland bekannten Sendungen, die sich allesamt nur um die schöne, strahlende Welt aus Hollywood dreht. Hollywood ist zum Sinnbild für ganz Amerika geworden. Doch Hollywood ist gerade mal ein winziger Bruchteil, ein Stadtteil, in dem Menschen leben, die zwischen Glanz und Glamour stehen und die Klatschblätter füllen. Aber diese Menschen sind nicht Amerika, sie sind vielleicht unter den oberen Zehntausend, aber sie stellen keineswegs die Amerikaner dar. | ||
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| So, der Urlaub ist vorüber und wir sind wieder zurück ins kalte Deutschland zurückgekehrt. Gut, ich tue jetzt ein wenig Unrecht. In Amerika war es auch nicht immer warm, gerade in den nördlicheren Regionen zu Beginn nicht. Trotzdem packt mich gleich wieder eine solche Sehnsucht. Die Zeit in den USA war einfach zu wunderbar! Jeden Tag Motorradfahren, jeden Tag unendliche Weite, jeden Tag frischen Wind um die Nase! Was gibt es besseres? Los Angeles hat mich allerdings nicht so sehr vom Hocker gerissen, wie gedacht. Es ist einfach eine große Stadt, schön würd ich sie allerdings nicht nennen, meinem Geschmack entspricht es jedenfalls gar nicht. Ich bevorzuge eher die ländlicheren Gegenden und die Steppen. Auf unserer Reise sind wir in einigen ganz tollen Orten gelandet, ganz kleine Orte mit heruntergekommenen Holzhütten. Orte, von denen man nicht dachte, dass dort noch Menschen lebten. Doch das taten sie. Solche Orte haben für mich viel mehr Reiz als Millionenstädte, wie z.B. Los Angeles oder Chicago. | ||
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| Letzte Woche hatten wir die ersten Stunden von unserem Kurs und ich habe gemerkt, dass es doch ein ziemlicher Zeitaufwand ist zweimal die Woche zu einem zweistündigen Kurs zu gehen – auf der anderen Seite sind unsere Lehrer wirklich super und bringen uns sehr viel bei – ich bin mir ganz sicher, dass ich so wirklich gut abschneiden werde...Ich möchte nur mal wissen wo ich danach wohl eingesetzt werde, bei immerhin insgesamt 8 Azubis die jetzt fertig werden und alle für 2 Jahre übernommen werden sollen müssen sie sich ja bestimmt schon einige Gedanken darüber gemacht haben, wer denn wo eingesetzt werden soll. Ich hoffe natürlich auf etwas interessantes, denn es gibt wirklich manche Bereiche in denen ich wahrscheinlich nur mit einer Kanne Espresso am Tag überleben würde...Aber soweit muss es ja nicht kommen, bis dahin konzentriere ich mich wohl besser auf die Vorbereitung und natürlich nebenbei auch auf den notwendigen Sport! | ||
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| Hello again! Sonnige Grüße aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten!!! In meinen Augen ist es das wirklich! Dieses Land besitzt eine unendliche Weite! Man kann stundenlang geradeaus fahren und es kommt einem manchmal nur ein Auto in einer halben Stunde entgegen! Fantastisch!!! Das Fahren macht hier so viel Freude! Jeden Morgen steigen wir wieder auf unsere Räder und fahren gen Westen! Stundenlang fahren wir neben einander her. Da man entgegenkommende Autos schon aus weiter Ferne herankommen sieht und davon auch noch nur sehr wenige erscheinen, können wir prima auch die andere Fahrbahnseite ausnutzen! Es ist ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit, das einem da um die Ohren weht! Glücksmomente am laufenden Band! Ich könnte ewig so weiter fahren, doch irgendwann werden wir in Los Angeles ankommen! Von dort aus fliegen wir dann nach zwei Tagen Aufenthalt wieder zurück nach Hause. Ich mag gar nicht daran denken, mir gefällt es hier viel zu gut! | ||
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| Hallo liebe Bikerfreunde! Viele Grüße aus dem sonnigen Amerika. Wir sind nun bei Tag 5 unserer Reiseroute über die Route 66 von Chicago nach Los Angeles. Bis jetzt war jeder Tag ein Erlebnis. Angefangen bei unserer Ankunft, dort haben wir gleich am Flughafen unsere Motorräder bekommen und konnten also sofort losfahren. Wir haben uns aus Kostengründen entschieden, nicht unsere eigenen Motorräder mitzunehmen, sondern uns vor Ort welche zu leihen für die Tage. So sind wir dann also in Chicago los auf die Suche nach dem Start der 66. Das war einfacher gesagt als getan. Amerikanische Städte haben ja doch ganz andere Ausmaße als deutsche Städte. Auch die Distanzen sind hier ganz anders einzuschätzen als in Deutschland. Alles ist viel weiter gezehrt und wenige Zentimeter auf einer Karte, werden schnell mal zu einer Stunde Fahrt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben wir die richtige Straße aber dann doch gefunden und es konnte endlich losgehen! | ||
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| Wir sind im absoluten Amerikafieber, mein Nachbar und ich. Meine Frau bekommt schon zu viel, wenn er abends wieder vor der Tür steht. Denn dann folgt immer das gleiche: wir besprechen unsere Vorhaben bei einer Flasche Bier. Natürlich planen wir nicht alles von vorne bis hinten durch, irgendwo soll ja noch das Abenteuer Platz haben. Wir planen lediglich grob, wann wir ungefähr in welchen Staat sein wollen, damit wir die Route auch in unserer Zeit schaffen, in der wir da sind. Denn 17 Tage sind nicht zu viel für die Route. Man kann sie zwar locker in 12 Tagen schaffen, aber wir wollten ja auch etwas von dem Land sehen und vielleicht auch mal von der Route 66 abfahren und im umliegenden Land schauen, was es zu sehen gibt. Mit dem Motorrad ist man ja sehr flexibel und es wäre zu schade, wenn wir einfach sturköpfig diese eine Straße entlang fahren würden und alles andere links und rechts neben uns liegen lassen würden! | ||
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| Mein Nachbar und ich haben jetzt endlich eine Reise in die USA gebucht!!! Endlich! Im März fahren wir zweieinhalb Wochen in die USA. Wie man sich sicherlich denken kann, fahren wir hin, um dort die Route 66 zu fahren. Wir haben vor einmal die komplette Strecke zu fahren, vom Anfang bis zum Ende. Das sind immerhin fast 4000km…ein ganz schönes Stück! Aber wir sind zuversichtlich! Die Route beginnt in Chicago und endet in Los Angeles! Da ich bislang noch nie in den Staaten war, ist dies für mich alles wie Neuland und ich freu mich auf jede einzelne Station auf der Strecke! Ich kann es noch immer gar nicht glauben, dass wir es endlich geschafft haben, ich hatte es immer nur für einen Traum gesehen, aber das wir diesen tatsächlich doch auch noch in die Hand nehmen und in die Realität umsetzen, hätte ich nicht mehr gedacht. Jetzt wird es also doch noch war! | ||
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| Ein weiterer Hit für die kalte Jahreszeit ist der Nierengurt. Natürlich kein handelsüblicher Nierengurt, wie ihn etwa meine Schwiegermutter trägt, um Gottes willen! Obwohl sie mir eben solch einen jedes Mal ans Herz legt, wenn wir sie besuchen gehen. Nein, wovon ich rede ist zwar eine sehr ähnliche Erfindung, allerdings wird diese im Motorradsport eingesetzt. Sie sollen dem Fahrer in den kalten Monaten oder auch bei viel Wind warm halten. Denn die Haltung eines Motorradfahrers ist durchweg die gleiche. Beim Fahren lehnt man sich leicht vorne über zum Lenkrad. Dadurch kann es passieren, dass der untere Rücken ein Stück frei bleibt. Bei den hohen Geschwindigkeiten, die man beim Fahren hat, kann es also sehr schnell zugig am Rücken werden und ja, auch ich werde älter, und dieser Zug am Rücken kann zu bösen Schmerzen oder Erkältungen führen. Daher empfehle ich jedem Biker, der, so wie ich, etwas empfindlicher am Rücken ist, einen Nierengurt! | ||
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| Da ich kürzlich über die Gefahr des zu schnellen Fahrens bei glatten oder nassen Straßen im Winter sprach, ich bin gestern erst an einem ziemlich übel aussehenden Unfall vorbeigefahren. Ein Krankenwagen stand am Wegesrand einer Landstraße, in der Grasnarbe lag ein Motorrad, daneben sein Fahrer. Ich habe kurz angehalten, um zu fragen, ob sie Hilfe benötigen, doch es war bereits für alles gesorgt. Der Fahrer war bewusstlos und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Der Unfall passierte in einer Kurve auf einer Landstraße, das sind die Plätze, an denen die meisten Unfälle dieser Art passieren. Denn viele unterschätzen die Situation, gerade auch auf Landstraßen, wo man sich in seiner Fahrweise oftmals viel freier fühlt, als im Stadtverkehr, wo man auf seine Mitfahrer im Straßenverkehr achten muss. Auf offenen Landstraßen begegnet man oft minutenlang keiner Menschenseele und so fährt man einfach drauf los. Also, in Zukunft seid bitte alle vorsichtig beim Fahren! | ||
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| Ja, das Wetter hat manchmal so seine Tücken. Da kommt zum einen auf die richtige Kleidung an, zum anderen aber auch auf das richtige Fahrkönnen. Regen und Eis können nicht nur unangenehm auf der Haut werden, sondern auch schmerzhaft, wenn man die Maschine nicht unter Kontrolle hat und sich samt dieser auf die Straße legt. Das Wetter hat so seine Tücken. So sind zum Beispiel die später Herbstmonate sehr gefährlich, weil sie wetterabhängige Situationen nicht abschätzen lassen. Regen gefriert bei kalten Temperaturen schnell zu Eis. Oft registrieren wir im Wechsel der Jahreszeiten gar nicht mal, wie kalt es tatsächlich geworden ist und dass Vorsicht beim Befahren der Straße geboten ist. Diese Täuschung wurde schon vielen Fahrern, Fahrrad-, Auto-, wie auch Motorradfahrern, zum Verhängnis. Man fährt nasse oder glatte Kurven, wie man sie gewohnt ist auf trockenen Straßen oder nassen Straßen im Sommer zu fahren, doch dann verliert man plötzlich die Kontrolle. Eine verhängnisvolle Täuschung! | ||
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| Das Must-Have eines Bikers, ohne das er wohl nicht auskommen wird, ist die Lederjacke. Ich meine, ein Biker ohne Lederjacke, wie ungewöhnlich wäre das denn bitte! Die Lederjacke ist das erste, was sich ein Motorradliebhaber zulegt. Dabei wird sehr streng auf hohe Qualität geachtet, denn so eine Jacke kann ein Leben lang halten. Die Qualität ist entscheidend. Es nützt hier nichts an der falschen Stelle zu sparen. Eine Lederjacke ist eine Investition für die Zukunft, fürs Leben! So etwas kauft man sich nicht jedes Jahr. Dementsprechend darf sie auch kosten und kostet sie auch. Manche Jacke haben astronomische Preise, die einen erst einmal tief schlucken lassen. Natürlich ist die Beratung eines Fachmanns wichtig, bevor man sein Geld auf die Ladentheke legt. Sie sollten den Ansprüchen entsprechen. Und natürlich auch den Wetterverhältnissen im dem Land, in dem man fährt. Ein Biker aus Arizona bevorzugt womöglich eine andere Jacke, als ich im Norden Europas. | ||
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| Letztes Wochenende war ich mit meinem Nachbarn auf einer Motorradmesse und – ausstellung. Ein richtiger Tag unter Männern! Wir sind früh morgens los und erst spät abends wieder zurück. Auf der Messe gab es einiges Interessantes zu sehen und zu entdecken. So Messen sind ja genau das richtige für mich, man fachsimpelt ein wenig rum und ansonsten schaut man sich alles ganz in Ruhe an, schlendert umher und isst. Am meisten Beachtung bekommen wohl die Motorradmaschinen selbst, die in Teilen der Messehallen ausgestellt sind. Da funkelt und glänzt es! Alle Maschinen sind auf Hochglanz poliert und strahlen schon von weitem wie das schönste Juwel auf Erden! Da geht jedem Motorradfan das Herz auf und er bekommt feuchte Augen! Neben einem schönen Anblick bekommt man aber auch reichlich Informationen über die Gefährte und hier und da darf man sich auch schon einmal auf ein solches drauf setzen. Ja, es war ein gelungener Tag! | ||
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| Wie ich zum Motorradsport gekommen bin? Das hatte ich, glaube ich, noch überhaupt nicht erwähnt. Wie bereits erwähnt, schlage ich mich schon seit Jahrzehnten mit dem Gedanken herum, mit dem Fahren anzufangen, doch aus verschiedenen Gründen habe ich es schlichtweg nicht getan. Nun ist es aber so, dass ein guter Freund und Nachbar Motorradfahrer ist und ebenfalls ein eigenes besitzt. So bin ich in letzter Zeit des Öfteren seiner Einladung gefolgt und habe einige Runden auf seinem Motorrad gedreht oder habe auch schon einmal am Wochenende kleinere Ausflüge gemacht. Und wie gesagt, der Hang zu Motorrädern war schon immer da und durch die gelegentlichen Ausritte wurde mein Feuer wieder neu entfacht. Und so habe ich mir eines Tages ein Herz gefasst und mir ein eigenes Motorrad gekauft. Ein ganz klassisches schwarzes mit vielen Pferdestärken! Jetzt fahren mein Nachbar und ich auch oft mal abends zusammen eine Runde durch die Felder! | ||
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| Wahrscheinlich werden jetzt einige von euch genervt die Augen verdrehen, aber ein großer Traum von mir ist es, wie von so vielen anderen, einmal mit dem Motorrad von Amerikas Ost- zur Westküste zu fahren, mitsamt der Route 66 und allem, was so dazu gehört! Ich weiß, ich bediene hier gerade sämtliche Klischees!!! Aber Traum bleibt Traum! Ich würde auch alleine hinreisen und durch die Staaten fahren. Man muss sich eben die Zeit dafür nehmen, in zwei Wochen ist die Strecke nicht gefahren, zumindest nicht, wenn man sie dabei genießen möchte und mal hier und da etwas von dem Land sehen möchte. Klar, ist die Route 66 zu befahren toll, aber sie ist eher so der rote Leitfaden, der mich durch den Kontinent leiten soll, keineswegs der einzige Grund, warum ich gerne nach Amerika möchte. Vorerst wird dies aber wohl ein Traum bleiben, denn für dieses Jahr hab ich leider keine Urlaubstage mehr übrig! | ||
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| Man braucht natürlich unbedingt auch ein Paar Lederstiefel, um das Motorradoutfit perfekt zu machen und das Rocker-Image so richtig abzurunden! Es sieht ja fast schon lächerlich aus, wenn jemand mit einfachen Turnschuhen die Maschine besteigt! Oder gar mit auf Hochglanz polierten Lederschuhen!!Nein, nein, Stiefel müssen schon sein! Außerdem sorgen sie für den nötigen Grip, was letztendlich ja auch die Beweglichkeit auf dem Motorrad ausmacht. Sozusagen: bessere Stiefel = geschmeidigere Kurven! Eine ganz einfache Gleichung! Es gilt nur noch die besten Stiefel für mich zu finden! Und dann kann es losgehen!!! Ich kann es kaum mehr richtig abwarten, endlich richtig ausgestattet loszufahren! | ||
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| Das wohl wichtigste Kleidungsstück, das weiß auch ich, ist der Helm. Ohne Helm, kein Fahren. Da bin ich auch nicht fahrlässig, sondern sehr, sehr penibel. Abgesehen davon, würde mich meine Frau nie wieder in die Nähe eines Motorrades lassen, wenn sie erfährt, dass ich es auch nur einmal gewagt habe, mich ohne Helm auf das Geschoss zu setzen. Aber ich muss ihr in diesem Punkt Recht geben, mit dem Kopf ist nicht zu spaßen! Natürlich sieht es lässiger aus ohne Helm und es kann auch ganz schön heiß werden darunter, aber trotzdem steht es nicht zur Debatte, ohne ihn auf ein Motorrad zu steigen. Es hat schon zu viel Tote gegeben, die an schweren Kopfverletzungen sterben mussten, weil sie keinen Helm trugen. Das ist nicht nur verantwortungslos sich selbst gegenüber, sondern auch den Familien und Angehörigen. Vor allem, wenn sich solche tragischen Schicksale so einfach mit einem Helm vermeiden lassen. | ||
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| Wie gesagt, ich befinde mich gerade auf Neuland. Das Fahren eines Motorrads selbst ist ja schnell gelernt, deswegen beschäftige ich mich momentan viel rund um das Thema Motorradbekleidung, denn dies gestaltet sich umfangreicher als gedacht. Daher bin ich auch für jeden Ratschlag dankbar. Ich war schon in diversen Geschäften, die Motorradbekleidung führen und habe mich dort beraten lassen. Ich brauche ja einmal die komplette Grundausstattung. Das Gröbste an Motorradbekleidung habe ich jetzt auch, aber auch eben nur das Gröbste, also Helm und Jacke. Ich habe mich noch nicht so recht getraut, den Rundumschlag zu kaufen, weil ich mich von der Beratung total überfordert gefühlt habe, schließlich können die mir ja alles verkaufen, ich hab ja keine Ahnung von Motorradbekleidung!!! Nach meinem Ausflug in den Fachhandel habe ich mir überlegt, mich erst einmal ausführlich im Internet zu erkundigen und verschiedene Sachen zu recherchieren. In Geschäften kann man sich nie hundertprozentig sicher sein, dass die einem auch wirklich ehrlich die beste Motorradbekleidung verkaufen und in ihrer Beratung ehrlich sind, denn schließlich geht es für sie ja auch darum, zu verkaufen und die Ware, sprich Motorradbekleidung an den Mann zu bringen. Das weiß auch ich und deswegen hole ich mir noch eine zweite Meinung übers Internet ein. | ||
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| Ich bin neuerdings unter die Motorradfahrer getreten. Ich bin also noch vollkommener Amateur in Sachen Ausstattung und Fahrkünste. Ich will schon seit meiner Jugend Motorrad fahren, doch aus verschiedenen Gründen ist es nie dazu gekommen. Natürlich bin ich mal hier und dort mit den Motorrädern von Freunden gefahren, doch lediglich vereinzelte Male. Leider! Denn ich habe jede Fahrt genossen und habe regelrecht „Blut geleckt“. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn einem der Fahrtwind durch die Haare streift, man fühlt sich einfach frei und kann ganz für sich sein und mal komplett vom Alltag abschalten. Als Jugendlicher konnte ich mir ein Motorrad noch nicht leisten und später hat sich meine Frau in den Weg gestellt. Sie war immer sehr ängstlich und hatte Angst, dass ich hinter der nächsten Ecke einen Unfall habe. Unterstützen tut sie mein neues Hobby immer noch nicht, aber sie hat wohl eingesehen, dass sie mir den Sport nicht ewig verbieten kann! | ||
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