Schwaben Radio präsentiert den Baden-Württemberg Tag in Ulm
Ulm, 3. und 4. Mai 2008
SWR4 präsentiert den Baden-Württemberg Tag, der in diesem Jahr in Ulm stattfindet. An zwei Tagen können Sie hochkarätige Künstler auf der Showbühne erleben, bei freiem Eintritt. Mit dabei sind das Nockalm Quintett, Andrea Berg und der Gewinner der Superwunschmelodie 2007 und 2008, Nik P.
Samstag, 3. Mai - 16.00 bis 21.00 Uhr
Michael Branik und Willi Böhmer, Südwest Presse Ulm, präsentieren live auf dem Ulmer Münsterplatz:
Die Feldberger, Duo Fantasy, Nockalm Quintett, Wirtschaftswunder
Sonntag, 4. Mai - 12.30 bis 18.30 Uhr
Stefanie Czaja, Michael Branik und Raymond Contrael präsentieren: Bata Illic, Ireen Sheer, Helene Fischer, Eric Prinzinger, Thommy Steiner, SWR4 Band mit Sabine Petrich, Oliver Thomas, Montanara Chor, Nik P. und Andrea Berg.
Organisationskomitee stimmt detaillierten Ablaufplan für die Tage vom 23. bis 25. Mai ab
Von OTZ-Redakteurin Heike Enzian Rudolstadt. Erstmals in der Geschichte des Rudolstädter Altstadtfestes werden die Besucher das Geschehen auf der Bühne auf zwei großen Leinwänden mitverfolgen können. Beim Konzert mit Schlagerkönigin Andrea Berg am Sonnabend, dem 24. Mai, werden sie zum Einsatz kommen, so dass auch die Besucher in den hinteren Reihen auf ihre Kosten kommen, informierte Künstlermanagerin Iris Tomoschat vom Veranstaltungsbüro Andreas Dornheim.
Für Andrea Berg ist das Rudolstädter Konzert nicht nur der Abschluss ihrer Tournee vor der Sommerpause, sondern auch das einzige Open-Air-Konzert in diesem Jahr. Auf Rudolstadt freue sie sich besonders, ließ ihr Management ausrichten, weil sie die Atmosphäre solcher Altstädte mit Gassen und Plätzen sehr mag.
Ob das für die Männer von Silly und die neue Sängerin Anna Loos auch gilt, die am 23. Mai in Rudolstadt spielen, ist nicht bekannt. Dafür wird Anna Loos voraussichtlich ihre Anfang März geborene Tochter mit nach Rudolstadt bringen. Ob sie ihr Mann, Schauspieler Jan Josef Liefers, dessen Vater Ende der 90er Jahre am Rudolstädter Theater Schauspielleiter war, begleiten wird, ist noch offen. Dafür gibt es zur Eröffnung des Festes am Freitagabend ein Wiedersehen mit den Lokalmatadoren Max Wilhelm und Band.
Unterdessen hat gestern Abend ein Treffen des Organisationsteams stattgefunden, an dem auch Vertreter des Sicherheitsdienstes, der Polizei, von DRK sowie den Versorgern teilnahmen. Dabei wurde der Ablauf der drei Tage im Detail besprochen. Neu ist, dass es am Tag der Sicherheit am Sonnabend eine Modenschau am Güntherbrunnen geben wird. Außerdem werden dort wieder Fundsachen versteigert.
Das Konzert im Herbst 2006 ist noch in bester Erinnerung. Eine grandiose Stimmung und Andrea Berg in Höchstform.
Sie verfügt über eine begnadete, prickelnde Stimme und über eine schier unerschöpfliche Sinnlichkeit. Möglicherweise hat ihr die «Musik» etwas ganz Besonderes in die Wiege gelegt. Eine Künstlerin, die ihre Performance zum Erlebnis macht. Andrea Berg erobert jeden im Sturm, der sie einmal erlebt hat. Grenzen in der Darstellung ihrer Träume, hat es für sie nie gegeben.
Andrea Berg gibt auch dieses Jahr ein exklusives Schweizer-Konzert.
5000 Zuschauer begeisterte Deutschlands erfolgreichste Schlagersängerin Andrea Berg in der Stadthalle.
Südstadt Hochgeschnürte, kniehohe Lederstiefel, Minikleid. Durch die Stadthalle rollt am Sonnabend eine Jubelwelle von 5000 begeisterten Fans, als die Musik im aufwallenden Bühnen-Nebel startet. „Die Gefühle haben Schweigepflicht.“ „Die Männer möchten so eine Frau und die Frauen möchten so sexy sein, wie Andrea Berg“, sagt eine Schulleiterin. Sie sei „als Alibi für ihren Mann mit zum Konzert gekommen“. „Einmal im Jahr Rostock“, das muss sein, begrüßt Andrea Berg ihr Publikum. Die 42-jährige erfolgreichste Schlagersängerin Deutschlands, die mit einem Privatflugzeug gekommen war, wird bei der ausgelassenen Party gefeiert. „Es ist so schön, euch zu sehen“, schwärmt der Star, der viele seiner Fans gleich mit Vornamen begrüßt und ohne viel Federlesens mit dem Publikum per du ist. Fast ein Jahr sei sie nun verheiratet „und immer noch glücklich“. Die Augenblicke im Leben, wo es einem gut gehe, die seien rar. „Der Himmel hängt für mich momentan voller Geigen“, ist Andrea Berg dankbar. Mit ihrer „Best of“-CD ist sie seit mehr als 320 Wochen in den deutschen Albumcharts. Damit ist sie vor Pink Floyd und den Beatles. Teilweise war sie wochenlang mit drei Alben in den Top 100 Charts. Für Andrea Berg entsteht „Musik aus Leidenschaft“. Leidenschaft bescheinigte sie auch dem FC Hansa Rostock. „Ich bin stolz, das Gledson heute in meinem Konzert ist.“ Der Ehemann von Andrea Berg, Sportmanager und Hotelier Uli Ferber, ist der Spielerberater von Gledson. Und der genoss die Musik. Wie aufs Stichwort singt das Publikum, als der Kracher „Kilimandscharo“ erklingt. Hunderte Hände scheinen Flügel zu bekommen. Väter nehmen ihre Töchter in den Arm, Paare tanzen, junge Leute wippen hin und her. Und ältere Jahrgänge blicken sich wieder verliebt in die Augen. Nach der Pause kommt Andrea Berg in Strapsen. Ihre Corsagen stünden für ihre übergroße Lebenslust und seien nicht als Provokation gemeint, sagte sie einmal in einem Interview. Ablenkung fürs Auge. Dabei ist das, was die Berg zu bieten hat, vor allem etwas fürs Ohr. „Die Liebe packt das Herz und man möchte unverwundbar sein“, sagte die Schlagerkönigin. Die Botschaften, die sie immer wieder unter die Leute bringt, stammen mitten aus dem Leben. Auch sie, so erzählt sie, habe ihre Erfahrungen mit „Lebensabschnittsgefährten“. Die Lieder spiegeln es wider. Sie bringt ihre Botschaften so unter die Leute, dass sie sie verstehen. Martin (26) aus Rostock sagt: „Die Texte sind super. Ich habe Gefallen daran.“ In Rostock traf Andrea Berg, die die lütten Konzertbesucher zu sich auf die Bühne holte, mit ihrem Fanclub zusammen. Der übergab ihr 800 Euro. „Ich lege für jeden Konzertbesucher einen Euro drauf und überweise das Geld an die Deutsche Hospizstiftung“, sagte die Sängerin unter viel Beifall.
Schlager-Superstar Andrea Berg gastiert am 24. Oktober im Rahmen ihrer „Emotionen-Tour 08“ erstmals in Salzburg. „Es wird das Konzert des Jahres“, sind ihre Fans überzeugt. Die charismatische Schlagersängerin hat in Österreich Hitparadenrekorde gebrochen, denn seit über sechs Jahren ist sie ununterbrochen in den Top 40. Die vielen Hits wie „Du
hast mich tausendmal belogen“ präsentiert sie nun im Oktober in der Salzburgarena live bei
einem zweistündigen Konzert, das sich ein jeder leisten kann und soll.
Tickets ab 24,90 Euro sind in allen Raiffeisenbanken und bei Ö-Ticket erhältlich. Infos und Ticketversand unter www.erich-fuchs.at
Sängerin Andrea Berg feierte mit fast 4000 Fans Siegerparty in der Cottbuser Messehalle
Cottbus Siegerlaune herrschte am Samstagabend in der Cottbuser Messehalle. Nur wenige Stunden, nachdem Energie Cottbus wenige Meter entfernt im heimischen Stadion erneut gewonnen hatte, feierten fast 4000 Lausitzer und Fans von weither mit der Schlagersängerin Andrea Berg eine ausgelassene Party.
Dabei geht es zwar weniger um Energie als um Gefühle. Aber wer kann das schon genau trennen an so einem Abend. Zumal die Schlagersängerin gut informiert ist und den Cottbusern zu ihrem Sieg gratuliert, ohne dabei zu verhehlen, dass sie selbst VfB-Stuttgart-Fan ist. Was der Stimmung keinen Abbruch tut. Die Andrea-Berg-Fans sind ohnehin aus vielen Ecken der Lausitz und von viel weiter hergekommen. So wundert sich niemand, dass neben Bergen von Blumensträußen, einem üppigen Rosenbukett und einem Elch auch ein Schal des SV Lok Calau der Schlagersängerin zum Geschenk gemacht wird.
«Ich fühle mich wie in einem riesigen Wohnzimmer auf einer riesigen Familienfeier» , schwärmt An-drea Berg, die viele ihrer Fans gleich mit Vornamen begrüßt und ohne viel Federlesens sofort mit dem Publikum per Du ist.
«Als mich in Bochum und Essen noch keiner kannte, hat Cottbus schon mitgesungen» , erinnert sie sich an die Spreeauennacht vor zwölf Jahren: «Seither hat mich Antenne Brandenburg rauf und runter gespielt und ich weiß, dass Gefühle hier keine Schweigepflicht haben.»
Wie aufs Stichwort singt der Publikumschor mit Andrea Berg in den aufwallenden Bühnen-Nebel: «Die Gefühle haben Schweigepflicht. . .» , was im Laufe des Abends sich zu regelmäßigen Flugübungen steigert: «Ich bin mit dir so hoch geflogen, doch der Himmel war besetzt» , dröhnt es durch den Saal, während Tausende Hände Flügel bekommen.
Vor siebzehn Jahre hat die gelernte Krankenschwester ihre ersten musikalischen Versuche gestartet, erzählt sie, eine Urform von «Du hast mich 1000 Mal belogen» . Sie blieb bei den Themen.
Mit bittersüßer Zärtlichkeit füllt sie nicht nur große Säle und Parks, mit starker Präsenz füllt sie auch ganz allein die Bühne, ohne ein Orchester im Rücken. Zur Verstärkung aber holt sich die Mutter eines neunjährigen Mädchens, dem sie später auch ein Lied widmet, die Publikumskinder auf die Bühne, die dort weniger den Lautsprechern ausgesetzt sind. Und ihren Papas so Bewegungsfreiheit gewähren.
Andrea Berg füllt nicht nur die Bühne, sondern auch ihr gewohnt knappes Bühnenoutfit, das sie nach der Pause wechselt, schert sich nicht drum, was darüber geredet oder geschrieben wird. Gefühle ohne Schweigepflicht. Sogar für Fotografen. Offenherzige Einblicke zwischen Korsage, Overknees, Strapsen und Mini-Kleidchen. Ein bisschen viel Ablenkung fürs Auge, dabei ist das, was sie zu bieten hat, doch vor allem etwas fürs Ohr: Denn sie ist nicht auf den Mund gefallen, will Botschaften unter die Leute bringen, die sie verstehen.
Auf der Intensivstation hat sie das Leben studiert und schon als Funkenmariechen Partylaune verbreitet, ist selbst ein paar Mal auf die Nase gefallen und wieder aufgestanden, hat Millionen Platten verkauft, sie in Platin verwandelt, Riesenerfolg gehabt und auch Fehler gemacht. Zu alldem bekennt sie sich auf der Bühne und besteht darauf: «Es war nie ein Schritt zu weit und schon gar nicht ein Traum zu viel.»
Die 58-jährige Helga Jung ist extra aus Berlin gekommen, um Andrea Berg zu erleben: «Sie ist keine Schönheit, aber ausgesprochen sympathisch, hat viel Wärme und hilft mir oft mit ihren Liedern, aus dem Tief zu kommen» , sagt sie in der Pause. «Sie hat sich doch gut gehalten» , bemerkt die 21-jährige Lausitzerin Nadine Biele. «Für Männer über 40 sind wohl die kurzen Röcke anziehend. Für mich ist die poppige Musik wichtiger und Texte, die man versteht» , fügt ihr 28-jähriger Freund Franek Weiße hinzu.
Die beiden sind altersmäßig hier die Ausnahme. Die meisten Fans sind wie Andrea Berg über die 40, dafür gibt es auch nicht wenige gereiftere Fans. Oft gleich scharenweise: Aus Stendal, Leipzig und Cottbus drängen die Fanclubs ganz dicht an den Laufsteg: Die Cottbuser sind im roten T-Shirt da, auf dem Andrea Berg im Schattenriss ihrer Jugend zu sehen ist. «Das Beste an ihr ist ihre Natürlichkeit. Sie redet und singt einfach frei von der Leber weg» , sind Waltraud und Karl-Heinz Präkelt überzeugt. Vor einem halben Jahr war der Cottbuser Fanclub sogar zu ihrer kirchlichen Trauung in Klein-Aspach, verraten die beiden noch.
Dann aber lassen sie sich nicht mehr ablenken: Schließlich sind sie wegen ihres Idols da, dem sie im Umkreis von 300 Kilometern überall hin folgen. Treue stellt keine Bedingungen, wissen sie von Andrea Berg. Die sich nicht ziert auf dieser Party voller Siegerlaune. Sie verteilt Luftküsschen, schüttelt jede Menge Hände und geizt nicht mit Zugaben.
Hier wird getanzt, gesungen und gefeiert: Energie, das Leben und die Liebe. Noch ein drittes Mal fliegt sie mit den fast 4000 durch die Nacht, bis auch die Letzten den Wind in ihren Flügeln spüren und das Gefühl: Ich würde es wieder tun.
Knapp 4000 Besucher erlebten am Samstagabend in der Cottbuser Messehalle ein mitreißendes Konzert von Schlagerstar Andrea Berg.
Die Sängerin bot in ihrem Live-Konzert zahlreiche bekannte Songs, sang aber auch neue Lieder. Mit ihrem Cottbuser Publikum fühlte sie sich sichtlich wohl. In den 90iger Jahren hatte sie eines ihrer ersten Konzerte in Cottbus, und sie versprach bald wieder zu kommen.
Die neue Messehalle 1 hatte am Freitagabend ihre erste Bewährungsprobe zu bestehen: Etwa 4000 Fans feierten in der restlos ausverkauften größten Veranstaltungshalle in Ostbrandenburg ein Konzert mit dem deutschen Schlagerstar Andrea Berg.
Nur wenige Stunden zuvor war die neugebaute Halle übergeben worden. Nach einem symbolischen Knopfdruck öffneten sich die riesigen Türen, die das Foyer der Hallen 3 und 4 von jenem der neuen Halle abtrennen. "Wir alle sind sehr froh darüber, dass wir die Halle fast zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich in Betrieb nehmen können", sagte Heidrun Förster, Aufsichtsratsvorsitzende der Messe- und Veranstaltungs GmbH (MuV). Baudezernent Peter Edelmann verwies darauf, dass Frankfurt jetzt einen attraktiven Veranstaltungsort mit 4000 Stehplätzen oder maximal 2500 Sitzplätzen besitzt und erklärte mit Blick auf die 75-prozentige Förderung des Baus: "Ich glaube, heute würde es möglicherweise solch eine Förderung nicht mehr geben."
MuV-Geschäftsführer Markus Wieners dankte der Stadt für das "imposante Geschenk". Mit der Ü 30-Party (13.9.), der MDR-Tanzshow (31.10.) und dem Konzert mit Frank Schöbel und Chris Doerk (5.12.) werde es weitere Höhepunkte geben.
Der Bau der Messehalle 1 hat 5,5 Millionen Euro gekostet. In den nächsten Wochen sollen u. a. noch Vorhänge für die Verkleidung der Hallenwände angeschafft und der Betonfußboden nachbearbeitet werden.
Alles beginnt mit einem ungewöhnlichen Auftrag. Fernsehärztin Dr. Franziska Rubin will untersuchen, ob Schlagermusik nicht nur gut unterhält, sondern sogar der Gesundheit dient. Bernhard Brink – als dienstältester MDR-Schlagermoderator - übernimmt den Fall, sucht Akteure und Aufzeichnungsorte des "Deutschen Schlagermagazins" auf und fördert Überraschendes zutage.
Geheime Wohlfühloasen und originelle Fitnesstipps, Rezepte gegen Stress und jede Menge Musik aus den Archiven der unvergessenen Kultsendung des MDR. Darunter die erfolgreichsten deutschen Hits und ihre Interpreten von A – wie Andrea Jürgens bis Z – wie Frank Zander. Aber auch Homestories, Pannen und andere Kuriositäten.
Schließlich ein Blick in die Schlagerszene von heute mit einem Konzert in der ARENA Leipzig, bei dem Deutschlands erfolgreichste Sängerin Andrea Berg (die im Schlagermagazin ihren ersten TV-Auftritt hatte) ein sehr persönliches Exklusivinterview gibt.
Nicht nur das, denn auch das Best Of Album „MEINE SONGS“ von BIANCA GRAF wird in dieser Sendung vorgestellt. Hier ist die beliebte Künstlerin aus Bitterfeld-Wolfen mal sportlich zu sehen und gleichzeitig werden ihre Hits wie „NUR DEIN CLOWN“, „EINMAL IN AFRIKA“, „JEDE NACHT“ und die aktuelle Duett-Single „ZWEI TRÄUMER AUF DER FLUCHT“ in Clipausschnitten zu sehen sein.
Die Sendung „DER GROSSE SCHLAGERMAGAZIN-ABEND“ ist am 24. Mai ab 20:15 Uhr im MDR-Fernsehen für 210 Minuten zu sehen.
Mit dabei sind auch Wolfgang Petry, Juliane Werding, Roger Whittaker, Kristina Bach, Gerd Christian, Roland Kaiser, Cora, Karat, Matthias Reim, Ute Freudenberg, Leonard, Mary Roos, Michelle, Brunner & Brunner, Claudia Jung, Peter Ehrlicher und viele mehr...
(...) Ein Wiedersehen mit so manchem Schlagerstar wird es in Ludwigsburg übrigens noch in diesem Jahr geben: Am Sonntag, 14. September, steigt erneut das „Fest der Regionen“ im Blühenden Barock. Fest zugesagt haben bereits Andrea Berg und die Klostertaler. (...)
VfB-Stürmer richtet in Backnanger Gebäude gutbürgerliches Speiselokal ein
Stuttgart - Ein Nationalkicker als Gourmet: Künftige Siege kann VfB-Profi Mario Gomez mit seiner Mannschaft auf gehobenem Niveau im eigenen Lokal feiern. Der 22-Jährige hat im Backnanger Stadtkern ein Gebäude gekauft und richtet dort ein gutbürgerliches Restaurant ein.
Dass sich Sportler in der Gastronomie engagieren, ist in Stuttgart keine Seltenheit. Erinnert sei nur an die Episode von Freddy’s & Po’s, jene Fußballerkneipen der VfB-Spieler Fredi Bobic und Gerhard Poschner in Ludwigsburg, Sindelfingen und Stuttgart.
Ein bierseliger Kicker-Treffpunkt dürfte das neue Restaurant in Backnang aber kaum werden. Vielmehr wird in der Marktstraße künftig mit Stil gespeist. Zustande kam Gomez’ Engagement über seinen Spielerberater Uli Ferber. Der machte nicht nur im vergangenen Juni durch seine Hochzeit mit der Schlagersängerin Andrea Berg bundesweite Schlagzeilen (mit Gomez in bayrischer Lederhose als Gast), sondern wohnt in Aspach und somit direkt bei Backnang. Ferber ist ein guter Bekannter von Werner Benignus, einem der beiden Geschäftsführer der Immobilienfirma Fuhrmann und Benignus, die das direkt gegenüber dem Rathaus liegende Stadthaus von der Stadt im Jahr 2005 gekauft hat.
Es ist angerichtet: Mario Gomez hat das Stadthaus in Backnang gekauft. Dort will er ein Restaurant einrichten.
Foto: dpa/Montage StN
Auf der Suche nach Investitionsmöglichkeiten nahmen Gomez und Ferber das Haus ins Visier. „Das Stadthaus hat mir auf den ersten Blick gefallen“, erläutert Gomez gegenüber unserer Zeitung. „Ich freue mich, dass ich meinen Teil beitragen kann, das Gebäude zu erhalten“. Am Ende jedenfalls erhielt er den Zuschlag. Zu welchem Preis? Darüber gibt Benignus keine Auskünfte. Experten gehen von einem Betrag von knapp einer Million Euro aus. Fest steht nur, dass Gomez zur Ablösung von der Verpflichtung von vier Stellplätzen 36 000 Euro an die Stadt zahlen muss.
Das Gebäude wurde einst im Jahr 1625 für den Vogt Jacob Bestlein gebaut. Zuletzt waren städtische Ämter dort beheimatet. Traditionsbewusst will Gomez das neue Restaurant „Zur alten Vogtei“ nennen. Zunächst steht allerdings eine umfangreiche Sanierung an, die der 50-Millionen-Euro-Mann Gomez (so sein aktueller Marktwert) locker wegstecken dürfte. Dass er in eines der neuen Fremdenzimmer im Dach zieht, hinter der Theke steht oder gar den Kochlöffel schwingt, damit rechnet niemand. „Aber vielleicht zieht es ihn ja nach seiner Karriere in Spanien oder Italien zurück und er wird bei uns sesshaft“, zeigt sich ein Backnanger am Montag hoffnungsfroh.
(...) Als ein Teil des Ortsvereins ist die Bereitschaft mit ihren Helfern im vergangenen Jahr durch viele Dienste, Fortbildungen, Blutspenden, Altmaterialsammlungen und der Unterstützung bei den Seniorennachmittagen tätig gewesen. Die vielen Dienste, die durch zahlreiche Veranstaltungen der verschiedenen Vereine zustande kommen, konnten mit dem vorhandenen Personal und Material gut bewältigt werden. Eine der größten Veranstaltungen im Kreis war das Open-Air-Konzert der Sängerin Andrea Berg im Aspacher Sportgelände Fautenhau. Der personelle und materielle Aufwand, der bei dieser Veranstaltung benötigt wurde, um die 11000 Fans sanitätsdienstlich abzusichern, war durch die gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Ortsvereinen Kirchberg und Oppenweiler sichergestellt. Nico Ulrich war für die monatelange Planung und Organisation dieses Dienstes verantwortlich, ihm wurde besonders gedankt. (...)
Die Schlagersängerin Andrea Berg verkauft Millionen CDs und lockt bis zu 10.000 Menschen in ihre Konzerte. Eine Nacht unterwegs mit dem heimlichen Superstar der deutschen Provinz
Es ist nicht immer leicht, Andrea Berg zu sein. Heute ist wieder so ein Tag. Da hat sie sich diese weiße Stretchlimousine ausgeliehen. Nur so zum Spaß, wie sie betont. Der Wagen ist sieben Meter lang und hat schwarz getönte Scheiben, einen Kühlschrank und einen Fernseher. Ein schwer lenkbares Raumschiff, das sich jetzt durch die engen Gassen von Schwerin quält. Drinnen sitzt Andrea Berg auf einer weißen Lederbank und schaut hinaus in den verregneten Abend. Sie lächelt. Vielleicht denkt sie gerade, dass das Leben gar nicht so schlecht ist. Andrea Berg war mal Arzthelferin, heute ist sie eine der erfolgreichsten Sängerinnen Deutschlands. Nur weiß das fast niemand. Und zeigen darf sie es auch nicht.
Die Stretchlimousine fährt auf einem Schleichweg zur Stadthalle in Schwerin. Kein Fan soll sie in einem Luxusschlitten sehen. Andrea Berg weiß, dass ihre Welt so übersichtlich und bescheiden bleiben muss wie die ihrer Anhänger. Ein paradoxes Erfolgsgeheimnis. Klein bleiben, um groß zu werden.
Fast unbemerkt ist die 42- jährige Krefelderin zum Massenphänomen geworden. Zu einem Superstar der schweigenden Mehrheit. Mit ihrer "Best of "-CD thront sie seit mehr als 320 Wochen in den deutschen Albumcharts. Damit hat sie die bisherigen Rekordhalter, die Beatles, abgelöst - und das mit Schlagern über klare Sternennächte und süßen Wein. Mehr als sieben Millionen CDs hat sie verkauft. "Andrea könnte Stadien füllen. Sie singt aber lieber dort, wo es die Menschen zu schätzen wissen", sagt Eugen Römer, ihr Produzent und Manager, der sie 1992 durch ein Demo- Tape entdeckte.
Karnevalsstimmung hinter den Kulissen
Drinnen in der Schweriner Stadthalle riecht es nach ein paar Hundert Frauenparfüms, die sich zu einer betäubenden Duftwolke vermischt haben. 700 Fans kamen vor fünf Jahren, heute drängeln sich 7000 vor der Bühne. Es herrscht Volksfeststimmung. Aufgekratzte Frauen-Gruppen trinken sich mit Whisky-Cola aus Pappbechern warm, andere sind mit der ganzen Familie angerückt. Basisarbeit in der Provinz. Neulich spielte sie in Görlitz in Sachsen. Die halbe Stadt war beim Konzert. Der Bürgermeister schickte Streifenwagen durch die Straßen aus Angst vor Einbrüchen. War ja niemand zu Hause.
Hinter der Bühne in Schwerin sitzt Andrea Berg in einem Raum, der an das Verhörzimmer in einem osteuropäischen Spionagefilm erinnert. Karge Betonwände, kahler Tisch und ein paar Klappstühle. Andrea Berg ist eine Frau, die Ruhe nur schwer ertragen kann. Sie hält ihre Entourage, bestehend aus einem Stylisten, einem Privatpiloten, einer Freundin, einem Lichtmann, einem Tourmanager und vier Bodyguards, mit rheinländischer Trinkgeselligkeit auf Trab. "Ihr könnt alle Jackie trinken. Na, los! Ich trink mal einen Sekt. Ach, nee! Ich nehm auch mal einen Jackie. Mit Cola. Wer macht mir einen Jackie mit Cola? Hansi, mach mal bitte!" Der Hansi, das ist Johannes Möllerring, ein kleiner Mann mit Brille, Tourmanager und Mädchen für alles. Eilig füllt er einige Plastikbecher mit Jack-Daniel's- Whisky und Cola. Man muss trinkfest sein, wenn man mit dem Andrea-Berg-Clan unterwegs ist. Hinter den Kulissen dieser Welt herrscht an 365 Tagen im Jahr Karnevalsstimmung.
Ein paar Minuten später tritt die Schlagersängerin in ihrem Bühnenoutfit vor die Tür. Hochgeschnürte kniehohe Lederstiefel, schwarze Strapse, Minirock und ein Dekolleté mit Bierzelt-Oberweite. Neulich bekam sie einen Brief von einer Frau, die empört von ihrem Auftreten war. "Wie eine Nutte" und "für Ihr Alter viel zu stark geschminkt". Das hat Andrea Berg schwer getroffen. Tagelang hat sie sich den Kopf zerbrochen, wie es sein kann, dass es Menschen gibt, die sie nicht mögen. Sie tue doch nur Gutes, und im Gegenzug wolle sie nur eins, "dass mich die Menschen lieb haben". Viele ihrer Sätze enden damit, dass sie einfach nur lieb gehabt werden will. So reden viele Schlagersänger daher, von Harmonie, Liebe und Glückseligkeit. Der Unterschied ist nur: Für Andrea Berg ist das keine Phrase. Sie meint es wirklich so. Jeden Monat bekommt sie ein paar Hundert Fan-Briefe. Sie liest alle. Manche Briefe legt sie sich zurück, um sie von Zeit zu Zeit wieder herauszuholen. Da schreiben Menschen, wie die Schlagermusik ihnen über eine Scheidung, eine schwere Krankheit und den Verlust eines Jobs hinweggeholfen hat. Andrea Berg hat daraus den Schluss gezogen, dass in ihr etwas Größeres stecken muss. "Ich glaube daran, dass meine Musik auch therapeutische Wirkung hat." Sie braucht diese Bedeutsamkeit für sich. Das Gefühl, mehr zu sein als eine Schlagersängerin, hat sie ganz nach oben gebracht. Es ist ihr Antrieb, sich immer wieder auf die Bühne zu stellen. Fast jedes Wochenende, seit mehr als 15 Jahren. Und trotz des wachsenden Erfolges hat sie nie vergessen, wo ihre Stärke liegt. Die Provinz ist Berg-Land, nicht die Großstadt.
Generation 50 plus
In Schwerin besteht Andrea Bergs ambulante Musiktherapie darin, sich für jeden Bewunderer etwas Zeit zu nehmen. Hinter der Bühne warten zwei Fan-Klubs und etwa 30 andere Menschen, die auf ein Autogramm, ein Erinnerungsfoto oder ein paar nette Worte hoffen. "Na, kommt mal näher ran. Nicht so schüchtern, meine Herren!", ruft Andrea Berg zwei älteren Männern von der örtlichen Feuerwehr entgegen, die sich an die Wand drücken. Die Feuerwehrmänner schaffen es nicht, beim Erinnerungsfoto in die Kamera zu schauen. Die Blicke bleiben im Dekolleté hängen. Einer von ihnen sagt: "Die Andrea Berg ist eine sehr reizvolle Frau." So etwas hat es vorher nicht gegeben, sie hat eine Lücke gefüllt, von der man gar nicht dachte, dass es sie gibt. Andrea Berg ist das Sexsymbol der Generation 50 plus. Das Pinup- Girl für die Riester-Rentner. Durch die Halle in Schwerin rollt plötzlich eine Jubelwelle des Publikums. Die Musik startet, und Andrea Berg singt. Na ja, nicht wirklich. Sie steht noch hinter der Bühne und lutscht einen Hustenbonbon. Nur das Playback läuft. "Oh, da habe ich wohl meinen Einsatz verschlafen", sagt sie, stöckelt mit wackeligen Schritten die Stufen zur Bühne hinauf und beginnt zu singen. Dem Publikum ist es egal. Verpatzter Einsatz und Musik vom Band, das sind Nebensachen. Was zählt, ist, dass sie, "die Andrea", gekommen ist. Im fünften Jahr hintereinander. Ins Niemandsland der Unterhaltung. In die Schweriner Stadthalle, wo sonst das "Sportfest für Großeltern und Enkel" stattfindet. 7000 Gesichter strahlen. Dankbar und glückselig.
"Das Wichtigste im Leben ist", sagt Andrea Berg und macht eine bedeutsame Pause, "dass man eine Schulter zum Anlehnen hat. Das Schlimme ist nur, dass man die Liebe nicht einsperren kann." Bei diesen Worten kullern Tränen im Publikum. Paare liegen sich in den Armen, Mütter umklammern ihre Kinder, und die Männer starren wie hypnotisiert zur Bühne hinauf, wo eine Frau in Strapsen und Minirock von ihrer unstillbaren Sehnsucht nach Liebe singt.
Die liebesbedürftige Frau, die tapfer kämpft für das Glück - darum geht es in all ihren Liedern. Die Fans glauben zu wissen, dass da eine Frau von den Schicksalsschlägen ihres Lebens erzählt. Rührselige Liebesbeichten bei Beckmann oder Kerner, Homestorys in "Bunte" oder "Gala" hat sie nicht nötig. Die Marketing- und Klatsch-Verwertungskette haben die unzähligen Fan-Klubs selbst übernommen. Viele Anhänger pilgerten vergangenen Juni zur Hochzeit der Schlagersängerin mit Uli Ferber, einem schwäbischen Sportmanager und Hotelier aus Kleinaspach bei Stuttgart. Wenig später standen die ersten Bilder auf den Fan-Klub-Seiten im Internet. Das Brautpaar in einer mit rosa Rosen geschmückten Hochzeitskutsche.
"Erlebnistage mit Andrea Berg"
Für ihre Plattenfirma ist Andrea Berg ein finanzieller Glücksfall. Ein Star, den sich das Publikum selbst ausgesucht hat. Der Volksgeschmack siegt übers Marketing. "Man kann sich Andrea Berg beim besten Willen nicht ausdenken", sagt Jörg Hellwig, Chef ihrer Plattenfirma. Wer Andrea Berg einmal erlebt hat, der weiß, wie viel Wahrheit in diesem Satz steckt.
Hol mir mal 'ne Flasche Bier: die Sängerin in ihrer Umkleidkabine nach dem Konzert in Schwerin
Inzwischen funktioniert das System Andrea Berg wie ein geschlossener Kreislauf, der ganz ohne Werberummel der Plattenfirma immer erfolgreicher wird. 10.000 Menschen kamen im vorigen Jahr zu einem Konzert nach Kleinaspach, wo Andrea Berg mit ihrem Mann das Ferienhotel "Sonnenhof " betreibt. Dorthin lädt die geschäftstüchtige Schlagerarbeiterin zu "Erlebnistagen mit Andrea Berg" ein. Wanderung, Sauna und Tanzabend inklusive.
Es ist spät geworden in Schwerin, bald zwei Uhr nachts, und Andrea Berg sitzt mit ihrer Entourage in einem Hotel-Restaurant. Müde sieht sie aus, erschöpft und abgekämpft, vor ihr steht ein großes Cocktailglas mit Caipirinha. Knapp zwei Stunden lang hat sie zuvor noch Autogramme gegeben, Poster signiert und für Erinnerungsfotos gelächelt. Sie verschwindet nicht, bevor auch der letzte Fan zufrieden ist. "Wenn die Leute für ein paar Stunden den Ärger in ihrem Leben vergessen können, dann habe ich mein Ziel erreicht. Deshalb mache ich das alles."
Draußen vor dem Hotel steht die weiße Stretchlimousine. Andrea Berg sagt, die Fahrt in dem Wagen habe Spaß gemacht, aber noch einmal würde sie es nicht tun. Es ist nicht immer leicht, Andrea Berg zu sein. Heute war wieder mal so ein Tag.
(kaja) – Ludwigsburg wird wieder zum Treffpunkt von Schlagerfans aus ganz Baden-Württemberg: Das große SWR4-Fest kommt 2008 erneut ins Blühende Barock.
Bereits 2005 und 2006 veranstaltete der Südwestrundfunk die Riesenfete in Ludwigsburg. Damals strömten bis zu 60 000 Menschen in die Gartenschau. Denn der Eintritt in den Südgarten des Blühenden Barocks ist an diesem Tag frei – und bekannte Musiker und Bands wechseln sich auf der Bühne ab.
So wird es auch am Sonntag, 14. September, sein: Noch steht nicht das ganze Bühnenprogramm, aber nach Informationen der LKZ haben bereits Andrea Berg und die Klostertaler fest zugesagt.
„Das ist ein Knaller", freut sich BlüBa-Chef Volker Kugel. Auch wenn die Ausrichtung des Festes für seine Mannschaft wieder „eine Herausforderung" werde, freut er sich drauf. Auch beim Südwestrundfunk ist man glücklich: „Im Blühenden Barock haben wir unheimlich gute Voraussetzungen – die Gartenschau ist ein hervorragender Gastgeber", heißt es.
So viel ist klar: 7000 jubelnde Menschen können nicht irren. Die einsame Sängerin dort vorn auf der ansonsten völlig leeren Bühne muss ein Superstar sein. Nein, keiner von Bohlens Gnaden, sondern eine Königin aus dem Volk, das ihr ohne jegliche Werbung binnen vier Wochen eine ausverkaufte Sporthalle beschert hat - Andrea Berg. Die schon mit dem ersten Lied alle Dämme brechen lässt: Wo sonst tanzen denn wohl Seniorinnen ausgelassen zu tiefschürfenden Zeilen wie "Wenn du mich willst, dann küss mich doch", wo sonst singen Mittvierziger mit Bauchansatz lauthals "Die Gefühle haben Schweigepflicht", antworten Tausende auf das kindische "Huu-huu"-Gerufe der 42-Jährigen ebenso albern mit "Huu-huu".
Was indes immer noch erträglicher ist als die Plattitüden über Gefühle aus dem Munde von Deutschlands erfolgreichster Schlagerkünstlerin: "In der Liebe auf die Nase gefallen sind wir ja alle schon mal" - "Ihr habt mir zugehört und wir haben uns gegenseitig getröstet" - "Ich weiß, dass es manchmal nicht leicht ist, an die Liebe zu glauben", verkündet die ehemalige Krankenschwester zwischen den Liedern Banalitäten.
Aber vielleicht brauchen, ja wollen Menschen, die einen schweren Alltag haben, nicht auch auf der Bühne noch die Wirklichkeit. Lassen sich lieber von einer gesanglich angenehm sanften, ein wenig rauchigen Stimme in eine Scheinwelt der Leidenschaften und des Glücks entführen. Lassen sich von Liebe und Seelenschmerz von der Texterstange berühren und mit ebenso schlichten wie treffsicheren Melodien einfangen.
Dass dieser Klangteppich als Halb-Playback vom Band kommt, stört dabei keinen, es braucht auch keine aufwendige Lichtshow. Und selbst, dass Berg in ihrem verdammt knappen Mini und der üppigen Corsage beim Versuch verführerischer Schrittfolgen ungelenk scheitert und in bizarren Posen erstarrt, löst nur Glücksräusche aus auf dieser Intensivstation der Emotionen. Schwester Andrea weiß eben um die nötigen Dosen Schlager-Morphium gegen die Pein des Alltags.
Streicheleinheiten für die Seele können ein Feuerwerk der Gefühle entfachen. Jedenfalls mit Andrea Berg, der erfolgreichsten deutschen Sängerin überhaupt. Am Sonnabend, 23. Februar 2008, gastierte die seit Jahren auf einer Erfolgswelle schwimmende Künstlerin in Erfurt und sorgte für einen Ausnahmezustand: Lange Staus vor der Messe und Begeisterungstaumel in der mit 9500 Fans restlos ausverkauften Halle.
Wenn Generationen übergreifend so viele Unterhaltungs-Hungrige zu einem Gipfelsturm in den Schlager-Himmel der gesungenen Sehnsüchte, Leidenschaften und glücklichen Momente aufbrechen, dann kann nur das Berg-Fest die Ursache dafür sein. Von wegen "Die Gefühle haben Schweigepflicht": Bei Andrea Berg brechen alle Dämme der Begeisterung, das ist, wie die gebürtige Krefelderin auch singt, "Ein bisschen Wahnsinn".
Fandelegationen reisen von weither an
Nicht nur aus ganz Thüringen sind sie angereist, um ihren Star live zu erleben. Wie bei den fast immer ausverkauften Gastspielen in der Republik kommen auch die Fan-Delegationen von weit her - auch nach Erfurt haben sich eingefleischte Andrea-Anhänger mit "Kind und Kegel" von den mehr als 30 Fan-Clubs in Deutschland in Bussen oder einzeln aufgemacht, um dieses Berg-Fest in Thüringen nicht zu verpassen, Plätze ganz vorn an der Bühne zu ergattern und ihrem Idol ganz nah zu sein.
Und während die "Scheunenrocker" als Vorband die Stimmung im Schnunkeldunkel der Messehalle schon kräftig anheizen, trifft Andrea ausgeloste Fans Backstage: Lea Müller aus Gebesee ist schon mit neun erklärter Fan und heiß auf ein Autogramm. Ariana und Adriana, Mutter und Tochter König aus Erfurt, sind ebenso begeistert vom gemeinsamen Foto mit ihrem Idol wie Ramona und Frank Göritz aus Weimar oder Heinz Gerstenhauer aus Nohra. Und für den seit einem Schlaganfall an den Rollstuhl gefesselten Klaus Unger, Ex-MDR-Musikchef, nimmt sich die Sängerin vor dem Auftritt noch einige Minuten Zeit für ein kleines Schwätzchen.
Dann geht es auf die Bühne: "Ein bisschen Wahnsinn" - schon beim ersten Titel tosender Beifall, die Messehalle kocht und "Hallo Erfurt" ist Andrea Berg sichtlich gerührt von der Zuneigung ihres Publikums. Dann folgen Hit auf Hit, streichelt Andrea Berg mit ihrer sanftrauchigen Stimme musikalisch die Seelen ihrer Fans, singt im superknappen Mini von Liebe, Enttäuschung, Freude und Verlassensein, glücklichen Momenten und den Rückschlägen wechselhafter Beziehungskisten. Es sind emotionale Lieder, die unter die Haut gehen, die das meist auch textsichere Publikum in der rappelvollen Halle begeistert mitsingt.
Das sind aber nicht nur die Fans in mittleren und fortgeschrittenen Jahren, erstaunlich viel junges Publikum ist auszumachen. Die Künstlerin verbindet Generationen, ihre Hits haben längst Kultstatus, viele sind Gassenhauser, Partyknaller und Fetenhits geworden. Das Konzert ist ein umfassendes "Best-of". Diese Nacht soll nicht enden haucht Andrea ins Mikro, ein Bekenntnis, das die Fans sofort unterschreiben würden, könnten sie so ihr Idol länger auf der Bühne halten.
Andrea Berg ist immer wieder sichtlich gerührt von der Begeisterung, die ihr entgegenschlägt. "Vielleicht ein Traum zuviel" - nein "Einen Tag mit Dir im Paradies" und "Lass mich jetzt noch nicht gehn" nimmt Andrea das Hände und Leuchtstäbe schwenkende Publikum auf ihren "Tango Amore" mit, thematisiert süße und bittersüße "Zärtlichkeiten". "Du hast mich tausendmal belogen" wird an diesem Abend dreimal angestimmt und das Publikum in Erfurt wogt auf einer Welle der Begeisterung.
Fast drei Stunden lässt Andrea Berg ihre Fans in eine bewegte Gefühlswelt eintauchen - die Messehalle als Intensivstation der Emotionen, in der die gelernte Krankenschwester mit ihren Hits, Gesten, Bekenntnissen und ihrer natürlichen Art ihr Auditorium voll im Griff hat, beherrscht. Längst haben einige "Zwerge" auf der Bühne Platz genommen, dürfen die Kinder am Schluss des Konzertes sogar auf ein paar Süßigkeiten zum "Mohrenkopfessen" mit hinter die Bühne, wo es dann für jeden ein persönlich signiertes Poster gibt.
Mohrenköpfe hinter der Bühne
Der kleine Niklas mit einem fotobesetzten Fan-T-Shirt aus einem Dorf bei Freyburg durfte schon während des Konzertes zu Andrea auf die Bühne, als sie dort bewegt ihr "Kleines Wunder" sang, das Lied, was für ihre Tochter geschrieben wurde. Nun hat er Backstage auf dem Schoß von Andrea Berg Platz genommen, völlig unbeeindruckt von Corsage und hochhackigen Overknees, aber angetan von den Mohrenköpfen. Und natürlich kann er einzelne Refrains der Best-of-Superhits schon mitsingen. Kein Wunder also, dass das Andrea-Berg-Album inzwischen das erfolgreichste Album in Deutschland überhaupt geworden ist, sogar die Beatles und Pink Floyd auf die folgenden Plätze verbannt hat. "Und wenn ich geh" hat Andrea Berg nach Hit-Medley und einigen Zugaben ihr Publikum gerührt und bewegt in die laue Nacht entlassen.
Sie ist die erfolgreichste deutsche Sängerin. Mit ihrem "Best of" führt sie in Deutschland die Albumcharts vor Pink Floyd und den Beatles an...
ERFURT. Auch in den Herzen von 10 000 Thüringer Fans und vier glücklichen TA-Gewinnern belegte Andrea Berg in der Erfurter Messehalle unangefochten Platz eins. Gespannt hörten alle zu, als sie zwischen den Liedern kurz ihre Karriere Revue passieren ließ. Sie erinnert sich genau, wie sie als kleines Kind samstags die ZDF-Hitparade schaute und beeindruckt von Roland Kaiser und Marianne Rosenberg war. "Ich kann es noch immer nicht fassen, dass ich ein paar Jahre später selbst mit einem Song zwischen diesen Schlager-Stars gesungen habe", bekannte sie ihren treuen Fans und stimmte "Warum nur träumen" an.
Michael Nowak nahm seine Lebensgefährtin Marion Günther zärtlich in die Arme. Die beiden haben beim Gewinnspiel der "Thüringer Allgemeine" zusammen zwei Freikarten gewonnen. "Ihr habt uns damit eine riesige Freude gemacht" bedankt sich das Paar. "Als wir uns kennengelernt haben, war eine CD von Andrea Berg das erste Geschenk, das ich ihr gemacht habe. Marion konnte es kaum glauben, dass wir nicht nur Freikarten, sondern sogar ein Meet&Greet mit Andrea Berg gewonnen haben", erzählt Michael Nowak, als er und seiner Lebensgefährtin backstage ganz aufgeregt mit Bärbel und Bernd Neitzel darauf warteten. Familie Neitzel hat ebenfalls gewonnen. "Ich wollte schon immer zu Andrea Berg in ein Konzert, aber nie ist jemand mitgekommen. Als wir die Karten gewonnen haben, meinte mein Mann entschlossen: Jetzt fahren wir", freut sich Bärbel Dietzel und gibt Andrea Berg einen Blumenstrauß. Fünf Alben hat sie von ihrem Star, nun mit persönlichen Widmungen. Marion Günther konnte backstage mit Andrea Berg endlich eine persönliche Frage an ihren Star loswerden: "Sie tragen bei Auftritten immer ein Kreuz. Ist das ihr Glücksbringer?" Andrea Berg antwortete lächelnd mit einem Ja. "Sie ist genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe", meint Marion Günther.
4300 Fans feierten gestern Abend Andrea Berg in der Siegerlandhalle
Faszinierend. Eine Frau auf der Bühne in kurzem Glitzerkleid und hohen Stiefeln. Kein Orchester, dafür edler Sound und ausgefeilte Lichttechnik, und 4300 Fans jubelten Andrea Berg zu, der ungekrönten Königin der deutschen Schlagerszene. Mühelos füllt sie viel größere Hallen als in Siegen, schwimmt auf der Erfolgswelle ganz oben und hüllt ihre Zuschauer ein in ein Meer von Gefühlen.
Zum ersten Mal seit dem Umbau der Siegerlandhalle war der große Saal gestern Abend restlos ausverkauft. Und das seit Wochen. Während andere ihre Konzerte verschieben müssen oder vor halb gefüllten Hallen auftreten, mobilisiert Andrea Berg die Massen. Gestern Abend war es fast wie bei einem Familienfest. Hier der Star auf der Bühne, der so gar keine Allüren hat, dort unten die Fans, die mitsingen, mitklatschen und ihre Feuerzeuge anzünden, wenn es ganz romantisch wird. Da wird der Lichtwedel geschwenkt, und immer wieder gibt es für die Fans am Bühnensteg einen Händedruck oder eine kleines Wortspiel.
»Ein bisschen Wahnsinn war dabei«, singt Andrea Berg. Sie meint die Liebe und die Gefühle, von denen sie immer wieder singt. Sie scheint ihren Fans, und das sind nicht nur weibliche, aus dem Herzen zu sprechen mit ihren Texten von Sehnsucht und Verlassensein. Es ist die »bittersüße Zerbrechlichkeit« des Miteinanders, es sind die Träume vom wirklichen Glück.
Locker verbindet sie ihre alten und neuen Lieder, die alle kennen. Sie bittet die Kinder in ihre »Zwergenloge«, damit sie sie besser sehen und hören können und nicht im Gedränge stehen müssen. Sie freut sich, in Siegen auf der Bühne zu stehen und 4300 Zuschauer zu begeistern. »Ich bin glücklich heute abend auf der Bühne«, sagt sie und an diesem Glück lässt sie alle teilhaben. Auch den Reinhard mit seiner Frau, die extra aus Marburg angereist waren.
Sie spricht und singt von Nackenschlägen und fordert ihre Zuhörer immer wieder auf, an das Glück zu glauben. Denn: »Ein Tag mit dir ist wie im Paradies«. Sie spricht und singt von Familienbanden, von Freunden, die einem in der Not beistehen und meint ganz treuherzig: »Wenn ich mit meinen Liedern nur einen glücklich gemacht habe, dann habe ich doch schon viel erreicht«. Und dann vor der Pause kommt ihr Mega-Erfolg: »Du hast mich 1000-mal belogen, du hast mich 1000-mal verletzt...«
Aus der Pause kam Andrea Berg mit den verheißenen Strapsen zurück. Und in einer Korsage, die viel Platz für viel nackte Haut ließ. »Warum nur träumen?« fragt die Sängerin, die immer das Gespräch mit dem Publikum sucht. Sie will auf Augenhöhe sein und ist es wohl auch. Das gefällt den Menschen im Saal – und ihr: »Schön mit euch!« Dann erzählt sie wieder von der Liebe und von der Treue, aber auch von Brüchen und dem trotzigen Dennoch. Wunderschön ist ihre Ballade vom »kleinen Wunder«. Eine Hymne an ihr Kind, aber auch an die Kinder der Welt. Andrea Berg wirkt auf die, die sie und ihre Musik mögen, wie eine Glücksdroge. Fast drei Stunden lässt sie ihre Fans schweben. Auf Wolke sieben. Oder noch höher.
Porträt: Andrea Berg ist Deutschlands erfolgreichste Musikerin. Ihre Fans schätzen an ihr, dass sie nie die Bodenhaftung verlor.,
Krefeld/Kleinaspach. Funkemariechen, Arzthelferin, heimlicher Superstar – Stationen einer Karriere. Es ist der Werdegang von Andrea Berg, von Deutschlands erfolgreichster Musikerin aller Zeiten.
Das vor sechs Jahren veröffentlichte „Best of"-Album der Schlagersängerin wurde bis heute mehr als 1,7 Millionen mal verkauft. Und weit mehr als 300 Wochen ist dieser Langspieler seither in den deutschen Top-100 vertreten.
Damit ist Andrea Berg hierzulande erfolgreicher als die bisherigen Rekordhalter Pink Floyd und die Beatles. Mit elf Mal Gold und fünf Mal Platin hat sie die Musikbranche ausgezeichnet.
Und ein Ende ist nicht abzusehen: Der „Echo" wird am Freitag zwar zum ersten Mal seit Jahren ohne sie verliehen, zeitgleich wird sie aber die vermutlich ausverkaufte Grugahalle in Essen zum Kochen bringen. Für sie mehr als ein „Ersatz": „Die schönsten Augenblicke erlebe ich mit meinem Publikum, nicht bei solchen Feiern", schwärmt die Sängerin von jenen Menschen, die seit 1993 ihre Musik kaufen und die gelernte Arzthelferin ins Rampenlicht rückten.
Den Weg dahin ebnete ihr am Anfang der Vater, ein Feuerwehrmann. Unermüdlich schrieb er die heimischen Zeitungen an, schickte sogar selbst aufgezeichnete Kassetten – mit Erfolg: „Die WZ in Krefeld hat seit dem ersten Tag an mich geglaubt, mich immer begleitet", erinnert sich Berg. Eines Tages landete eine Kassette beim Produzenten Eugen Römer in Rösrath.
In Krefeld besucht sie regelmäßig ein Sterbe-Hospiz
„Bringt mir dieses Mädel", soll dieser damals gerufen haben, glaubt man der offiziellen Biografie. Seit jenem Moment sind Berg und Römer jedenfalls ein Gespann, gemeinsam schreiben sie mit Songs wie „Die Gefühle haben Schweigepflicht" oder „Du hast mich tausendmal belogen" Klassiker, die nicht nur in der fünften Jahreszeit einen enorm hohen Mitsing-Faktor besitzen.
Rund 150 Titel auf elf Alben hat das Duo produziert und damit mehr als sieben Millionen Tonträger verkauft. Ihre aktuelle Tour ist bis Ende März fast komplett ausverkauft.
„Andrea liebt zuerst das Publikum, dann sich selbst", beschreibt Produzent Römer das Geheimnis des Erfolges. Denn ihren Zuhörern singt Andrea Berg mit ihren Alltagstexten um Liebe und Leid offenbar aus der Seele. Geduldig lächelt sie in jedes Kameraobjektiv. „Ist doch völlig in Ordnung, ein öffentlicher Mensch zu sein. Ich werde eben gern im Supermarkt angesprochen."
Tatsächlich kennt Andrea Berg keine Scheu vor der Öffentlichkeit: Als sie den Kollegen Olaf Henning („Die Manege ist leer") heiratet, steht ein Hochglanzmagazin ganz oben auf der Gästeliste. Die Reporter dürfen selbst beim Hochzeitstorten-Probe-Essen in einer Konditorei am Niederrhein mitnaschen. Und als die Ehe nach nur zwei Jahren in die Brüche geht, füllt die Scheidung prompt Titelseiten.
Im vergangenen Sommer hat die 41 Jahre alte Mutter einer Tochter erneut geheiratet, nun lebt sie in Kleinaspach in der Nähe von Stuttgart. Mit Krefeld verbinden sie aber noch immer viele Freundschaften und eine besondere Beziehung zum Hospiz am Blumenplatz.
Dort besucht sie regelmäßig die Sterbenskranken – für sie ein wichtiger Gegenpol zu der Glitzerwelt, in der sie sonst zu Hause ist. Einem treuen Fan erfüllte sie vor einigen Wochen einen Herzenswunsch: Sie trank mit ihm einen Jägermeister.
Halle (WB). Andrea Berg liebt nicht nur ihre Musik, sondern auch ihre Fans. Bei ihrem Auftritt am Samstag im ausverkauften Gerry Weber Stadion weinte sie sogar Tränen voller Glück. »Ich möchte keinen einen einzigen Augenblick mit euch missen«, bedankte sich die Sängerin bei den 8500 textsicheren Anhängern.
17 Jahre lang macht die 41-jährige gebürtige Krefelderin bereits Schlagermusik, die wahrlich unter die Haut geht. Mit ihrem Debütalbum »Du bist frei« im Jahre 1993 fing sie eine beispiellose Karriere an. Aber was lieben ihre Fans so an Andrea Berg? Stehen die Männer wirklich nur auf ihre knappen Outfits? Warum können sie dann alle ihre Texte mitsingen?
Willy Riebert ist das beste Beispiel dafür. Der 63-Jährige stand am Samstag ebenfalls vorübergehend im Rampenlicht. Der Meller ist ein Riesenfan von Andrea Berg und konnte ohne Probleme jedes Lied mitträllern, ohne es ihr von den Lippen abzulesen. Bereits nach ein paar Minuten war ihr der Mann aufgefallen.
Sie plauderte kurz mit ihm. »Ich bin schon seit mehr als 15 Jahren großer Fan von Andrea Berg und habe fast jede Platte von ihr«, erzählte der 63-Jährige stolz. Seit zwei Jahren reisen er und seine Frau Marleen bereits durch die ganze Republik, um die erfolgreichste Sängerin Deutschlands auch live zu erleben. Wie sehr sie ihre Musik lieben, das bewiesen auch die Mitglieder der Fanclubs aus Wuppertal und Hörste (bei Halle an der Saale).
Sie hielten ein Plakat hoch mit der Aufschrift »Andrea, wir lieben dich!«. Die gebürtige Krefelderin hat nicht nur Fans, die älter als 40 Jahren sind. Das zeigten die vielen jungen Menschen, die vor der Bühne ebenfalls viele ihrer Texte mitsingen konnten. Kein Wunder, denn ihre erfolgreichsten Hits »Du hast mich 1000 Mal belogen« und »Die Gefühle haben Schweigepflicht« werden auf fast jedem Volksfest rauf und runter gespielt.
Auch die Besucher im Gerry Weber Stadion hielt es bei diesen beiden Liedern nicht mehr auf ihren Plätzen. Jung und Alt standen auf, sangen mit und applaudierten anschließend. Das Stadion bebte. »Ich habe alle meine Gefühle in die Lieder eingearbeitet, und ihr habt mir in den letzten Jahren immer zugehört. Dafür danke ich euch ganz herzlich«, sagte die Sängerin zu ihren Fans.
Und sie gab ihnen mit auf den Weg: »Vergeudet nicht eure Zeit mit irgendwelchen unwichtigen Dingen, sondern nehmt euch Zeit für die Liebe«. Ihre große Liebe hat die 41-Jährige bereits gefunden. Seit einem halben Jahr ist Andrea Berg mit ihrem Manager Uli Ferber verheiratet. Zuvor war Schlagersänger Olaf Henning vier Jahre lang (bis 2004) der Mann an ihrer Seite.
Der Auftritt der erfolgreichsten Sängerin Deutschlands, deren Best-of-Album bereits seit fünf Jahren in den Top-100-Charts ist, war emotional, erstklassig und für manche Fans einzigartig. Willy Riebert wird »seiner« Andrea bestimmt noch viele Jahre treu bleiben.
Spätestens als das Lied »Du hast mich 1000 Mal belogen« eingespielt wurde, sprangen die Besucher von ihren Stühlen auf und sangen mit Andrea Berg mit. Die 41-Jährige begeisterte 8500 Fans. Foto: Xenia Epp