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| In den letzten Monaten habe ich den Alltag ja ohne eigenes Auto bewältigt. Vor allem aus finanziellen Gründen musste ich bislang auf einen fahrbaren Untersatz verzichten. Ich habe ein bisschen Geld zusammengespart, sodass ich mir nun ein altes, kleines Auto leisten kann. Das Auto soll eigentlich nur für die alltäglichen Fahrten reichen. Ich werde auch weiterhin mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, weil es sich ganz einfach aufgrund der Nähe anbietet. Ich habe bei einem Gebrauchtwagenhändler einen alten Golf gefunden. Das Auto ist wirklich richtig alt und so muss auch einiges dran gemacht werden. Mein Schwager will mir aber bei den Arbeiten helfen, sodass wir den Golf schnell wieder fit bekommen. Ich habe das Auto für 600 Euro gekauft. Bei diesem Preis muss ich nicht erklären, dass er seine besten Jahre schon hinter sich hat. Trotzdem ist das natürlich ein weiterer Meilenstein in meinem Leben. Immerhin bin ich nun stolzer Besitzer eines Autos. Mich stört es nicht, dass ich damit wohl keinen Schönheitspreis gewinnen werde. | ||
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| In der letzten Zeit habe ich kaum mehr etwas von meiner Ausbildung erzählt. Das heißt aber nicht, dass da nichts passiert ist. Nur mein Privatleben war ganz einfach turbulenter. Mein Ausbilder ist sehr zufrieden mit mir. Mittlerweile arbeite ich ja schon seit einigen Monaten in der Zimmerei. In dieser Zeit habe ich mich bewähren können. Auch wenn ich noch im ersten Ausbildungsjahr bin, darf ich mittlerweile immer häufiger Sachen allein bearbeiten. Das macht mich natürlich sehr stolz. Sicherlich wird alles, was ich allein bearbeite, nochmal vom Chef oder von einem Kollegen kontrolliert, doch das stört mich nicht. Ich finde es sogar richtig, denn so können sie mich immer wieder auf Fehler aufmerksam machen. Ich arbeite immer noch sehr gerne in der Zimmerei und hoffe auch, dass mich der Betrieb mal übernimmt. Auch die Berufsschule macht mir recht viel Spaß. Sicherlich geht es da immer noch um die Theorie, doch man kann das Ganze nicht mit der klassischen Schule vergleichen. | ||
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| Ich bin mittlerweile schon seit einigen Wochen mit Kathleen zusammen. Unsere Beziehung ist natürlich noch ganz frisch und so freut man sich auch immer darauf, wenn man den anderen sieht. Wir waren von Anfang sehr anhänglich und haben jede freie Minute miteinander verbracht. Mittlerweile hat Kathleen auch meine Eltern kennengelernt. Das Treffen lief um einiges einfacher als ich gedacht hatte. Meine Freundin hat sich dabei aber auch von ihrer besten Seite gezeigt. Meine Mutter hat mir am nächsten Tag gesagt, dass sie glaubt, dass ich eine gute Wahl getroffen habe. Kathleen und ich schmieden mittlerweile schon gemeinsame Pläne. So wollen wir in wenigen Wochen zusammenziehen. Meine Wohnung ist für zwei Personen groß genug. Für mich ist das Ganze natürlich recht praktisch. Immerhin muss ich so die Miete nicht mehr allein tragen. Kathleen hat ihre Ausbildung schon abgeschlossen und arbeitet in der Nachbarstadt. Ich bin mal gespannt, wie sich die Beziehung entwickelt. | ||
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| Beim letzten Mal hatte ich ja stolz berichtet, dass meine Schwester ihr erstes Kind zur Welt gebracht hat. Um es vorweg zu nehmen – die Kleine ist wohl auf und ihr geht es richtig gut. Als ich meine Schwester im Krankenhaus besucht habe, hat man ihr sofort angesehen, wie sehr sie sich über ihr Kind freut. Sie konnte nach drei Tagen das Krankenhaus wieder verlassen. Seitdem die Kleine auf der Welt ist, besuche ich meine Schwester regelmäßig. Ich fühle mich richtig wohl in der Rolle als Onkel. Irgendwie ist durch die Kleine das Verhältnis innerhalb der Familie auch besser geworden. Meine Schwester hatte lange Zeit nur einen sehr dünnen Kontakt zu unseren Eltern. Das ist nun anders. Meine Eltern sind natürlich total stolz auf ihr erstes Enkelkind und unterstützen meine Schwester, wo sie nur können. Ich finde das auch richtig. Immerhin ist so ein Kind auch immer eine ganz schöne Umstellung und an die muss man sich natürlich auch erst einmal gewöhnen. Ich habe Respekt vor meiner Schwester. | ||
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| Meine Schwester hat gestern ihr erstes Kind zur Welt gebracht. Ihr Mann hat mich am Abend angerufen und mir erzählt, dass die Geburt im Gange ist. Ich war natürlich total aufgeregt. Allerdings wollte ich den Beiden auch nicht auf die Nerven gehen. Heute Morgen bekam ich dann endlich eine SMS, in der drin stand, dass das Baby gesund und munter ist. Heute Nachmittag werde ich meine Schwester und natürlich meine Nichte im Krankenhaus besuchen. Mein Chef hat mir den Nachmittag freigegeben. Ich habe in der Stadt noch ein paar kleine Geschenke besorgt. Meine Schwester und Kathleen kennen sich bereits, sodass meine Freundin natürlich mitkommen wird. Ich bin schon total gespannt, wie meine Nichte aussieht. Sie heißt übrigens Sarah. Der Name stand schon lange vor der Geburt fest. Auf jeden Fall freue ich mich, dass meine Schwester Mutter geworden ist, denn davon hat sie schon immer geträumt. Ich bin mir sicher, dass sie eine hervorragende Mutter sein wird. | ||
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| Ich war über ein Jahr Single und habe dieses Leben auch genossen. Es hat mich nicht gestört, dass ich keine Frau an meiner Seite habe. Ich habe ja schon vor einiger Zeit erzählt, dass ich eine nette Frau kennengelernt habe. Am Anfang waren wir nur befreundet. Mittlerweile ist aber mehr daraus geworden. Sie heißt Kathleen und ist 18 Jahre alt. Irgendwie hat sie mich von Anfang an begeistert. Es hat allerdings ein ganzes Stück gedauert, bis ich mich in sie verliebt hatte. Als ich jedoch gemerkt hatte, dass ich mehr für sie empfinde, habe ich das auch gesagt. Nun sind wir seit zwei Wochen ein Paar. Kathleen wohnt nicht weit von mir entfernt, sodass wir uns eigentlich jeden Abend sehen. Bis jetzt habe ich sie meiner Familie noch nicht vorgestellt, das soll sich aber in absehbarer Zeit ändern. Kathleen ist eine sehr einfach gestrickte Frau. Sie hat keine großen Ansprüche, weiß aber, in welche Richtung ihr Leben einmal gehen soll. Genau das habe ich an ihr lieben und eben auch schätzen gelernt. | ||
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| Als ich noch bei meinen Eltern gelebt habe, hatte ich sehr viele Freunde. Das kam vor allem durch die Schule. Ich bin von Natur aus ein sehr offener Mensch und so gewöhne ich mich schnell an neue Menschen. Seitdem ich von Zuhause ausgezogen bin, höre ich von den anderen nur noch wenig. Die Meisten haben es einfach nicht verstanden, dass ich mich für eine Ausbildung entschieden habe. Viele von ihnen sind mittlerweile arbeitslos. Doch genau diesen Weg wollte ich nicht einschlagen. Ich bin ein junger Mann und so ist es für mich eine Selbstverständlichkeit zu arbeiten. Immerhin will ich irgendwann auch mal eine Familie haben und für die muss ich dann natürlich auch sorgen können. Ich finde es nicht sonderlich schade, dass sich viele Freundschaften oder auch Bekanntschaften mit den Jahren zerschlagen haben. Ich verstehe mich mit meinen Arbeitskollegen sehr gut, sodass wir ab und zu mal etwas zusammen unternehmen. | ||
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| Ich habe schon immer ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Schwester. Stefanie ist mittlerweile 25 Jahre alt. Im vergangenen Jahr hat sie geheiratet. Seitdem ich in meiner eigenen Wohnung lebe, kommt sie mich jede Woche einmal besuchen. Sie wohnt nur 20 km von mir entfernt und verbindet den Besuch meistens mit irgendwelchen Erledigungen in der Stadt. Meine Schwester ist wirklich toll. Als ich bei unseren Eltern ausgezogen bin, hat sie mich tatkräftig unterstützt und hat mir den einen oder anderen Tipp für den Haushalt gegeben. Ich bin wirklich froh, dass wir uns so gut verstehen. Ich verstehe mich auch mit ihrem Mann sehr gut und das obwohl er zehn Jahre älter ist als ich. Wir haben ein freundschaftliches Verhältnis. Meine Schwester ist im achten Monat schwanger. Ich freue mich schon riesig auf meine Nichte. Ich bin mal gespannt, wie sie sich in der Rolle als Mutter machen wird. | ||
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| Im Grunde ist meine Woche fest geregelt. Wochentags gehe ich arbeiten oder besuche die Berufsschule und am Wochenende besuche ich meine Eltern. Allerdings bin ich mittlerweile nicht mehr jedes Wochenende bei meinen Eltern. Ich habe vor einiger Zeit eine nette Frau kennengelernt, mit der ich mich bestens verstehe. Bis jetzt ist noch nicht mehr draus geworden, aber das kann ja noch kommen. Wochentags gehe ich immer einmal nach der Arbeit einkaufen. Meistens ist das der Donnerstagabend. Der Discounter, bei dem ich meinen Wocheneinkauf bewältige, ist gleich um die Ecke, sodass ich das problemlos mit dem Heimweg verbinden kann. In der Regel kriege ich auch alles problemlos mit dem Fahrrad transportiert. Wenn ich mal etwas mehr brauche, gehe ich einfach einmal mehr einkaufen. Ich habe mich daran gewöhnt, kein eigenes Auto zu besitzen und ich finde das auch nicht schlimm. Zudem muss ich sagen, dass ich glaube, dass ich das auch finanziell gar nicht gestemmt bekomme. | ||
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| Ich wohne ja nun schon einige Wochen in meiner eigenen Wohnung. Mittlerweile kommt es mir manchmal so vor als hätte ich noch nie woanders gelebt. In den letzten Monaten habe ich immer mal wieder die einen oder anderen Sachen gekauft, die mir noch gefehlt haben. Meist handelte es sich dabei um Dinge für die Küche. Auch wenn ich ein junger Mann bin, lege ich schon sehr viel Wert darauf, dass ich mich gesund und richtig ernähre. Aus diesem Grund koche ich auch jeden Abend. Meine Mutter hat mir schon früh das Einmaleins der Küche beigebracht. Dadurch kann ich zumindest die verschiedenen Standardgerichte. Es macht mir nichts aus, am Abend noch zu kochen. Für mich ist das ein schöner Ausgleich zu meiner Arbeit. Zudem schmeckt es einfach besser, wenn man die Speisen selber kocht. Ich habe sicherlich auch mal die eine oder andere Konserve probiert, doch das ist einfach nicht mein Fall. Außerdem habe ich eine schöne Küche, in der ich mich wohlfühle. | ||
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| In meinem Beruf ist es natürlich sehr wichtig, dass man die richtige Arbeitskleidung trägt. Mein Chef legt sehr großen Wert darauf, dass wir die traditionelle Handwerkerkleidung tragen. Für mich ist das kein Problem, immerhin war das auch ein Grund dafür, warum ich mich für diesen Beruf entschieden habe. Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich mir zwei Arbeitshosen gekauft. Auch wenn ich erst seit wenigen Monaten dabei bin, sieht man ihnen die Arbeit mittlerweile an. In den Fachgeschäften vor Ort ist die Arbeitskleidung nicht gerade billig. Da ich aber nur ein Lehrlingsgehalt bekomme, muss ich schon versuchen, dass ich mein Geld ein wenig zusammenhalte. Aus diesem Grund habe ich meine Arbeitskleidung im Web bestellt. Ein Klassenkamerad hat mir diesen Tipp gegeben. Er hat mir gesagt, dass die Kleidung dort um einiges preiswerter ist. Dabei wurde ich auch nicht enttäuscht. Die Bestellung und Lieferung klappten problemlos. Nach wenigen Tagen hatte ich die Arbeitskleidung zu Hause. | ||
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| Schon bevor meine Ausbildung begonnen hat, habe ich mir vorgenommen, dass ich mit dieser die Weichen für mein Leben legen werde. Meine Erwartungen wurden bis jetzt nicht enttäuscht. Ich denke, dass ich den richtigen Beruf für mein Leben gewählt habe. Die Arbeit mit Holz macht mir sehr viel Spaß und ich finde auch, dass es ausreichend Herausforderungen gibt, die man als Zimmermann bewältigen muss. Zudem ist dieses Handwerk noch sehr traditionsbewusst. Es ist immer wieder toll, wenn ein Richtfest ansteht. An diesen Tagen fühlt man sich schon wie eine echte Fachkraft. Besonders schön ist ein Richtfest, wenn man selber an der Baustelle mitgearbeitet hat. Ich mache sehr gern Überstunden und das weiß mein Chef auch zu schätzen. Ich finde einfach, dass man engagiert arbeiten muss, wenn man sein Leben auf die Reihe kriegen möchte. Allerdings habe ich auch lange gebraucht, bis ich das eingesehen habe. Nichts desto trotz habe ich die Kurve bekommen. | ||
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| Ich glaube, dass ich mit meinem Ausbildungsbetrieb wirklich Glück hatte. Wenn ich mir die Erfahrungen von meinen Klassenkameraden anhöre, kann ich immer nur wieder bestätigen, dass ich einen Volltreffer gelandet habe. Mein Ausbilder ist sehr nett und engagiert. Die Arbeit in der Zimmerei macht mir sehr viel Spaß. Ich finde es schön, dass mir jeden Tag etwas Neues gezeigt wird. Sicherlich muss ich viele Hilfsarbeiten machen, doch es gibt auch viele Situationen, in denen ich neue Tätigkeiten gelernt bekomme. Für mich sind die natürlich sehr angenehm. Mein Ausbilder hat sehr viel Geduld und so erklärt er mir manche Sachen auch mehrmals. Vor einigen Tagen war ich das erste Mal mit meinen Arbeitskollegen auf einer Baustelle. Bislang hatten sich meine Tätigkeiten immer auf den Innendienst beschränkt. Die Arbeit auf der Baustelle ist für mich natürlich eine Herausforderung gewesen. Aber ich denke, dass ich mich ganz gut gemacht habe und meine Kollegen waren auch zufrieden. | ||
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| Die Berufsschule ist wirklich ganz easy. In diesem Punkt muss ich meinem Kollegen recht geben. Meine Klassenkameraden sind alle recht nett und sympathisch. Abgesehen von einem Mädel sind wir natürlich alle nur Jungs. Das wundert mich aber auch nicht. Immerhin ist der Zimmermann schon ein typischer Beruf von Männern. Doch das eine Mädel ist ganz okay und sie hat sich auch gut in der Klasse eingelebt. Es ist sehr angenehm, dass in der Klasse nicht so viele Leute sitzen. Dadurch ist das Klima auch viel besser. Ich gehe nur zwei Wochen in die Berufsschule, dann bin ich wieder ein ganzes Stück im Ausbildungsbetrieb. Auch wenn ich mir die Rolle als Klassenclown abgewöhnt habe, muss ich schon zugeben, dass ich mich in meinem Ausbildungsbetrieb wohler fühle. Die theoretischen Sachen liegen mir einfach nicht so gut und so ist es für mich schon eine Qual, acht Stunden in der Schule zu sein. Doch es sind ja nur noch wenige Tage. | ||
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| Gestern war der erste Tag in der Berufsschule. Ich war schon ein wenig aufgeregt als ich mich am Morgen auf den Weg gemacht habe. Angst davor hatte ich nicht. Wenn ich in die Berufsschule muss, muss ich schon sehr früh aufstehen. Der Unterricht beginnt um 7.30 Uhr. Leider gibt es keine Bus- oder Bahnverbindung, die kurz vor Schulstart da ist. Aus diesem Grund muss ich schon um halb sechs mit der Bahn in die Stadt fahren. Dann steige ich in einen Bus um, der in den Stadtteil fährt, in dem die Berufsschule liegt. Im Anschluss muss ich noch gut einen Kilometer laufen, bis ich endlich an der Berufsschule angekommen bin. Für die 10 km bis zur der Schule brauche ich also gut und gerne 1 Stunde und 15 Minuten. Am ersten Tag habe ich mir für den Fußmarsch sehr viel Zeit genommen. Mir macht es nichts aus, wenn ich schon so früh das Haus verlassen muss. Das ist eben eine Gewöhnungssache. | ||
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| Zu meiner Ausbildung zum Zimmermann gehört nicht nur die Arbeit im Ausbildungsbetrieb, sondern nun einmal auch die Berufsschule. Dabei sind wir wieder bei einem Thema, das nicht gerade zu meinen Favoriten gehört. Allerdings weiß ich, dass ich meine Ausbildung nur dann erfolgreich beenden kann, wenn ich auch in der Berufsschule entsprechende Leistungen bringe. Die Berufsschule befindet sich 10 km von meiner Wohnung entfernt. Da ich immer noch kein eigenes Auto habe, werde ich den Weg mit dem Bus oder der Bahn meistern. Ich muss ganz einfach mal schauen, was sich besser anbietet. Die ersten Berufsschultage beginnen bereits nächste Woche. Aber ich denke mal, dass die ersten Tage ganz easy werden, sodass man sich keine großen Sorgen machen muss. Ein Arbeitskollege hat mir erzählt, dass die Berufsschullehrer ganz locker sind. Er hat seine Ausbildung im letzten Jahr abgeschlossen und wurde von der Zimmerei übernommen. Die Unterlagen, die ich für die Schule brauche, habe ich schon alle zusammen. | ||
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| Wenn ich mich an meine Jugendzeit erinnere, dann kann ich es eigentlich kaum glauben, dass ich mittlerweile eine Ausbildung mache, meinen Realschulabschluss nachgeholt habe und mein Leben in geordneten Bahnen verläuft. Ich bin manchmal schon darüber überrascht, dass ich mich für einen Weg entschieden habe, der scheinbar aufgeht und der auch mit entsprechendem Erfolg einhergeht. Mein Leben basiert derzeit auf festen Strukturen und natürlich auch auf einer gewissen Routine. Diese Routine finde ich überraschenderweise sehr angenehm. Ich gehe nur selten weg. Am Wochenende fahre ich oft zu meinen Eltern. Seitdem wir nicht mehr zusammen wohnen, haben wir ein sehr gutes Verhältnis. Ich glaube einfach, dass es an der Zeit war, dass ich Zuhause ausziehe und mir mein eigenes Leben aufbaue. Immerhin bin ich nun schon 18 Jahre alt und irgendwann muss man einfach mal loslassen können. Sicherlich ist dieser Schritt nicht einfach, doch nur mit diesem wird man irgendwann selbständig. | ||
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| Seit zwei Wochen arbeite ich wochentags in meinem Ausbildungsbetrieb. Am ersten Arbeitstag war ich so aufgeregt, dass ich dachte, ich werde alles falsch machen, was man nur falsch machen kann. Doch alles lief glatt. Die Mitarbeiter sind wirklich sehr nett und versuchen auch, dass sie mir jeden Tag etwas Neues beibringen. Ich hatte zwar keine großen Erwartungen, doch die, die ich hatte, wurden alle übertroffen. Mir macht die Arbeit in der Zimmerei sehr viel Spaß. Dazu trägt vor allem das tolle Betriebsklima bei. In dem Unternehmen arbeiten überwiegend junge Fachkräfte und auch der Chef ist erst Anfang 30. Das wirkt sich natürlich in gewissen Formen auch auf das Betriebsklima aus. So läuft alles sehr locker ab. Das einzige, was man vor mir erwartet, ist die Pünktlichkeit. Ich gehe jeden Tag mit Freude auf Arbeit. Meine Mutter hat mich in der Zwischenzeit schon zweimal besucht und sie war überrascht, wie gut ich mich doch eingelebt habe und wie sauber es bei mir ist. | ||
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| Es sind ja nun schon einige Tage vergangen, in denen ich in meiner Wohnung lebe. Ich muss sagen, ich habe mich sehr schnell an die neue Situation gewöhnt. Sicherlich war es eine Umstellung, nun allein zu leben, doch mittlerweile habe ich die Vorzüge wirklich schätzen gelernt. Es ist sehr angenehm, wenn man sein eigener Herr ist. Außerdem genieße ich die Ruhe, die ich habe. Das Einleben fiel mir leicht und es gibt immer mal wieder Tage, an denen mich jemand besuchen kommt. Nächste Woche werde ich mit meiner Ausbildung beginnen und dann bekommt mein Leben auch wieder eine gewisse Routine. Ich bin schon richtig gespannt auf die ersten Arbeitstage. Mit Erwartungen halte ich mich aber zurück, da ich weiß, dass man als Auszubildender vor allem am Anfang nur kleine Hilfsarbeiten macht. Mich stört das aber nicht, denn ich weiß, dass mein Leben jetzt endlich in geordneten Bahnen verlaufen kann. | ||
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| Ich war total happy als es endlich soweit war. Wie ich mir bereits gedacht habe, hat alles in einen Transporter gepasst. Am gleichen Tag kamen dann schließlich auch noch meine Möbel. Nun fehlte nur noch die Küche. Die wurde einen Tag später geliefert. Ich habe alle Möbel natürlich ohne Montageservice bestellt, sodass ich mich dann erst einmal an den Aufbau machen musste. Ich wusste nicht so richtig, was mich erwarten würde. Allerdings dachte ich mir, dass das sicherlich eine gute Vorbereitung für meine Ausbildung sein wird. Der Aufbau erwies sich jedoch schon als schwieriger als sich dachte. Die Kommoden und Tische ließen sich kinderleicht aufbauen, doch die Küche bereitete mir wirklich Kopfzerbrechen. Ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig ist, eine Küche aufzubauen. Allein für die Küchenzeile habe ich mehr als einen Tag gebraucht. Mittlerweile hat aber alles seinen Platz gefunden. Allerdings mangelt es meiner Wohnung noch ein wenig an Gemütlichkeit. | ||
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