Vier Spiele, acht Punkte, +105 Tore
Am zweiten U11-Spieltag folgte mit dem Spiel gegen den Vöslauer HC abermals ein Prüfstein für unsere U11/1-Mannschaft, immerhin gehört der Vöslauer HC seit Jahren zu den führenden Adressen nicht nur im niederösterreichischen Nachwuchshandball. Dementsprechend nahmen sich unsere in der heurigen Spielsaison noch ungeschlagenen Burschen vor, das Spiel besonders konzentriert zu beginnen. Angetrieben von den zahlreich erschienen Zuschauern stellte das Team von Martin Gerstenecker bereits in den ersten sieben Spielminuten klar, wer als Gewinner vom Platz gehen würde. In dieser Phase wurden die beherzt kämpfenden Gäste aus Vöslau regelrecht überrollt, lagen zu diesem Zeitpunkt bereits mit 7:1 in Rückstand. Dann schlich sich Unkonzentriertheit in das Spiel der Gastgeber, zu groß war die Überlegenheit, zu einfach kam man zu Torchancen. Die geschickt agierenden Vöslauer konnten so den Abstand bis zur Halbzeit in erträglichem Rahmen halten. Nachdem bei 12:4 die Seiten gewechselt worden waren, erhöhte die Heimmannschaft nochmals den Druck, spielte schlussendlich einen überlegenen 28:10-Sieg heraus.
Im zweiten Spiel des Spieltages trafen U11/1 und U11/2 aufeinander. Da bereits in den vergangenen Wochen die gute Arbeit von Sebastian Rath und die große Einsatzbereitschaft vieler Spieler der „Kleinen“ deutlich sichtbar geworden waren, war auch in diesem Spiel ein Unterschätzen des Gegners verboten. Trotz beherzter Gegenwehr der U11/2 gelang es schlussendlich den „Großen“ sich klar durchzusetzen. Etliche Spieler der zweiten Mannschaft haben bei den ersten beiden Turnieren jedoch bereits gezeigt, dass mit ihnen in der Zukunft zu rechnen sein wird. Am deutlichen Sieg der 1er gab’s zwar nichts zu rütteln, immerhin gelangen den Außenseitern dieses Spiels jedoch sieben Treffer, nur drei weniger als den 1er-Mannschaften des Vöslauer HC und des UHLZ Perchtoldsdorf.
Alles in Allem gibt es zwar immer Möglichkeiten zur Verbesserung, jedoch darf man nach zwei Spieltagen, an denen man gegen alle gegnerischen Mannschaften der Vorrundengruppe anzutreten hatte und jedes Spiel überlegen gewinnen konnte, mit den gezeigten Leistungen durchaus zufrieden sein. In nur vier Mal dreißig Minuten Spielzeit wurden insgesamt 135 Tore erzielt, also deutlich mehr als eines pro Minute. Umgekehrt gelangen den gegnerischen Mannschaften insgesamt gerade einmal 30 Tore. Nach vier von sechzehn Spielen stehen daher 8 Punkte und das imposante Torverhältnis von 135:30 zu Buche.