Unbenannt

Samstägliches Rasenmähen

{ 6:13 PM, 15.3.2011 } { 0 Kommentare } { Link }
Nicht vergessen darf ich das Rasenmähen. Ich weiß, ich gehöre zu jenen Rentnern, die am Samstag die Nachbarn mit dem Rasenmäher belästigen. Aber ich denke mir auch manchmal, dass sich jene, die keinen Garten haben, bestimmt eher am Rasenmäher Geräusch stören als andere. Seit 2 Jahren habe ich auch einen Rasenmäher mit Motor. Bei dem brauche ich nur einen Hebel zu ziehen und das Gerät zieht mit über den Rasen. So bereitet mir das Arbeiten mit dem Rasenmäher keine Rückenschmerzen mehr. Aber ich bin mir sicher, dass auch dieses Modell heute schon wieder veraltet ist. Im Zeitalter der Technik habe ich manchmal den Eindruck, man kann heute etwas kaufen, was morgen schon wieder obsolet ist. Das trifft bestimmt auch auf Rasenmäher zu. Rasenmäher sind zwar nicht so hochtechnologisierte Geräte wie Handys oder Computer. Doch habe ich gestaunt, was in den letzten Jahren alles auf dem, ich will es mal so nennen, Rasenmäher Markt getan hat. Meine Frau schwärmt ja im Moment von so einem Roboter Staubsauger. Der soll angeblich ganz von alleine durch die Wohnung saugen und dabei keine Ecke auslassen. Da halte ich ja eher weniger von. Bestimmt ist danach die ganze Einrichtung zerdeppert. Aber sollte es eine solche Entwicklung auch einmal für den Rasenmäher geben, kann ich nicht sagen, ob ich meine Meinung dann nicht ändere. Schon Adenauer soll ja gesagt haben: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?

Unkraut – alle Jahre wieder

{ 8:05 AM, 12.3.2011 } { 0 Kommentare } { Link }
Doch auch, was nicht Unkraut ist, muss beschnitten werden, damit zum Beispiel der Buchsbaum die Form behält. Das ist zwar immer etwas schade, denn die frischen, grünen, gerade neu gewachsenen Blätter will man ungern wegschneiden. Doch es nützt ja alles nichts. Zudem muss man im Frühjahr unbedingt neue Pflanzen einpflanzen, denn jetzt, wo alles wächst, ist der ideale Zeitpunkt dafür. So können sie schnell Wurzeln schlagen und sich im Boden festsetzen. Ich sehe schon, da kommt eine Menge Arbeit auf mich zu. Zum Glück habe ich mir aber den Garten als mein Reich erobern können, sodass mir da wenigstens nicht noch meine Frau reinredet.

Das letzte Laub vom Herbst

{ 4:25 PM, 8.3.2011 } { 0 Kommentare } { Link }


Es beginnt damit, dass noch das letzte Laub vom Herbst daliegt. Klar, das Gröbste hat man bereits mit dem Rechen weggeräumt. Aber bis das letzte Blatt vom Baum gefallen ist, ist es bereits Winter, es hat geschneit und bei dieser Eiseskälte gehe ich wirklich ungern vor die Türe. Das muss also im nächsten Frühjahr gemacht werden, was ja nun – Gott sei Dank – beginnt. Dann muss schnellstens gedüngt werden. Ja, es gibt Menschen, die behaupten, dass habe die Natur doch gar nicht nötig. Doch mein Garten, in dem ich immer dünge, spricht dagegen. Es macht ja auch Sinn zu Düngen. Denn wenn man das Laub wegfegt, gehen diese Nährstoffe, die in kompostierenden Blättern drin stecken, verloren und fehlen dann den Pflanzen. Neben neu sprießenden Pflanzen und Bäumen, wächst im Frühjahr leider auch das Unkraut wieder munter weiter. Und wer hier nicht gleich am ersten Tag zu Gange ist, riskiert, dass sich das Unkraut im ganzen Garten fortpflanzt. Hier gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Endlich Frühling!

{ 5:24 PM, 4.3.2011 } { 0 Kommentare } { Link }
Na endlich! Der Frühling ist da! Es wurde aber auch allerhöchste Zeit! Schließlich ist es schon März und bis jetzt hat es nur geregnet, geschneit oder es war den ganzen Tag bewölkt und dunkel, wenn man aus dem Haus ging und genauso dunkel, wenn man wieder nach Hause kam. Ich dachte schon, das geht jetzt ewig so weiter. Jeder merkt es doch: Wenn die Sonne scheint, hat man automatisch bessere Laune und mehr Energie. Da schafft man gleich viel mehr am Tag. Und es kommt einem vor, als hätte man gerade erst gefrühstückt. Herrlich sowas? Aber wie das immer so ist, hat auch jede Sonnenseite seine Schattenseiten. Überall, wo Licht drauf fällt, wird auch ein Schatten geworfen. So ist das Leben nun mal aufgebaut. Und wenn der Frühling kommt, beginnt auch wieder die Gartenarbeit. Wenn alles hergerichtet ist und man zum Grillen im Garten sitzt und das eigene Werk betrachtet, ist alles gut. Aber der Weg dahin ist kein Spaziergang.

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