Auch in privaten Gärten soll schon die eine odere andere Weinrebe gut geraten sein und es gibt sogar Stadtbewohner, die ein paar Flaschen Wein selbst erzeugt haben. Wein ist jedenfalls ein pflichtgemäßer Begleiter von hervorragendem Essen.
Wein gehört dabei zu der Gattung der Rebengewächse mit Untergattungen und zahlreichen Arten, sogenannten Rebsorten. Von einigen Hybriden abgesehen, stammen alle Weine von der in Europa beheimateten Art Vitis vinifera ab, die seit Jahrtausenden kultiviert wird. Archäologen können beweisen, dass Traubenwein bereits vor 10.000 Jahren hergestellt wurde. Wein wird heute in den Anbaugebieten vieler verschiedener Länder angebaut.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Vitis vinifera und ihrer bekanntesten Traubenarten liegt überwiegend in der Gewinnung von Wein und daraus abgeleiteten Produkten. Die bekanntesten Traubenarten, aus denen heutzutage Wein gemacht wird, sind: Palomino, Gamay, Sauvignon Blanc, Pinot Blanc, Sylvaner, Carignan, Chardonnay, Traminer, Riesling, Cabernet Sauvignon, Zinfandel, Chenin blanc, Pinot Noir, Grenache, Semillon. Die Farben der Trauben reichen von gelb bis grün, von rot bis blauschwarz. Bezüglich der Arten von Wein gilt: Weißweine werden aus blauen oder weißen Trauben, Rotweine und Roses aus blauen Trauben gewonnen.
Das Laub der Weinrebe ist besonders dekorativ, meist herzförmig mit drei bis sieben Lappen. Die Weinrebe ist ein Kletterstrauch mit blattgegenständigen Ranken ohne Haftscheiben. Die Borke ist strähnig abfasernd. Die Blüten sind vielehig, zartgestielt in dicht gedrängten Rispen. Die Weinrebe wünscht sich einen warmen und sonnigen, am liebsten einen südseitigen Platz. Geschmack und Qualität der Trauben und des Weines hängen großteils vom Weinstock ab, an dem sie reifen.
Die Voraussetzung für einen guten Traubenstand und -qualität ist eine gute Weinlage. Die Böden und Klimaverhältnisse sind für das Aroma in den Trauben verantwortlich. Trockene Böden sind besser als nasse, da der Wasserhaushalt dieses Aroma verwässern kann.
Und last but not least: welcher Wein zu welchem Essen? Grundsätzlich gilt: Rotweine passen zu Wild, Braten und Fleisch, Weißweine tendenziell eher zu frischen und kalten Gerichten, wie etwa Salaten. Dessertweine, also süße Weine, dem Charakter nach zur süßen Nachspeise. Pierre, der kleine Oenologe, weiss es auf dieser Seite etwas genauer. |