AndreaBerg4ever Blog

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Hier gibt es alle Berichte über Andrea`s Auftritte und Konzerte.


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Ich bin Fußballer“ und kein Showstar

„Ich bin Fußballer und will wieder als Trainer arbeiten.“ Für Eike Immel ist die Teilnahme im RTL-Dschungel-Camp nicht der Beginn einer zweiten Karriere. Daran ändert auch das Duett mit Schlagerstar Bata Illic und dem Song „Wie ein Liebeslied“ nichts. Für den früheren Nationaltorhüter sind Auftritte im Showgeschäft wie am Freitag im Rahmen des VfB-Spiels im Aspacher Fautenhau die Ausnahme. Auch wenn Produzent Francesco Bruletti die Scheibe des Duos Immel/Illic und deren Liebeslied Ende Februar auf den Markt brachte. „Ich habe das nur aus Spaß an der Freude gemacht“, erklärt Ex-Profi Immel und betont: „Das ist ein einmaliger Ausflug. Ich weiß nicht einmal, wie der Song überhaupt läuft.“ Das Ganze habe spontan im Dschungel-Camp begonnen: „Ich liebe einfach den deutschen Schlager und singe gerne. Zudem habe ich dort mit Bata Illic nicht nur einen hervorragenden Künstler kennengelernt, sondern einen ganz außergewöhnlichen und lieben Menschen.“ Diesen Tonträger mit dem erfahrenen Sänger aufzunehmen, sei für ihn eine Ehre gewesen. Bata Illic feierte seine größten Erfolge in den Siebzigern, als er mit Superhits wie „Michaela“ die Hitparaden stürmte.



Obwohl der Fußball viel mit Show zu tun hat und manchmal genau so undurchsichtig wie ein Dschungel ist, bleibt der ehemalige Torhüter, der bereits mit 17 Jahren im Dress von Borussia Dortmund seinen Einstand in der Ersten Bundesliga gab, dem Sport treu: „Im Fußball fühle ich mich zu Hause.“ Das ist nachvollziehbar. Nach dem Bundesliga-Debüt mit 17 absolvierte Eike Immel 1980 mit 19 Jahren sein erstes von 19 Länderspielen und hütete 1988 den Kasten bei der EM in Deutschland. Zwangsläufig drängt sich die Frage auf, wie er das Abschneiden und die Leistung des heutigen Nationalteams bei dieser EM bewertet:: „Die Platzierung ist super. Mehr war nicht drin.“ Die spielerische Leistung sei aber nicht überragend gewesen: „Mit Spanien holte das beste Team den Titel. Die haben einen tollen Offensivfußball gespielt.“

534 Bundesligaspiele absolvierte Immel, davon 287 für Stuttgart. Dessen Entwicklung verfolgt er mit großem Interesse. Auch die Personalentscheidung Jens Lehmann: „Vorweg muss ich sagen, dass der Club von der sportlichen Leitung her mit Manager Horst Heldt und Trainer Armin Veh absolut professionell geführt wird. In der Torwartfrage hatte der VfB Bedarf, Lehmann war auf dem Markt – also alles klar.“ Das Alter des Keepers (38 Jahre) fällt für ihn wenig ins Gewicht: „Fakt ist, dass man weiß, was man an ihm hat. Deshalb war die Verpflichtung richtig.“

Nicht immer in die richtige Richtung läuft das Leben. Auch nicht für Immel. Da waren die massiven gesundheitlichen Probleme mit der Hüfte, die nach einer Operation gelöst sind. Da waren finanzielle Schwierigkeiten, die bis vor Gericht gingen und mit einer Verurteilung endeten. Nicht immer scheint die Sonne für Immel. Verdrängt hat er das nicht, aber aufgearbeitet. „Die Vergangenheit kann niemand ändern. Ich blicke nach vorne.“ Der Ex-Kicker tut das, was er als Profi immer getan hat: Er kämpft. „Nutze den Tag“ – diese Lebensphilosophie hat er sich zu eigen gemacht. Deshalb ist er überzeugt, dass er bald den Wiedereinstieg ins Fußballgeschäft packt. Übers Trainergeschäft existieren schon länger Kontakte zur SG Sonnenhof. Als der Oberligist einst in der Verbandsliga einen neuen Übungsleiter suchte, fiel im Fautenhau oft der Name Immel, der damals Coach des VfR Heilbronn war und mit dem in die Oberliga aufstieg. „In dem Zusammenhang habe ich Uli Ferber kennengelernt.“ Abgerissen ist der Kontakt nie ganz, obwohl Immel unter anderem als Torwarttrainer bei Besiktas und Fenerbahce Istanbul unter Chef Christoph Daum tätig war. Nun wirbelt der 47-Jährige tatsächlich im Fautenhau: als Sänger im Rahmenprogramm des Testspiels des VfB Stuttgart bei Aspachs Oberligisten. Die Herren Immel und Ferber verbindet nicht nur der Fußball, sondern auch die Schlagermusik. In dem Fall das Liebeslied mit Bata Illic. Immel freut sich aber nicht nur auf diesen Auftritt: „Ich bin ein großer Fan von Andrea Berg. Aber ich habe sie noch nie bei einem Konzert live erlebt und kenne sie auch nicht persönlich.“ – Das ändert sich morgen. Zumindest das Kennenlernen. Vielleicht gibt’s ja doch noch einen zweiten Ausflug ins (Musik-)Showgeschäft...

 

Quelle: bkz


Geschrieben: 9:34 PM, 11.7.2008

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