28.6.2011 - Ich hatte ein längeres Gespräch mit meinem Vorgesetzten! |
| Ich hatte mich dazu entschlossen, meinem Vorgesetzten reinen Wein einzuschenken. Ich war mir sicher, dass er es verstehen würde. Jede Lüge hätte nur das Gegenteil bewirkt. Und ich hatte Recht mit meiner Vermutung. Mein Chef zeigte gleich Verständnis für meine Situation und drückte sein Mitgefühl aus. Er findet es wohl schade, dass ich aufhören möchte, entlässt mich jedoch aus dem Vertrag. Nun bin ich auf jeden Fall erleichtert und kann schnell wieder nach Rostock zurück. Schrecklich ist das dennoch alles für mich und Sabine ist für mich jetzt auch gestorben. |
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24.6.2011 - Sabine möchte, dass wir uns trennen – ein Gespräch um einen Aufhebungsvertrag! |
| Ich habe Sabine heute darauf angesprochen, warum sie sich so verhält, wie sie sich verhält. Warum sie sich überhaupt nicht darüber freut, dass ich nun da bin und warum sie sich so von mir distanziert. Sie hatte wohl Skrupel, mit mir Klartext zu sprechen. Das hätte sie aber mal besser gemacht, bevor die Probezeit abgelaufen ist oder noch besser, bevor ich den Vertrag unterzeichnet habe. Sie meinte, sie wäre sich schon vorher nicht mehr sicher gewesen und jetzt engt sie alles nur noch ein und sie kann einfach nicht mehr. Ich war so wütend darüber und wusste erst nicht, was ich tun sollte. Ich habe dann meinen besten Freund Felix angerufen und er hat mir dazu geraten, schnell mit meinem Chef über einen Aufhebungsvertrag zu sprechen. Er meinte, ich solle meinem Chef die Situation am besten erklären und wenn er etwas menschlich ist, würde er sich vielleicht auf einen Aufhebungsvertrag einlassen. Mit diesem Aufhebungsvertrag könnte ich den Kündigungsfristen entgehen. Ich halte das mit dem Aufhebungsvertrag für eine gute Idee, mir ist es wichtig, dass ich ein gutes Zeugnis bekomme, aber das mit dem Aufhebungsvertrag wäre mir schon wichtig, weil ich schnellstens hier weg möchte. |
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20.6.2011 - Ich habe das Gefühl, dass es Sabine zu viel ist! |
| Sabine muss sich jetzt ein bisschen um mich kümmern, jedenfalls hat sie das Gefühl, sie müsste das tun. Doch eigentlich verlange ich das nicht von ihr. Ich bin den ganzen Tag bei der Arbeit und abends habe ich auch meistens keine Lust, noch etwas zu unternehmen. Sie ist ja meist schon am Mittag zu Hause und verbringt den ganzen Tag damit, Leute zu treffen. Ich wohne derzeit noch bei ihr in der Wohnung, weil wir uns dann zusammen etwas Neues suchen wollten und jetzt habe ich das Gefühl, dass sie das gar nicht mehr möchte. Ich habe das Gefühl, dass ihr alles zu viel ist und dass sie am liebsten alleine wäre. Dieses Gefühl hatte ich auch schon, als ich ihr von der neuen Stelle erzählt habe. Ich komme mir so blöd vor, jetzt habe ich wegen ihr alles zurückgelassen und fühle mich so überflüssig. |
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15.6.2011 - Ich hatte den neuen Job eigentlich nur angenommen, um meine Beziehung zu retten! |
| Zwischen mir und Sabine lief es schon eine Weile nicht so gut und sie hat immer betont, dass dies auf jeden Fall an der Entfernung liegt, die wir jedes Wochenende überwinden mussten. Ich habe in Rostock gewohnt und sie wohnt in Stuttgart. Das war schon eine sehr große Entfernung und daher haben wir uns nur alle zwei Wochen sehen können. Da sie Lehrerin ist, kann sie nicht aus Stuttgart wegziehen und wenn, dann würde sich das sehr schwierig gestalten. So habe ich mich dann um eine neue Stelle bemüht. Unsere Beziehung lief schon länger nicht so gut und ich hatte das Gefühl, dass sich schnellstens etwas ändern muss. Ich wollte Sabine auf keinen Fall verlieren und so habe ich den neuen Job in Stuttgart angenommen und meine Freunde zurückgelassen. Jetzt läuft es noch schlechter als zuvor. |
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